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  • Carsten 11:51 on July 7, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , studie, , Umstrukturierungsprozess, , , , , Yuppisierung   

    Gentri-was? 

    DISCLAIMER: Meine allererste ZVS-Bewerbung lief für Stadt- und Regionalplanung an der TU-Berlin. Ich wurde leider abgelehnt und so studierte ich eben was anderes. Aber das Thema ist immernoch interessant, klar. Man muss ja auch nicht alles studieren…

    Ein Gespenst geht um in Berlin: Gentrifizierung. Was klingt wie eine schreckliche Hauterkrankung plus Pickel im Genitalbereich ist in Wahrheit ein Schimpfwort für gewisse Stadtentwicklungen. Wenn beispielsweise in deiner Nachbarschaft plötzlich B-Klassige Serienschauspieler auftauchen, dann ist es schon längst zu spät. Dann bist du selbst längt gentrifiziert. Und dann steigen die Mieten und deine Ausgaben für Lebensmittel. In Berlin gab es das lange Zeit offiziell nicht. Aber die Fakten sprechen für sich. Sehr schön nachzulesen hier.

    Ich bin jedenfals froh, dass sich der Wedding schon seit Jahren dem Trend widersetzt. Gut so!

     
  • Carsten 11:06 on April 28, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , schimpfwörter, , studie, , , ,   

    gefährliches montagswissen 

    der letzte satz der studie ist am schönsten:

    Finally, using swearwords […] could be a hit at parties, but in interaction […], it is probably better not to put too much tomato (or pepper) in the soup, and to taste it oneself before serving.

    ansonsten verrät uns die untersuchung: je muttersprachlicher man eine sprache spricht, desto intensiver erlebt man schimpfwörter. wieder was gelernt.


    Dewaele, Jean-Marc (2004) The Emotional Force of Swearwords and Taboo Words in the Speech of Multilinguals. Journal of Multilingual and Multicultural Development 25 (2/3), pp. 204-222. ISSN 0143-4632. [link]

     
  • Carsten 13:17 on April 11, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , krank schreiben, , , rückenschmerzen, , , studie, , ,   

    Konkurrenz! Karriere! Kollaps! 

    nun ist es raus: das leben in berlin macht nicht nur glücklicher, sondern auch krank. vor allem rücken und psyche gehen öfters kaputt als woanders. aber dafür leben berliner auch nicht so lange wie beispielsweise schwaben (+3 jahre) und frauen (+5 jahre).

    woran das liegt? der tagesspiegels macht es sich einfach und kommt mit den üblichen verdächtigen: “Stress, Bewegungsmangel und Alkohol”, holt tief luft und führt weiter aus: “…Stress im Beruf, Konflikte im Privaten und Alkoholmissbrauch…” und schließt mit einem harten urteil: “Die Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer bei Männern aus, da diese dazu neigten, ihre depressiven Symptome zu verleugnen.”

    aber das kann nicht alles sein. vor allem der vergleich mit ba-wü ist interessant. im internet findet sich eine eigenartige seite über schullärm im schwäbischsten aller bundesländer. könnte das mal einer lesen?

    vielleicht liegt es ja auch an der (sicherlich genetisch-vererbten) gemütlichkeit der südländer, der berliner ist ja immer in eile. wieauchimmer. vielleicht habt ihr noch ideen?

     
    • c.h. 13:58 on April 11, 2008 Permalink | Reply

      die schwaben haben esskultur, kultur überhaupt, mehr bildung, bessere technik, bessere autos, mehr geld und sind an sich gesehen schon einfach besser.

      allerdings auch alles sehr langweilig da unten.

    • pixelroiber 14:01 on April 11, 2008 Permalink | Reply

      na wenn du meinst…
      aber lohnt sich dann überhaupt länger leben? zumal als frau in schwaben (+8 jahre)?

