ein schöner berlin-film. eine odyssee durch die große stadt an einem einzigen tag. ein zielloser irrt herum und findet nichts. aber nicht melancholisch, sondern mutig, offenen auges und kopfschüttelnd. voll mit groteskem humor. keine liebeserkläung an diese stadt, aber eine schöne dokumentation. wunderbar, zeitlos. ernster als herr lehmann, aber ehrlicher.

[xrr rating=7/7]

großes gesellschaftsthema alkoholismus. dazu die lebensgeschichte kepplers und das liebesleben von frau keppler. der personaler der verkehrsbetriebe liegt tot im kofferraum und keiner wills gewesen sein. dabei hat er vorher noch mit mandy (sic!) rum gemacht. auf der betriebsfeier, wo alle besoffen waren. sie erwartet ein kind von ihm und er wollte seine frau verlassen. die glaubt es nicht. dazu die alkoholkranke straßenbahnerin und ihr liebender mann – alles ein wenig herbei geschrieben und ohne zusammenhang.

übrigens: kai schumann (rechtsmediziner reichau) war letzte woche gast bei frau rust

+++ LINK +++ Erstausstrahlung: 12.12.2010

[xrr rating=5/7]

Gemessen an der Erwartungshaltung, an der medialen Präsenz dieses Tatorts im Vorfeld war es ein Flop, ein Reinfall. Dafür mit Fritzi Haberlandt und komischer Frisur. Mit Tumor und Stimmen im Kopf und alter RAF-Vergangenheit. Mit ganz viel BKA-Verschwörung und Verschleierung. Hier ist mal die Story besser als das Schauspiel. Ansonsten nur ganz viel Nebel und lange Autofahrten. Stimmung jedenfalls will nicht so richtig aufkommen.

+++ LINK +++ Erstausstrahlung: 28.11.2010

[xrr rating=4/7]