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  • Carsten 17:05 on August 8, 2015 Permalink
    Tags: geld, ,   

    Hoffentlich hat er nicht empfohlen, einen Ratgeber zu schreiben… 

    image

     
  • Steffen 23:31 on August 4, 2015 Permalink
    Tags: , , , geld,   

    Die Sklaverei der Arbeit oder unsere selbstgewollte Unfreiheit 

    ich dachte mir, ich teile auch mal wieder ein video. nicht dass dieses video das beste wäre, das ich je gesehen habe…aber es ist das neueste, das ich gesehen habe und behandelt auch ein elementares thema. nur leider in einer relativ öden vortragsweise. inhaltlich trotzdem spannend und irgendwo muss man ja anfangen.

    "Die Sklaverei der Arbeit - ..." The YouTube account associated with this video has been terminated due to multiple third-party notifications of copyright infringement.

    „Arbeit ist eines freien Bürgers unwürdig.“ So brachte Aristoteles die Haltung der kleinen Oberschicht freier Männer seiner Zeit auf den Punkt.

     
  • Carsten 11:56 on February 26, 2014 Permalink
    Tags: , , geld, , ,   

    heute ist was einigermaßen erstaunliches passiert: Spiegel Online gibt einer these von Sahra Wagenknecht Recht. “Verluste werden sozialisiert, Gewinne privatisiert” – was vor ein paar Jahren noch als linkes spinnertum abgetan wurde, lässt sich nun nicht mehr leugnen. erstaunlich.

     
    • Steffen 20:38 on February 26, 2014 Permalink | Reply

      in deiner tl;dr-darstellung klingt es in der tat erstaunlich. allerdings sollte man sich lieber darauf beschränken, denn der spiegel-artikel stotzt ja wieder nur so vor bild-niveau. angefangen bei der wortwahl in der schlagzeile. und so geht es auch weiter. ich weiß schon, warum ich da kaum noch reingucke…

      • Carsten 22:56 on February 26, 2014 Permalink | Reply

        Der Artikel ist schon arg zusammen gewurstet. Stimmt. Aber geht ja um die message. Und es gibt Graphen. Graphen. In einer boulevard Nachricht. Graphen.

  • Carsten 20:50 on November 30, 2013 Permalink
    Tags: geld, , , , ,   

    World Dominating Instructions #18 

    2013-11-28 08.45.49

    da gabs ja letztens diskussionen darüber, den exportüberschuss nicht gut zu finden. ich bin da ganz bei jens berger. denn die wirtschaftskrise hat auch ihren ursprung in den deutschen dumping-löhnen. es ist interessant zu sehen, wie sie alle angst haben vor dem mindestlohn und dem gespenst der lohnerhöhungen. dabei wäre das ein guter anfang. denn nur steigene löhne steigern die binnennachfrage und dämpfen die importdefizite. sprechen wir es laut aus. und verlangen mehr. mal ehrlich: was ist das für ein masochismus, sich über exportüberschüsse zu freuen, während die löhne seit jahren stagnieren?

     
  • Carsten 17:48 on September 5, 2013 Permalink
    Tags: geld, , konsumentenkredit, kredite, , überschuldung,   

    Als sich der Konsumismus selber abschaffte… #6 

    das gesundbrunnencenter im juni 2008

    Der Konsumideologie liegt der Wunsch zugrunde, die ganze Welt zu verschlingen, der Konsument ist der ewige Säugling, der nach der Flasche schreit. – Erich Fromm

    ist schon eine weile her: ich schwöre, ich habe nur ein fahrrad kaufen wollen. um die investition auf die nächsten monate aufzuteilen, schloß ich eine finanzkauf-ratenzahlungsdings ab. in einem kleinen kabuff mit einer überarbeiteten mitarbeiterin bei real im gesundbrunnen-center1. das hätte mich schon stutzig machen können. abgeschlossen habe ich das mit der commerz finanz2.