    • c.h. 14:37 on April 11, 2008 Permalink | Reply

      für die frau lohnt sich das ja, kann sie endlich mit anderen witwen in ruhe die kunst genießen!

      und die männer, die haben wenigstens gut gelebt und dürfen alle paar jahre mal einen deutschen meister feiern.

    • pixelroiber 14:56 on April 11, 2008 Permalink | Reply

      aber ganz ohne männers?

    • Caro 15:15 on April 11, 2008 Permalink | Reply

      Die Dunkelziffer der Männer, die depressive Symptome verleugnen, ist anderswo sicherlich auch hoch — z.B. in Bielfeld. Bei den schwäbischen Männer wahrscheinlich nicht, die können sich immer mal wieder an ihren tollen Autos und ihrem Kontostand glücklich machen.

    • pixelroiber 16:59 on April 11, 2008 Permalink | Reply

      ist dieser (dein) kommentar schon strafrechtlich kritisch nach § 130 StGB?

    • Caro 14:11 on April 12, 2008 Permalink | Reply

      Asche auf mein Haupt. Also man denke sich folgendes. Oben den ergänzende Sätze: Ich vermute “(d)ie Dunkelziffer… Bielfeld.” Den Äußerungen des c.h. suggerieren hingegen: “Bei den schwäbischen…machen.” Nach meiner Erfahrung macht aber weder a) Geld noch b) Auto glücklich. Kein Geld macht auch nicht glücklich, Berlin aber. Kein Auto macht zumindest a) mehr Geld und vielleicht deshalb glücklich? Ist das jetzt wieder zu kompliziert?

    • c.h. 13:51 on April 13, 2008 Permalink | Reply

      ja!

    • pixelroiber 09:45 on April 14, 2008 Permalink | Reply

      danke für die zusammenhänge. nix mehr hinzuzufügen.

  • Carsten 18:15 on April 10, 2008 Permalink
    Tags: , berlinmachtgluecklich, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , studie, , , ,   

    glück macht berliniger 

    berlin macht also glücklich. meldete der tagesspiegel. und hat natürlich recht. denn hier ist alles eine ecke angesagter. die einwohner sind hipper, sehen besser aus und tragen die angesagtesten klamotten. alle sind gebildeter und üben sich im politischen diskurs. die regierung hört ihren bürgern zu. gewalt und drogen gibts nur in brandenburg. die straßen sind sauberer und die busse fahren öfters. das bier schmeckt besser und die sonne scheint immer. die döner machen gesünder und berliner bloggen interessanter.

    kein wunder also, wenn das VIEW-magazin diesen monat mit einem entsprechendem titel aufmacht. leiderleider gibts in solingen und wuppertal das bessere heroin… (via) – aber das kriegen wir auch noch hin…

     
  • Carsten 16:47 on April 10, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , studie, , , surfen, surfverhalten, , ,   

    lass uns wellenreiten gehn’ 

    heise wertet eine studie aus (und bringt eine dämliche überschrift dazu):
    Internet-Surfen: Aller guten Dinge sind acht

    allerdings komm ich da ziemlich in bedrängnis. mir fallen echt keine acht regelmäßig besuchten seiten ein. lese nur meine feeds und klicke mich manchmal weiter. aber regelmäßig? muss man das? tippt noch wer adressen da oben ein? kann man sich überhaupt noch adressen merken? freund c. meinte letztens in japan und usa verteilen die firmen jetzt suchbegriffe statt domainnamen, den link dazu muss er mir noch schicken. und jetzt seid ihr dran. eure acht seiten?

    btw: sagt man wirklich noch surfen? und internet?

