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  • Carsten 13:35 on October 15, 2017 Permalink
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    #männer-wg 

    #männer-wg

    Photo taken at: Alte Fasanerie Familienfarm Lübars Elisabethstift

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  • Carsten 14:36 on April 15, 2008 Permalink
    Tags: , , , arbeitnehmer, arbeitnehmerfreizügigkeit, , besprechung, , buchbesprechung, , , , , , , freizügigkeit, , , , , , , , , , , , männer, marina lewycka, , , , , , , , , , ,   

    lasst uns mal reden. über arbeit. pt.1 

    in den nächsten wochen werden wir uns mit einem wichtigen thema beschäftigen: arbeit. vergangenheit, gegenwart und zukunft der arbeit werden wir beleuchten, alternativen aufzeigen und nach hintergünden forschen. eigentlich wollte ich schon anfang des jahres damit anfangen, aber es kam soviel arbeit dazwischen, deswegen jetzt erst. den anfang macht eine kleine buchbesprechung über arbeit anderswo:


    ich habe es verschlungen. es ist weder komisch, auch keine liebesgeschichte, und um kultur gehts auch nicht. es geht ums überleben. die handlung ist schnell erzählt: eine handvoll osteuropäer (und ein afrikaner) machen sich auf den weg nach england um geld zu verdienen. weil es da besser bezahlte jobs gibt. doch schnell merken sie, dass die bessere bezahlung durch reichlich abzüge und windige chefs zusammendampft und die jobs knochenarbeit sind. sie merken schnell, dass sie verheizt werden, das große geld machen andere.

    es geht um arbeit, die protagonisten sind hochmotiviert und wollen geld verdienen. nicht illegal, sondern durch ehrliche, harte arbeit. dafür sind sie bereit, jeden noch so miesen job anzunehmen. die miesen “personalvermittler” (aka menschenhändler) nutzen deren situation aus und sind neben den arbeitgebern die profiteure. nicht jedoch die arbeiter.

    lösungsansätze bietet das buch nicht, dafür ist es viel zu sehr roman. einmal tritt ein gewerkschafter auf, doch dessen anliegen versteht keiner und er verschwindet ungesehen eine seite weiter. marina lewycka ist eine lesenswerte beschreibung gelungen. eine beschreibung der sehnsüchte, der hoffnung und der verbitterung.

    und fährt man im zug oder im bus nach osten oder kommt von dort, dann sieht man sie: die modernen wanderarbeiter, die frauen, die männer. sie arbeiten in ganz westeuropa, teilweise illegal. weil es da jobs gibt, weil da das große geld lockt. arbeitskraft ist schon immer dorthin gegangen, wo arbeit ist, keine frage. die globalisierung und die öffnung des arbeitsmarkts waren da nur katalysatoren. doch zu welchem preis? es leiden die familien und die arbeiter selbst.

    ein erster lösungsansatz wäre sicher, die arbeitsbedingungen zu verbessern und die bisher illegalen beschäftigungsverhältnisse zu legalisieren. also eine ausweiterung der arbeitnehmerfreizügigkeit. das würde die arbeit zwar verteuern und damit die produkte. doch letztendlich liegt es auch an uns verbrauchern, die immer billig einkaufen müssen.

    meinungen dazu?

     
  • Carsten 13:17 on April 11, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , krank schreiben, , männer, rückenschmerzen, , , , , ,   

    Konkurrenz! Karriere! Kollaps! 

    nun ist es raus: das leben in berlin macht nicht nur glücklicher, sondern auch krank. vor allem rücken und psyche gehen öfters kaputt als woanders. aber dafür leben berliner auch nicht so lange wie beispielsweise schwaben (+3 jahre) und frauen (+5 jahre).

    woran das liegt? der tagesspiegels macht es sich einfach und kommt mit den üblichen verdächtigen: “Stress, Bewegungsmangel und Alkohol”, holt tief luft und führt weiter aus: “…Stress im Beruf, Konflikte im Privaten und Alkoholmissbrauch…” und schließt mit einem harten urteil: “Die Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer bei Männern aus, da diese dazu neigten, ihre depressiven Symptome zu verleugnen.”

    aber das kann nicht alles sein. vor allem der vergleich mit ba-wü ist interessant. im internet findet sich eine eigenartige seite über schullärm im schwäbischsten aller bundesländer. könnte das mal einer lesen?

    vielleicht liegt es ja auch an der (sicherlich genetisch-vererbten) gemütlichkeit der südländer, der berliner ist ja immer in eile. wieauchimmer. vielleicht habt ihr noch ideen?