    ein paar wochen später dann flatterte eine CashCard in den briefkasten. muss ich wohl mit dem finanzkauf-ratenzahlungsdings beantragt haben, bewusst aber auf keinen fall. aber wenn du jetzt denkst: kreditkarte, täuschst du dich. nix da, eine normale geld- bzw. debitkarte mit einem kreditrahmen bis zu 5.000,- € – schönschön. jedoch ist die inanspruchnahme dieses kredits auch teuer – mindestens 9,47% sollzins – ab dem ersten tag und euro. dafür keine grundgebühren und andere kosten.

    das sind gleich mehrere dinge, die mich total nerven: ich bekomme diese karte ohne dass ich sie wollte. und sie suggeriert bedenkenloses konsumieren und senkt die hemmschwelle. dabei sind konsumentenkredite / ratenkredite böses teufelszeug3, weil sie sich nicht refinanzieren. das beste ist, diese karten einfach wegzuschmeißen. noch besser, keinen kredit aufnehmen und sparen. wirklich, das wußte schon oma.

    funfact wiwo.de, 30.08.13:

    “Demnach war im vergangenen Jahr jeder Deutsche im Durchschnitt mit 2741 Euro durch Konsumentenkredite, etwa für TV-Geräte oder Autos, verschuldet. Damit liegen die Bundesbürger mit den Griechen nahezu gleichauf: Dort liegt die Kreditsumme bei 2808 Euro pro Kopf.”


    1. dabei hatte ich schon nebenan kein großes glück []
    2. Die Commerz Finanz GmbH (ehemals Dresdner-Cetelem Kreditbank GmbH) ist ein deutsches Kreditinstitut in der Rechtsform einer GmbH mit Sitz in München. Sie ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. — wikipedia []
    3. im gegensatz z.B. zu staatsschulden, siehe dazu []
     
  • Carsten 00:01 on August 26, 2012 Permalink
    Tags: , 1966, , , geld, , , , wert, , zins   

    Wie funktioniert Geld? Erklärungsansatz von 1966 

    erstaunlich, was damals im fernsehen gezeigt wurde. wäre heutzutage kaum denkbar. oder nur nachts. will jetzt keine verschwörungstheorie aufziehen, aber das ist wirklich was anderes als die tagtägliche beschwörung der märkte, wie wir sie heute kennen.

    die ersten 15 minuten meine ich, der zweite teil ist ein dokumentarspiel mit curd jürgens über den schwarzen freitag 1929.

    [youtube ko1ZjsfJx0U]

     
  • Carsten 15:56 on August 14, 2012 Permalink
    Tags: , , geld, geldautomat,   

    jetzt gibt es eine neue rationelle form der verfügung über ihr spargirokonto 

    [youtube zkT4GsrGY9E]

    (via)

     
  • Carsten 00:20 on June 19, 2012 Permalink
    Tags: , geld, , Maria Huber, microjobs, ,   

    lasst uns mal reden. über arbeit. pt.4 

    dieser artikel ist müll, die kommentare dazu sind aber höchst spannend. da streiten menschen mit zuviel zeit über gerechte löhne und den wert von arbeit am beispiel microjobs. vergleichen den mit der smartphone-app generierten euro mit dem pfandflaschensammler-cent. und jammern über den verfall der löhne und alles.

    just another schlecht bezahlter minijob (April 2009)

    alles nicht so einfach. und ein heißes thema, da jeder der meinung ist, zuwenig zu verdienen. und dann gibt es noch die meta-ebene: erzieher verdienen weniger als müllmänner, hauptschullehrer weniger als uni-profs. obwohl erstere jeweils mehr für die gesellschaft leisten. das ist alles unendlich ungerecht, aber immer auch ein spiegel unserer gesellschaft. denn solange wir uns nicht wehren, wird dieser zustand so bleiben.

     
  • Carsten 17:38 on February 15, 2012 Permalink
    Tags: , geld, , ,   

    verbranntes geld 

    in diesem video sieht man, wie die ungarn ihr altes geld verheizen (via)

    [youtube pAkrjWe0myo]

    das ist an sich nichts sonderlich spannendes. nur so schön parabelesk.