     
    • Billabong girl 11:31 on June 14, 2008 Permalink | Reply

      Leute statt über sowas zu disskutieren solltet ihr mal lieber richtig surfen gehen. Bei mir gehts mit meinem new schnitzel bald wieder los

  • Carsten 19:48 on January 23, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , studie, , suchtverhalten, , , ,   

    so, nu passt mal alle uff. jetze erzähl ich euch ma was 

    so kinners, jetzt ists raus. die geschichte des aljohols muss ganz neu geschrieben werden. mach ich hiermit. schreibt nämlich der independent ganz stolz: The more successful you are, the more you drink, research finds (via sixtus via twitter). so siehts doch mal aus. braucht man auch nicht groß zu lesen, is ja alles klar: männer trinken mehr und aus größeren gläsern. und je erfolgreicher im job desto mehr wird auch getrunken. so denn. frag mich allerdings, was nu die suffis ausm miljö (aka the incredible soldiner kiez) machen. wie sie ihr trinkverhalten rechtfertigen wollen. vor allem vor sich selber. werd ich gleich mal ausdrucken und hingehen. mit der wahrheit uff die kacke haun’. ich trinke heute nüscht. so erfolgreich bin ich nämlich jarnich.

    LESEN SIE AUCH:
    Pixelroiber Alkoholfreiâ„¢ – Das Experiment
    technology review: Trunksüchtige Ratten

     
  • Carsten 00:49 on November 24, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , blätterwald, , , , , , , , , , , , probemkiez, , , , , , , , , , , , , stadtteile, studie, , , , , , , , , , , ,   

    jetzt gehts los 

    wir lieben studien. und noch mehr lieben wir zeitungsmeldungen über eben diese studien. denn wissenschaft muss in verdaubare häppchen gepackt werden. damit der mündige bürger sie auch versteht. zur zeit kursiert in den redaktionen die studie Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2007. im auftrag des senats hat die HU berlin einiges geleistet. nämlich herausgefunden, dass es weiter bergab geht im nördlichen wedding. das finden wir natürlich schade. sind aber dennoch anderer meinung. die redaktionen finden das aber toll und schreiben wie wild voneinander ab. drei beispiele:

    tagesspiegel: berlin baut um (04.11.2007)
    welt.de: soziale unterschiede in berlin werden immer größer (21.11.07)
    tagesspiegel: wo berlin aufsteigt und welchem kiez der absturz droht (22.11.2007)

    soldiner-kiez-bashing ist also gerade wieder ganz groß. die probleme gabs schon immer, geändert hat sich nicht viel. quartiersmanager geben ihr bestes und die anwohner sind auch unzufrieden mit der situation. aber was hilft da verteufelung und ausgrenzung? klar, den finger in die wunde bohren. das ist wichtig. aber von vornherein ganze stadtteile aburteilen und ausgrenzen? nur weil der begriff soldiner kiez so griffig scheint? meine liebe herren journalisten. bitte mal vor ort recherchieren. so schwarz-weiß ist die welt dann doch nicht. und drogen gibts auch in zehlendorf.

    noch was: solange wir solche videos senden, gibts uns. wir geben nicht eher ruhe, bis ihr uns akzeptiert!
    [youtube bv_Id5gfmek]

    —————-
    Now playing: The Members – The Sound Of The Suburbs

     
  • Carsten 19:18 on October 9, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , studie, , , , , , ,   

    ich.lach.mich.schlapp. 

    so geht das: da beauftragen die berliner verkehrsbetriebe eine studie zum thema videoüberwachung in u-bahnen. verheimlichen die ergebnisse, behaupten das gegenteil und wollen auf allen u-bahnhöfen kameraüberwachung. das ist schon grotesk. meine vermutung: das miese fernsehprogramm in den u-bahnen führt zu aggression und gewalt gegen die fahrgäste. mein vorschlag: verbessern!

     
  • Carsten 15:23 on April 23, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , sexy, , , , , , studie, , , , , , , , , , ,   

    story #1 (Fragment) 

    diese geschichte lagert seit über sieben jahre auf meinem rechner. sie ist geprägt, von meiner jugendlichen naivität. damals habe ich noch gedacht, das leben ist verzwickt und kompliziert. Ha! hätte ich gewusst, dass es eigentlich noch schlimmer ist und fast genauso passieren wird… aber lest selber: 

    Sie fragte mich, ob ich Lust hätte, mit in die große Stadt zu fahren. Warum nicht, sagte ich mir, was gibt es zu verlieren. Sie war nicht mein Mädchen, nicht mal annähernd. Aber ich war scharf auf sie. Was stand also einer gemeinsamen Fahrt im Weg?

