2009 schrob ich über einen trödelmarkt auf einem ehemaligen brauerei-gelände, seit ein paar jahren ist dort ein biergarten und was mit kunst, da sind wir gerne und oft. es wird gebaut, weil der neue eigentümer was neues bauen will (siehe auch).

so geht das in einer stadt, man kann es verdrängung oder gentrifizierung nennen oder wandel oder metamorphose. das alte geht kaputt und macht platz für neues. und irgendwann wird auch dies verschwinden und neues wird entstehen. das alte landet im gedächtnis oder im museum. übrigens, bei google street view sieht man noch den flohmarkt.

gestern auf der admiralsbrücke in kreuzberg gesessen. weil auch schon SPON darüber berichtete. aber es war eher langweilig und skuril: da sitzt man auf einer brücke und trinkt bier neben hundert anderen, die auch sitzen und bier trinken. die sonne geht unter und die faschensammler sammeln die leeren bierflaschen. in der pizzeria nebenan gibt es pizza zum auf-der-brücke-essen. ab und zu fährt ein auto über die brücke, das wird aber nicht gerne gesehen von den brückensitzern. das ist alles ein bisschen wie mauerpark, nur ohne gras und trommler. dafür mit landwehrkanal.