     
  • Carsten 22:33 on August 8, 2011 Permalink
    Tags: , , , geld, kredit, , , räterepublik, , rating-agentur, , staaten, Standard & Poor’s, ,   

    papa, was macht eigentlich eine rating-agentur? 

    da es immer mal wieder anfragen zu wirtschafts- und finanzmarktpolitischen themen gibt, hier ein erklärungsversuch. die welt steht vor dem finanzpolitischen kollaps, nicht etwa weil die usa zuviel schulden gemacht haben, sondern weil die pösen rating-agenturen abgeratet haben.

    und wir scheinen zu begreifen
    wir bräuchten jeden Tag
    einen ziemlich guten Rat
    der uns auf’s genauste sagt
    wie man sich einen solchen Rat
    in genau dieser Art
    in der nächsten Zeit
    erspa-ha-ha-ha-ha-ha-ha-ha-hart
    [tocotronic]

    doch was macht eigentlich eine solche rating-agentur? die geschichte beginnt – wie so oft – im alten china. da haben sie den rat erfunden und plötzlich hatte jeder eine meinung. das gab dann viel gerede, bis die erste ming-vase runter fiel, dann wurde es plötzlich still und der rat tauchte im antiken griechenland wieder auf. da wurde noch mehr geredet (neudeutsch: gerätet). die entwicklung in deutschland kam – wie so oft – erst viel später. die räterepubliken machten von sich reden und versprachen eine welt ohne kopf. das konnte natürlich nicht gut gehen, zumal niemand das sagen hat, wenn alle reden.

    symbolbild: zahnrat im britzer garten (august 2010)

    eine rating-agentur ist im prinzip eine moderne räterepublik, nur mit mehr praktikanten und schicken apples an den arbeitsplätzen. und während gott nicht würfelt, wird hier schon mal mit würfeln geklackert und das ergebniss in einer schicken pressemeldung herausposaunt. die würfel haben 14 ecken (1W14) und sind hoffnungslosen rollenspielern geklaut. die einzelnen ergebnisse haben folgende bedeutung:

    • AAA – dem praktikanten klemmt die tastatur
    • AA – der mitarbeiter musste unbedingt sein kind aus der kita abholen
    • A – ein großes A
    • BBB – Berliner Bäder Betriebe
    • BB – guckt zuviel trash-fernsehen
    • B – zweiter buchstabe des alphabets – obacht, verschwörung
    • CCC – sieht in manchen schriftarten sehr putzig aus
    • CC – ein competenter computerspieler
    • C – kein competenter computerspieler
    • CI – hier fehlt ein A
    • SD – ein nazi (sicherheitsdienst!)
    • R – hier rollt einer so gerne das Rrrrr
    • D – mitarbeiter träumt von BHs
    • NR – ein militanter nichtraucher

    jetzt hatte die usa eben pech im spiel und man rät von ihr ab. gut so, ist sowieso viel zu amerikanisch dort. doch auch die eu trifft es hart. einzelne südeuropäer haben keinen guten rat bekommen und sind sauer. nun gibt es weniger spekulatius zu weihnachten und viel gerede. hätten wir nur nie den rat erfunden…

     
    • claudius 17:52 on August 9, 2011 Permalink | Reply

      aha. vielen dank.

    • Steffen 20:30 on August 9, 2011 Permalink | Reply

      wirklich guter artikel. viel zu lachen und eine meinung die sich meiner deckt. was will man mehr…

      Steffen hat +1 gerätet.

    • Carsten 14:00 on August 23, 2011 Permalink | Reply

      UPDATE: Man kann nun hier auch räten. Kommentare und Artikel. Plus und Minus.

      Die Daten werte nur ich aus, weiter gegeben wird nichts….