    Am Abend saß ich alleine bei mir im Zimmer, hatte mir eine Flasche billigen Martini-Verschnitt gekauft und trank ihn hastig aus einem Whisky-Glas. Irgendetwas bluesig-souliges lief im Radio, ich saß einfach nur da, trank und rauchte. SIE hatte mich gefragt, warum ausgerechnet mich? Ich kam einfach nicht dahinter, konnte mich aber auch nicht überwinden, sie anzurufen.

    Sie war hübsch, hatte das, was Männer anzieht: Eine sonderbare Mischung aus gutem Aussehen und Ausstrahlung. Sie war intelligent, vielleicht ein wenig naiv. Soweit ich das beurteilen konnte (ich hatte bis dahin nicht viel mit ihr geredet), war sie also genau das Richtige für mich. Ich dachte also die ganze Zeit an sie, was werden wir machen, sollte ich mich an sie ranmachen? Oder sie als einen guten Kumpel behandeln? Vielleicht hatte sie mich nur gefragt, weil sie nicht alleine fahren wollte oder ich nur eine Pufferzone zwischen ihr und einem neuen Freund sein sollte (genaugenommen vermutete ich so was, das passierte mir nämlich öfters – Frauen nehmen mich bei ihren ersten Rendezvous mit und ich sollte dann sagen, was ich von ihm halte. Ich rate dann immer von dem Typen ab, in der Hoffnung, die Frau ist so deprimiert und geht mit mir am selben Abend ins Bett – manchmal klappt es, manchmal sehe ich sie nie wieder.)

    Ich goss mir noch ein Glas ein, zündete mir noch Eine an. Draußen war es schon lange düster, ich saß auf meiner Couch und überlegte. Eine seltsame Situation. Jetzt war ich zu besoffen, um noch einen klaren Gedanken zu fassen und ging ins Bett. Kurze Zeit später war ich eingeschlafen.

    Die Reise ging in aller Herrgottsfrühe los, ich rasierte mich und marschierte zum Bahnhof, trank dort einen Kaffee und aß irgendwas beobachtete die Menschen um mich herum. Sie wollten zur Arbeit. Hetzten in ihren Anzügen, quälten sich in die Züge oder studierte nervös die Fahrpläne. Das Frolein kam mal wieder zu spät, entschuldigte sich verlegen. Komisch, früh sehen alle Frauen irgendwie sexy aus, Männer dagegen einfach nur verschlafen. Wir gingen zum Zug, stiegen ein. Wir redeten nicht viel, über was denn auch, wir kannten uns ja kaum. Ich glaube, ich kannte zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal ihren Nachnamen. „Hey, wie heißt du eigentlich?" Sie guckte mich verdutzt an, als wäre ich irgendein Irrer, der ständig alles vergisst. Sie war so herrlich naiv. "Dein Familienname", fügt ich erklärend dazu. "Blomke" seltsam, dachte ich mir, ein sehr kalter Schauer lief mir über den Rücken. "Meine erste Frau hieß auch so", erklärte ich, "Was n Zufall!". "Nee ist es nicht – Sabrina ist meine Schwester".

    Rumms. Da war es wieder mein altes Leben. Stress, Kinder und Sabrina. Es war kein sehr schöner Abschnitt meines Lebens. Gleich nach der Heirat hassten wir uns, ich konnte ihre Freunde nicht leiden, ihr gingen meine Frauengeschichten auf den Sack. Eigentlich heirateten wir nur wegen der Kinder. Nach zwei Jahren trennten wir uns – trotz der Kinder. Ich verzichtete auf alles, hatte keinen Bock auf den alten Mief, alles hätte mich an sie erinnert. Ich zog in eine andere Stadt, ordnete mein Leben neu und vergaß diese Jahre der Abhängigkeit und der Gebundenheit. Ich brauchte Abwechslung, neue Freunde. Damals fing ich auch mit Schreiben an.

