Ein Film über das gefährliche Spiel mit der Wahrheit um illegale Preisabsprachen und Korruption. Nach einer wahren Begebenheit. Ein Manager vertrickt sich in immer mehr Lügen, steigt auf und fällt tief, wird zerrieben zwischen FBI, Staatsanwaltschaft, Firmenleitung und Presse. Seine Lügen bringen leider auch den Film ins Straucheln, sodass der Zuschauer am Ende verwirrt zurück bleibt. Es wird auch nicht klar, worum es eigentlich ging: Das Krankheitsbild Bipolare Störung, das den Protagonisten immer wieder zum Lügen zwingt oder eben Wirtschaftskriminalität. Gewinner gibt es keine, nur Verlierer, was man Hollywood gar nicht mehr zutraut.

Die Presseagenturen tickern sich wild mit dieser Meldung: Der Bundestagsabgeordnete Michael Stübgen entschuldigt sich für seine Nazivergleiche Korruptionsvorwürfe. Er hatte behauptet, Brandenburg sei Bulgarien. Das nimmt er zurück. Und Ministerpräsident Platzek nimmt die Entschuldigung an. Nicht entschuldigt hat sich Herr Stübgen bisher bei Bulgarien.

Und wofür braucht denn bitteschön Brandenburg 457 Millionen Euros?