  • Steffen 20:53 on December 18, 2010 Permalink
    Tags: 18, , , geld, , , , Westernhagen,   

    Adventstürchen #18: Mit 18… 

    Endlich 18…Wer dachte sich das nicht als es soweit war?
    Endlich kann darf man den “richtigen” Alkohol kaufen, den Führerschein machen, in die Pornoabteilung in der Videothek gehen, usw.
    Und dann war man 18½ und das Leben ging genau so weiter wie es war. Man dachte, dass alles besser wird aber in Wirklichkeit musste man sich weiterhin um die Zukunft kümmern – einen Job finden, Geld verdienen um die Hälfte davon dem Staat zu schenken, die Miete zu bezahlen und einen gewissen Lebensstandard zu fininzieren. Dafür steht man endlich auf eigenen Beinen, keiner sagt einem mehr was man zu tun und zu lassen hat (zumindest außerhalb der Arbeit). Das musst nicht unbedingt gut sein – man verliert schnell den Blick für’s Wesentliche. Man muss sich halt zusammenreißen und klar kommen.
    Im Prinzip hat sich nicht viel verändert. Es gibt gute Dinge und schlechte, nur die Art der Probleme hat sich geändert.
    Ich bin jedenfalls froh nicht mehr 18 oder 20 sein zu müssen.
    Irgendwann kommt sicher das Alter in dem man wieder 18 sein möchte, aber das wird wohl noch eine Weile dauern.

    Es gibt ein ziemlich tolles Lied zu dem Thema von Marius Müller-Westernhagen. Für mich ist er einer der besten deutschen Künstler.

     
  • Carsten 23:46 on September 30, 2010 Permalink
    Tags: , bundeshaushalt, , , , geld, , infografik, mitbestimmung, , , ,   

    rechteckiger haushalt 

    http://bund.offenerhaushalt.de/

    auch im jahr 2010 kann das internet noch überraschen. heute die seite offener haushalt empfohlen bekommen und promt verliebt: da wird ganz anschaulich und interaktiv der bundeshaushalt 2010 visualisiert. in jeden etat kann man rein klicken und sich die einzelnen posten anschauen. von sowas kann ich nicht genug bekommen.

    da stellt man dann überraschend fest, dass Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) einen etat von z.zt. 100 Mio. zur verfügung hat. wahnsinn.

    nicht ganz so übersichtlich, dafür mit schiebereglern ist SteuernSteuern.

    und jetzt machen wir alle ein bisschen mehr demokratie, versprochen?

     
  • Carsten 11:03 on June 16, 2010 Permalink
    Tags: , , , , geld, , , paypal, , transfer, , überweisung   

    Von üblen Postroibern und Photographica 

    Vor ein paar Jahren hatte ich noch viel Zeit und kaufte analoge Fototechnik in Berlins Trödelmärkten und An- und Verkäufen. Meist fotografierte ich dann ein paar Wochen damit, um sie dann im Internet mit kleinem Gewinn wieder zu verkaufen. Davon konnte ich zwar nicht leben, aber gelernt habe ich da viel: Übers richtige Belichten und über die Entwicklung der Fototechnik. Ich hatte ziemlich viel Kurioses in der Hand, aber auch Hochwertiges aus vergangener Zeit.

    Die Agfa Clack war eine billige Rollfilmkamera aus Wirtschaftswunderzeiten. Im Grunde nicht mehr als ein Kasten mit Billiglinse. Als ich die dann nach Italien verkaufte, gab es aber ein Problem mit dem Geldtransfer:

    Mail von 2003

    Die Mail hatte ich ausgedruckt, weil die Geschichte so absurd ist und in ein Buch gesteckt und vergessen. Überhaupt war das vor ein paar Jahren noch unglaublich kompliziert, Geld von einem Land in ein anderes zu transferieren. Paypal war noch nicht verbreitet und Banküberweisungen waren ziemlich teuer. Also hat man das Geld per Post geschickt. Nicht sehr sicher, aber hat meistens funktioniert. Einmal hat mir eine texanische Professorin einen Scheck geschickt. Den in Deutschland einzulösen hätte mich mehr gekostet als der eigentliche Wert. Und erst die Paketgebühren und Zollerklärungen. Aber daran hat sich ja bis heute nichts geändert.