     
    • c.h. 13:58 on April 11, 2008 Permalink | Reply

      die schwaben haben esskultur, kultur überhaupt, mehr bildung, bessere technik, bessere autos, mehr geld und sind an sich gesehen schon einfach besser.

      allerdings auch alles sehr langweilig da unten.

    • pixelroiber 14:01 on April 11, 2008 Permalink | Reply

      na wenn du meinst…
      aber lohnt sich dann überhaupt länger leben? zumal als frau in schwaben (+8 jahre)?

    • c.h. 14:37 on April 11, 2008 Permalink | Reply

      für die frau lohnt sich das ja, kann sie endlich mit anderen witwen in ruhe die kunst genießen!

      und die männer, die haben wenigstens gut gelebt und dürfen alle paar jahre mal einen deutschen meister feiern.

    • pixelroiber 14:56 on April 11, 2008 Permalink | Reply

      aber ganz ohne männers?

    • Caro 15:15 on April 11, 2008 Permalink | Reply

      Die Dunkelziffer der Männer, die depressive Symptome verleugnen, ist anderswo sicherlich auch hoch — z.B. in Bielfeld. Bei den schwäbischen Männer wahrscheinlich nicht, die können sich immer mal wieder an ihren tollen Autos und ihrem Kontostand glücklich machen.

    • pixelroiber 16:59 on April 11, 2008 Permalink | Reply

      ist dieser (dein) kommentar schon strafrechtlich kritisch nach § 130 StGB?

    • Caro 14:11 on April 12, 2008 Permalink | Reply

      Asche auf mein Haupt. Also man denke sich folgendes. Oben den ergänzende Sätze: Ich vermute “(d)ie Dunkelziffer… Bielfeld.” Den Äußerungen des c.h. suggerieren hingegen: “Bei den schwäbischen…machen.” Nach meiner Erfahrung macht aber weder a) Geld noch b) Auto glücklich. Kein Geld macht auch nicht glücklich, Berlin aber. Kein Auto macht zumindest a) mehr Geld und vielleicht deshalb glücklich? Ist das jetzt wieder zu kompliziert?

    • c.h. 13:51 on April 13, 2008 Permalink | Reply

      ja!

    • pixelroiber 09:45 on April 14, 2008 Permalink | Reply

      danke für die zusammenhänge. nix mehr hinzuzufügen.

  • Carsten 17:56 on February 18, 2008 Permalink
    Tags: , , antibabypille, , , , , demütigung, , , facharzt, , , frauenarzt, frauenheilkunde, , gynäkologie, gynäkologischer Stuhl, , , männer, , , , , , verhütung, , , zwischenmenschliches   

    als ich mal beim frauenarzt gedemütigt wurde 

    muss inzwischen so zehn jahre her sein. also verjährt. kann man drüber reden. jedenfalls erste freundin und wenig ahnung von der materie. ein sicheres verhütungsmittel musste her. damals war verständniss für das weibliche geschlecht total angesagt, ich also vollmundig zugesagt, dass ich mitkomme. fand ich total nett von mir. der tag rückte näher und hand in hand schlurften wir zum termin. nicht sehr eilig. und schweigend. das war er also, der schritt zum endgültigen erwachsenen. mir wurde schlecht.

    im wartezimmer dann die wartefrauen, die dort wahrscheinlich immer sitzen. wie sie mich alle angeschaut haben! mit offenen mündern. dabei hatte ich auf zartbekleidete jungfrauen gehofft… ich fand es schrecklich. sie haben mich ausgesaugt mit ihren blicken. ganz so, als wollten sie mich verantwortlich machen (kollektivschuld!) für ihre frauenprobleme. ihren hass auf die gesamte männerschafft auf mich projizieren. selbst die sprechstundenhilfe beäugte mich merkwürdig. als wäre ich ein fremdes wesen, nur darauf aus, sie zu quälen…

    und zum alles entscheidenden aufklärungsgespräch durfte ich auch nicht mit rein. da saß ich dann ganz alleine und schämte mich grün. es war wirklich demütigend. ich fühlte mich auf einmal sehr schuldig…