    Warum verfolgt mich mein altes Leben auf diese absonderliche Weise, warum kam ich mir damals im Zug so verfolgt vor, ich hatte Angst vor Sabrina, damals vielleicht noch mehr als heute, nach allem was vorgefallen war. Ich fragte mich, warum die Schwester, die ich vorher noch nie gesehen hatte – sie war lange Zeit, glaube ich, in Afrika -, mich unbedingt mit mir treffen wollte, warum sie mit mir verreisen wollte.

    Mein Leben ist eigentlich noch nie spannend gewesen. Gut ich war fünf Jahre in Afrika, aber das war’s auch. Früh fing ich mit studieren an und irgendjemand hat mir mal angeboten, irgendeine Forschungsprojekt im Dschungel zu machen. Es hat mir gefallen, es war eine schöne Zeit. Mal was anderes. Aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt, Vater ist früh gestorben und Mutter hat uns zwei großgezogen. Meiner Schwester ist zwei Jahre älter als ich und hat schon immer (in der Schule mehr als jetzt vielleicht) mehr Glück mit Männern. Mich interessierte die Wissenschaft mehr als das.

    Als ich nach den fünf Jahren wieder zurückkam hatte sich viel verändert. Meine Mutter ist gestorben, meine Schwester hatte geheiratet, Kinder bekommen und war schon wieder geschieden. Ich mochte sie, wohnte eine Zeitlang bei ihr. Wir hatten viel Spaß, sie erzählte mir viel über ihren Ehemaligen. Sie hatten keinen Kontakt mehr miteinander, er bezahlte sein Geld regelmäßig aber mehr auch nicht.

    Eine Zigarette am Sonntag Morgen ist die beste in der ganzen Woche. Es ist Ende Oktober, die letzten Sonnenstrahlen erwärmen meine Wohnung, die Pflanzen und mich. In den Sonnenstrahlen wirkt der blaue Dunst so poetisch, unbekümmert. Es ist nun schon einen Monat her, seitdem wir in der großen Stadt waren. Es war die Reise, von der ich so viel erhofft hatte, es war die Frau, von der ich soviel erwartet habe. Jetzt ist alles vorbei, ich sitze am Sonntag morgen alleine an meinem Schreibtisch und denke nach über Zigarettendunst. Ich bin alleine – alles ist so wie vorher, nichts, aber auch gar nichts hat sich geändert.

    Die Reise stellte sich schon bei der Anreise als Fehler raus. Sie war die Schwester meiner Ex-Frau, eine zugegebenermaßen scheiß Situation. Wir schwiegen eine Weile und dann unterhielten wir uns über unsere Pläne in der großen Stadt. Über Sabrina fiel and diesem Tag kein Wort mehr. Sie wollte feiern, ich wollte andere Leute sehen. Mal raus aus dem Kleinstadt-Mief. Den Rest der Fahrt haben wir beide gelesen. Ich konnte mich nicht konzentrieren, betrachtete sie mir die ganze Zeit. Es hätte mir eigentlich von Anfang an auffallen müssen – sie hatte große Ähnlichkeiten mit Sabrina. Sie war groß und hatte diese komische Blomke-Nase, ein wenig klein, aber nicht zu klein.

     
    • matze 08:47 on April 25, 2007 Permalink | Reply

      Endlich mal beim Morgenkaffee zum lesen gekommen – sehr cool!

    • pixelroiber 10:34 on April 25, 2007 Permalink | Reply

      vielen dank! was gibts schöneres als frühmorgens internet und kaffee!