     
  • Carsten 23:32 on March 13, 2010 Permalink
    Tags: , bezahlen, , geld, iCash 15, , , , , Wincor Nixdorf,   

    Mit Franz Kafka an der Tanke 

    Im Wedding an der Tankstelle steht ein iCash 15. Das ist wahrscheinlich nichts Besonderes und ich bin der Letzte, der das mit bekommt. Trotzdem bin ich nachhaltig beeindruckt. Das iCash 15 ist mehr als nur eine Maschine zum Geld zählen, es ist ein kleiner verbotener Blick auf die Zukunft, in der es nur noch Maschinen gibt und die Menschen sich aus Angst in Berghöhlen verschanzt haben, aus Angst, von den Maschinen gefressen zu werden. Aber ich will gar nicht schwarz malen und empfange jede Innovation mit offenen Armen, noch dazu, wenn ihrem Namen ein kleines “i” voran gestellt wurde, was letztlich für innovativ oder intelligent stehen könnte.

    Nun, was macht das iCash 15? Es empfängt Bargeld, zählt es und gibt das Rückgeld wieder aus. Nichts spannendes also und ich hoffe, hier liest noch jemand mit, denn jetzt wird es auch gleich interessant: Es ist die Art und Weise und stoische Ruhe, mit der iCash 15 das Geld entgegen nimmt. Da ist nämlich ein kleines Förderband, wie bei Aldi an der Kasse, nur viel kleiner, da wird das Geld drauf gelegt. Und dann passiert erst mal nichts.

    Der Tankstellenwärter (der wahrscheinlich eher “Mobile Service Agent” heißt – die Deutsche Bahn ist überall) und ich, wir starren auf das kleine Gerät. Dann fängt es an zu surren und das Laufband setzt sich langsam in Bewegung. Mit lautem Gurgeln verschlingt es mein Geld. Dann wieder Stille. Der Stations-Vorsteher drängt mir ein Gespräch auf, seine Frau und die Kinder, das Wetter und dann – der Leser ahnt es – Philosophie. Kafka hatte er gelesen und wüsste ganz gerne meine Meinung dazu. Ob ich das denn genau so sehe mit den Einflüssen des scheinbar Trivialen.

    Ich drehe mich um, hinter mir warten mindestens 15 Leute und ziehen die Augenbrauen hoch, warten auf meine Antwort. Einige haben sich Thermoskannen und Campingstühle mitgebracht, kennen schon das Procedre vom ewigen Geld zählen und dem philosophierenden Wärter. Vielleicht könnte ich den Bezahlvorgang beschleunigen, indem ich ihm antworte. Vielleicht ist dies ein Test. Wahrscheinlich auch keine Tankstelle, sondern sonstwas, in Berlin weiß man ja nie. Dabei bin ich doch nüchtern – oder?

    Ich antworte ihm, dass ich es höchst interessant finde, dass Kafka fast nichts veröffentlichen wollte, fast so, als wäre er nicht überzeugt gewesen von seinen Werken. Stille. Verhaltenes Murmeln hinter mir, der Wächter nickt verständnisvoll. Und mitten in die Stille hinein ist iCash 15 zurück und meldet Vollzug. Ein zweites Förderband transportiert mein Wechselgeld heraus, ich schnappe es mir, “Danke, Tschüss!”, und bin raus. Die Schlange rückt vor, ich renne. Am Hintereingang lädt die fahrende Bücherei gerade Paletten mit Büchern ab. Das kann nicht gut sein.

    Wahrscheinlich wurde iCash 15 angeschafft, um auch Menschen ohne Mathematikstudium das Arbeiten in einer Tankstelle zu ermöglichen. Immerhin braucht nun kein Geld mehr gezählt zu werden. Vielleicht auch, weil sich nun Roibereien nicht mehr lohnen, das Gerät ist sicher fest mit der Tankstelle verschraubt und lässt sich nicht mitnehmen. Das ist alles löblich und gut. Doch der wahre Grund wird uns ewig verborgen bleiben.

     
    • Afra Evenaar 22:37 on March 14, 2010 Permalink | Reply

      Köstlich, sehr schön, danke.