    Der erste Gang zum Frauenarzt ist für alle Mädchen und jungen Frauen besonders schwer. Freundinnen haben vielleicht schon etwas über Ihren Besuch bei der Frauenärztin erzählt, aber dennoch sind noch ganz viele Fragen unbeantwortet und Ängste vorhanden, so dass dem ersten Termin meist mit Unbehagen entgegengesehen wird. Damit Ihr seht, dass Ihr mit Euren Fragen, Ängsten und Problemen nicht alleine seit haben wir diese Seite für Euch zusammengestellt und hoffen Euch die wichtigsten Fragen beantworten zu können. >>>

     
    • matze 08:22 on February 22, 2008 Permalink | Reply

      dazu fällt mir spontan zu ein: wennich Du wäre, wäre ich lieber ich – gewesen :-)

      Was ist denn hier los! Schon wieder nen neues Design!? Ich bekomme ja schon ein schlechtes gewissen. da muss ich wohl auch mal neu streichen.

  • Carsten 19:48 on January 23, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , männer, , , , , , , suchtverhalten, , , ,   

    so, nu passt mal alle uff. jetze erzähl ich euch ma was 

    so kinners, jetzt ists raus. die geschichte des aljohols muss ganz neu geschrieben werden. mach ich hiermit. schreibt nämlich der independent ganz stolz: The more successful you are, the more you drink, research finds (via sixtus via twitter). so siehts doch mal aus. braucht man auch nicht groß zu lesen, is ja alles klar: männer trinken mehr und aus größeren gläsern. und je erfolgreicher im job desto mehr wird auch getrunken. so denn. frag mich allerdings, was nu die suffis ausm miljö (aka the incredible soldiner kiez) machen. wie sie ihr trinkverhalten rechtfertigen wollen. vor allem vor sich selber. werd ich gleich mal ausdrucken und hingehen. mit der wahrheit uff die kacke haun’. ich trinke heute nüscht. so erfolgreich bin ich nämlich jarnich.

    LESEN SIE AUCH:
    Pixelroiber Alkoholfreiâ„¢ – Das Experiment
    technology review: Trunksüchtige Ratten

     
  • Carsten 13:23 on January 10, 2008 Permalink
    Tags: , advert, , , , dailymail, , , , , , , , , , männer, , , , ,   

    hehe! 

    is it always...

    1953: Husband furious because you’ve missed the post? The Pitney-Bowes Postage Meter prints the stamp and seals the envelope all in one go. [ The outrageously politically incorrect adverts from the time equality forgot ]

    hach, das waren noch zeiten in den fünfzigern. da haben noch echte kerle die werbung gemacht und gleichstellung war ein schimpfwort. was mich aber wirklich verblüfft: komischerweise gibts immernoch frankiermaschinen und vor allem noch briefe. snail-mail rulez.

     
  • Carsten 16:08 on October 24, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , männer, , , , , , , , , , , , , ,   

    empfehlungen des hauses: 

    da ich in letzter zeit oft weg war und nicht viel zeit für kuriosita hatte, hier eine kurze zusammenfassung des internets der letzten wochen (klicken auf eigene gefahr):

    • Geschichten aus der Soldiner: Zoltans Kiez
    • farbige weltkriegsbilder(nr. 1)
    • nach gewalt in der ehe nun auch gewalt im stadtverkehr! aufpassen, männer!
    • Museum der gebrochenen Beziehungen. im tacheles. hingehen.
    • stöhn’ meine ip: etwas prolligigegige, aber durchaus gelungene werbung…
    • zeichnungen im notizbuch aller notizbücher, gibt auch flickrgruppen dazu.
    • arte freiwillig im netz gucken. darauf hat die welt gewartet.
    • das bild der woche kommt von ][\/][ (lizenz):
    • Red stripes

     
  • Carsten 10:35 on July 30, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , männer, , , , ,   

    kültür 

    dies buch lag immer rum bei c. wollte es eigentlich schon immer mal ausleihen und lesen. immer vergessen oder mich nicht getraut. egal. jetzt hab ich es jedenfalls in ein paar tagen ausgelesen und bin immernoch ganz gerührt. ein wirklich witziges und authentisches buch. steckt soviel wahrheit drin, soviel von einem selbst. um was gehts? ein anfang zwanziger kommt zur bundeswehr und eigentlich hat er ja keine lust. seine freunde mag er zwar aber er merkt, wie sie sich alle langsam auseinander leben. und dazwischen steckt dann ganz viel humor, situationskomik, militärkritik, achtzigerjahre, kate-bush-kritik und serbisches reisfleisch. schön auch die szene, in der die punks von berlin schwärmen… danke, sven regener!