  • Carsten 10:50 on March 30, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , studie, , , , , ,   

    keynote #3 

    es gibt wohl nichts entspannteres, als morgens mit kaffee und kippe die
    lokalnachrichten dieser republik zu studieren. was bewegt die stadt und
    metropolregion nürnberg?

    die führerlose fahrerlose u-bahn heißt lieber automatische, weil das
    angenehmer klingt. trotzdem fahren noch fahrer mit, weil das vertrauen
    schafft…
    sauf-parties (die mit der alkohol-flatrate), werden auch hier
    diskutiert. man denkt unter anderem über eine härtere sperrstunde nach.
    traurig.
    und landrätin gabriele pauli hat sich nicht aus- sondern angezogen (mit
    lack und leder) und ließ sich ablichten für ein eher zweitrangiges
    magazin. das sorgt für gesprächsstoff.
    hinter das geheimniss des nazistadions bin ich noch nicht gestiegen,
    aber ich bleibe dran!

     
    • ortrun 20:17 on April 3, 2007 Permalink | Reply

      wo muss man denn hier was hinschreiben, damit ein neuer beitrag erscheint?

    • pixelroiber 14:44 on April 5, 2007 Permalink | Reply

      geht gleich weiter. der frankenguide hat alle meine kräfte gefressen. aber du bist natürlich als gastschreiberIN herzlich eingeladen. da du ja sozusagen die kommentarqueen schon bist!

  • Carsten 22:29 on January 29, 2007 Permalink
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    lost in statistics 

    Wir werden alle sterben, haltet euch bereit.
    Die Zeichen sind eindeutig, bald ist es soweit.
    Vielleicht beim Zähneputzen, vielleicht beim Abendbrot.
    Doch irgendwann passiert es, dann sind alle tot….

    [knorkator]

    lastscan

    aktuell leben 25.247.018 menschen unter 29 in deutschland [ende 2005, quelle]. demzufolge wollen 6.311.754,5 davon in berlin leben. einige wohnen aber schon hier. die müsste man davon abziehen. aktuell haben wir einen ‘bestand’ an arbeitslosen von 4.007.559 [dezember 2006, quelle] in der bundesrepublik. einige davon wiederum in berlin. die würden aber auch gerne arbeiten. zumindest einige. naja, manche. und nicht mal in berlin, einige wären sicher auch bereit, woanders zu arbeiten. die länge der landesgrenze von berlin beträgt 234 km, die von brandenburg 1.571 km [2005, quelle]. produktionswert, vorleistungen und wertschöpfung von gemüse in stuttgart beträgt 63 Mio. Euro [einschließlich champignons, 2005, quelle]. diese erschreckenden zahlen ziehen wir nun von den oben genannten ab und erhalten – der geneigte leser ahnt es schon – wiederum erschreckendere zahlen [65757, 3264382763, 324768357,8, Pi/6+µ EXP 09]

    Studie: Nur jeder dritte Baum in Deutschland ist gesund berlin ist beinahe so ziemlich unsozial Fast jeder Zehnte sucht Traumpartner im Internet Porsche verdient an jedem Auto am meisten

     
    • ortrun 10:02 on January 30, 2007 Permalink | Reply

      3264382763 — huch! da hast du mich aber erschreckt…

      [wieso ist mein firefox jetzt eigentlich noch gar nicht abgestuerzt?]

  • Carsten 19:41 on September 14, 2006 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , studie, , ,   

    merkwürdigkeiten 

    IMG_7469studiengebühren einführen? ja bitte, aber doch nicht in berlin. wir leben hier jetzt schon unter dem existenzminimum. der spiegel orakelt von 2.500 euro pro semester und mir wird schlecht. zum vergleich: ein kitaplatz in berlin kostet 40 – 100 (geht auch höher, nur dann haben die eltern wirklich knacke). und die vorschule gibts da gratis dazu. jetzt könnte ich hier noch die pro und contras der studiengebühren analysieren. doch da hab ich jetzt keine lust zu. am sonntag sind wahlen.

    in bielefeld jedenfalls fehlt ein schlüssel. wenn das mal keine nachricht ist.

     
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