    ich habe keine ahnung von fernsehen. aber einen ganzen sender ‘Factual-Entertainment Kanal für Männer’ zu nennen, ist dann schon wieder große kunst! gestern abend sind wir da hängengeblieben. die ludolfs waren angesagt. vier spacken schrauben an autos rum. das ist nicht schön. dazu reden sie auch noch wirres zeug. und eigentlich machen sie sich vor der kamera lächerlich. ob sie das merken? oder gar wollen? kein ahnung, jedenfalls ist das der untergang des abendlandes. diesmal in echt.

     
    • c 16:34 on July 30, 2007 Permalink | Reply

      darfst mich doch immer fragen… wenn dir das gefällt dann gefällt dir auch herr lehmann… gleicher autor, das buch davor…

  • Carsten 02:35 on July 26, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , männer, , , ,   

    empfehlung des hauses: 

    • g30rg3 Blog: UTF-8 Database Converter
    • Das Parlament, Nr. 37 2006, 11.09.2006 – Gemeinsam gegen den Terror
    • GeoURL (2.0)
    • Schadenersatz für Milliarden-Steuerbescheid
    • armes deutschland…

    • spitblog: Von Communities, Vorurteilen, Frauen und Männern
    • nicely done. like it. fav.

    • Dudeism.com – The Church of the Latter-Day Dude
    • Respect everyone’s point of view. It’s just, like, their opinion, man.

     
  • Carsten 19:44 on December 25, 2006 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , männer, , , , ,   

    nachgefragt 

    See, see how she dances
    With that cigarette
    In her hand
    And she, she romances
    Everybody
    Like she can

    [kasabian]

    liebe frauen,
    dieser brief ist längst überfällig. viel zu dringend sind die fragen, die mir auf den nägeln brennen, als dass er ungeschrieben bleibt. ich erwarte keine antworten, will nur, dass ihr wisst, was ich meine.
    was soll das, warum tanzt ihr so exzessiv und einladend, lächelt uns an, tanzt uns an, wir tanzen zurück und dann – ganz plötzlich, einer eingebung folgend – springt ihr eurem freund um den hals, der die ganze zeit mürrisch an seiner bierflasche nuckelnd und irgendwie unförmig daneben stand. das, meine verehrten vertreterinnen des anderen geschlechts ist der grund, warum am ende nur noch männer selig lächelnd und in trauter gemeinschaft zu schlechter rausschmeißer-musik tanzen. das liegt eben nicht nur am alkoholgenuss, sondern bedingt einander.
    das ganze ist doch nur eines von euren zahlreichen psycho-spielchen. zugegeben, nicht ganz so subversiv wie die frage ob ihr eigentlich zu dick seid (“aber nein, schatz! wie kommst du denn nur darauf? lass uns mal in den zoo gehen, habe gehört, die elefanten haben nachwuchs bekommen!”). diese spielchen beginnen schon vor der beziehung, entfalten dann ihre ganze pracht nach drei wochen und dauern selbst nach erfolgreicher beendigung noch jahre an. muss das sein, gehts nicht auch mal ohne? vielleicht seid ihr ja so genetisch programmiert und ihr könnt nicht anders, keine ahnung. aber zumindest wäre es schon ein anfang, wenn ihr diese spielchen wenigstens ab und zu unterdrücken könntet. denn nichts ist schlimmer als ein unüberlegtes OK! auf die ansage: “ach du, ich weiß, wir haben diesen abend mit deinen freunden schon vor wochen ausgemacht, aber geh du nur alleine, ich fühle mich heut’ nicht so, werde vielleicht ein buch lesen und dann schlafen gehen…”
    und ohne mich der vermutung auszusetzen, über nacht plötzlich schwul geworden zu sein, behaupte ich jetzt einfach mal: männer sind die besseren frauen. zumindest beim allwöchentlichen tanztee. wenn da nicht dieses lächeln auf euren lippen wäre….

     
    • kahlo 21:03 on December 27, 2006 Permalink | Reply

      “was soll das, warum tanzt ihr so exzessiv und einladend, lächelt uns an, tanzt uns an, wir tanzen zurück und dann”

      vielleicht tanzen bedeutet nicht “fick mich”?

    • pixelroiber 15:51 on December 28, 2006 Permalink | Reply

      nein? mist.

      du hast schon recht, aber vielleicht koennte man das ja irgendwie vorher kommunizieren. oder etwa nicht?

      ich war gestern in einem hardcore/metal/schuppen. die frauen dort schauen ja nicht einmal hoch, stieren nur apathisch zum boden.

      alles sehr eigenartig.

    • chaotika 23:10 on December 28, 2006 Permalink | Reply

      Das machen wir beim tanzen, weil es uns ein kleines stück weit peinlich ist, die musik aber so gut ist, dass wir nicht anders können

    • claus hat auch urlaub 20:01 on December 29, 2006 Permalink | Reply

      lieber bürger roiber, es stimmt mich traurig, solche nachrichten von Ihnen zu vernehmen. derartige psycho-spielchen unter jedem erträglichen niveau nach bereits drei wochen? Sie haben schlimmes durchgemacht in Ihrem jungen leben.
      aber ich begreife nicht, wie Sie so viel mitgefühl aufbringen können für die sogenannten männer, die in diskotheken gehen, um eine frau mit nach hause zu nehmen, armselige gestalten, mit denen irgendwelche gemeinsamkeiten zu haben Sie mir nicht weismachen können. die sorte, die ich davon gesehen habe, konnte weder lächeln noch tanzen.
      ich für meine person bevorzuge inzwischen tanzveranstaltungen ohne männerbeteiligung, frauen sind in der regel ohnehin die besseren tänzer.

      mit freundlichen wünschen für eine bessere zukunft
      auf den tanzböden dieser welt,
      bleibe ich Ihre staatssekretärin im postministerium

    • pixelroiber 23:34 on December 29, 2006 Permalink | Reply

      @chaotika: was ist denn peinlich dabei?

      sehr geehrte frau staatssekretärin,

      vielen dank für ihr mitgefühl. nur klingt in meinen ohren allein die annahme einer tanzveranstaltungen mit nur frauenbeteiligung eher eigenartig bis interessant. bitte klären sie mich auf, was da tatsächlich passiert. zu groß ist meine neugier, als dass ich das unkommentiert hinnehmen könnte.
      erlauben sie mir bitte die annahme, dass es tanzen zum selbstzweck nicht gibt. oder doch? ich erinnere immer wieder gerne an das zitat der kollegin wandtke über gret palluca: „dass man wirklich das letzte aus sich heraus getanzt hat, das war das kriterium. sie hat sofort erkannt, wenn man halbherzig getanzt hat.“

      wohlan, ich wünsche ihnen und den ihren ein wundervolles und entzückendes neues jahr und grämen sie sich nicht, dass kollege claus urlaub hat. er hat es sich redlich verdient.

      mit den allerherzlichstem gruße,
      bürger roiber

    • Caro 14:47 on November 1, 2007 Permalink | Reply

      Du hast Recht, und Frauen sind die besseren Männer. Aber glaube mir, erstaunlicherweise gibt es Beziehungen, in denen die “bin ich zu dick”-Nummer nicht passiert. Hey-ho.

    • sbarx 21:58 on November 3, 2007 Permalink | Reply

      tanzen macht halt mehr spaß, wenn jemand hinguckt – fürs mit nach hause nehmen müsst ihr euch dann erst noch qualifizieren ;-)

    • pixelroiber 22:34 on November 3, 2007 Permalink | Reply

      aber wie? großes fragezeichen im gesüscht. reines unverständniss.

  • Carsten 00:11 on July 15, 2006 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , männer, , , , , , , , , , , , , , , ,   

    leaving the road again pt.1 

    CRW_7578wir verließen sie stadt für unseren trip und kehrten als vollkommen andere menschen wieder. billy, john und mary hatten keine lust und so fuhren wir allein. es war frühmorgens, die sonne flutete den horizont, unsere sonnenbrillen saßen perfekt. die ganze nacht hatten wir an dem plan gearbeitet und nun war es soweit. wir waren auf der straße und fühlten uns großartig. aufgepeitscht mit einer menge kaffee, adrenalin und den letzten rest der verzweiflung einer durchzechten nacht. ohhh, wir waren die größten. seit einer stunde waren wir jetzt unterwegs und kelly meinte, wir müßten mal anhalten. nur so, einfach in der wüste. ich ließ den wagen ausrollen und wir stiegen aus. inzwischen flimmerte die sonne auf dem asphalt und brannte unerbittlich auf unsere schädel. ich schaute sie an und sie grinste dämlich. texas ist groß, wir haben eine lange strecke vor uns und hier ist das verdammte ende der welt, warum wolltest du aussteigen, kelly-baby? sie zuckte mit den schultern und schaute an mir vorbei. ich spürte das auto hinter mir, mehr als ich es hörte.

    CRW_7581es kam näher, wurde langsamer und hielt an. ein abgewrackter benz mit getönten scheiben. die tür öffnete sich und raus stieg der schrägste vogel, den ich jemals sah. er sagte nichts, aber an seine visage werde ich mich immer erinnern. noch heute, jahre danach, wache ich schweißgebadet auf, weil ich wieder und wieder an ihn denken muss. es war kein grinsen, es war eine grimasse und am leuchten seiner augen erkannte ich sein drogenproblem. quälende sekunden lang sagten wir nichts. kelly rutschte näher an mich heran und aus den augenwinkeln nahm ich ihre angst wahr. plötzlich drehte der typ sich um richtung wüste und ging. ging seinen weg, immer richtung horizont. wir sagten nichts und schauten ihm lange nach, bis er nur noch ein glitzernder punkt in der umgebung war. irgendwann erwachten wir aus unserem schock und durchsuchten sein auto. nichts. nicht mal zigaretten. dann fuhren wir weiter, es war einfach unheimlich. kelly zitterte am ganzen körper und mich überkam dieser archaische beschützerinstinkt. ohhh, wie fühlte ich mich auf einmal gut. willstn bier? fragte ich und steuerte die nächste tanke an. dabei muss ich wohl zu schnell gefahren sein. fühlte mich zu sicher. das blaulicht im rückspiegel nahm ich wohl erst nach mehreren minuten wahr. es gab keinen ausweg, ich musste anhalten.

    CRW_7580langsam quälte sich der fette bulle aus seinem wagen, musterte mein nummernschild und schwankte zur fahrertür. ein zombie von einem kerl. officer? fragte ich und schob meine sonnenbrille in die fettigen haare. gut, er machte seinen job, er war verdammt gut. mir zitterten die knie. aber etwas war in seinen augen, ich weiß bis heute nicht was. ich hatte angst und kelly war inzwischen ein kleines häufchen elend. er zockte uns ab. wir waren anfänger, blutige anfänger, es war sein revier und wir waren eingedrungen und hatten uns nicht an die spielregeln gehalten. aber wir durften weiterfahren, krochen förmlich zur tankstele und tranken bier. kaltes texanisches bier. es rannte die kehle hinunter und wir fühlten uns besser, kelly lachte sogar wieder ihr unwiederstehliches lachen. ohhh, wie ich sie dafür immernoch liebe. aber irgendwann mussten wir weiterfahren, immerhin hatten wir unseren plan! und da gab es nichts zu ändern. beschlossen ist beschlossen und ein mann muss tun, was ein mann tun muss. die musik kroch aus den lautsprechern und wir rollten in der größten mittagshitze. der motor schnurrte und wir kamen gut voran. gedankenblitze schossen mir durch den kopf. was ist, wenn wir das nicht durchhalten. warum hab ich sie damit hineingezogen? aber was sollte ich tun, sie wollte doch unbedingt mit! da tauchte vor uns auf der straße eine eigenartige konstellation auf. was war das?

    CRW_7582eine karawane? hier? jetzt? zwei stämmige männer in weißen umhängen mit einem kamel. ich gab gas und raste an ihnen vorbei in dem glauben, den größten unsinn des heutigen tages schon hinter mir zu haben. die drogen der nacht verloren sich langsam und ich wurde nüchtern, das machte mich fertig. aber wir konnten uns jetzt nicht gehen lassen. immer weiter, weiter. es war ein drang und es gab kein zurück mehr. jetzt nicht mehr…

    -> continue

     
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