    • iCash15 09:46 on March 26, 2010 Permalink | Reply

      Ein blöderes Gelabbere habe ich noch nicht gelesen. Hast Du nichts Besseres zu tun? Und wenn Du schon über das Gerät berichtest, dann bitte ein wenig mehr Tiefe und Hintergründe, das ist einfach nur oberflächliches Gewäsch, und beweist einen IQ unterhalb dem eines Bleistifts!

      • Carsten 00:04 on March 29, 2010 Permalink | Reply

        jetzt wo du es sagst – hast natürlich vollkommen recht! vielen dank für den hinweis.

      • bleistift 23:49 on April 13, 2010 Permalink | Reply

        da muss ich auch mal was zu sagen: beleidigung! gemeinheit!

  • Carsten 14:09 on August 19, 2009 Permalink
    Tags: , , elbe-elster, , geld, kontoauszugsdrucker, Schönewalde, urin,   

    woran merkt man, dass finanzkrise ist? #4 

    schon vor zwei wochen sei es passiert, an einem samstag. da ging plötzlich ein kontoauszugsdrucker in einer bank kaputt. kurzschluss, wasserschaden. und warum? hat einer reingepisst. echt jetzt mal. der tagesspiegel vermutet zwar einen mann hinter der dreisten tat, aber so genau können die sich ja gar nicht sicher sein, oder?

    warum tun menschen derartiges? war er unzufrieden mit seinem kontostand? musste er/sie seine/ihre kontoauszüge dem amt vorlegen, wollte aber nicht, weil da merkwürdige bewegungen nach steueroasien stattfinden? war er/sie unzufrieden mit seiner/ihrer finanziellen lage im speziellen oder der gesamtwirtschaftlichen im allgemeinen? war vielleicht gerade kein klo zur hand? sollten wir nicht besser froh sein, denn wäre der schaden an einem geldautomaten nicht ungleich viel höher?

    es bleibt kopfschütteln…

     
  • Carsten 16:04 on March 3, 2009 Permalink
    Tags: , geld, gold, inflation, , , münzen   

    woran merkt man, dass finanzkrise ist? 

    beim discounter um die ecke gibts geld und goldbarren zum spottpreis…

     
    • artemisia 10:38 on March 4, 2009 Permalink | Reply

      Liebster Pixelroiba, das ist aber ziemlich unheimlich, was da oben im schwarzen Balken passiert. Was ist das denn für ‘ne gruselige Application/Widge/wie-auch-immer-man-das-nennt?

    • pixelroiber 11:03 on March 4, 2009 Permalink | Reply

      ähm, das sind lediglich daten, die jeder ins internet rausschleudert (unbewußt?) und die ein nicht näher benannter innenminister gern speichert. auf vorrat.

      besteht denn interesse an informationen, wie ebendiese daten nicht gesendet werden sollen?

    • pixelroiber 14:02 on March 4, 2009 Permalink | Reply

      ich empfehle diese seite: https://digitalcourage.de/ — da gibt es das komplette softwarepaket für den usb-stick, um ananym im internet zu sürfen (auch mac und linux) – nur verlangsamt sich die geschwindigkeit. (via)

    • ortrun 21:14 on March 4, 2009 Permalink | Reply

      gefällt mir gut, die application. aber wieso wissen die nicht, wo ich wohne?

    • artemisia 09:28 on March 5, 2009 Permalink | Reply

      ortrun: bestimmt hast du einen total subversiven internet-zugang… wenn das der schäuble wüsst’

    • ortrun 11:46 on March 5, 2009 Permalink | Reply

      aha, hier nun wiederum ist der provider unbekannt, dafuer wissen sie, dass ich in der europaeischen union wohne. wenn sie die informationen nun zusammenbringen, wissen sie quasi alles ueber mich. besonders wenn sie dann noch meine kommentare lesen.

    • pixelroiber 11:54 on March 5, 2009 Permalink | Reply

      dann schreibt doch eure kommentare mit geheimtinte!

    • artemisia 13:39 on March 5, 2009 Permalink | Reply

      …. .


      . ..

      .

      Geheimtinteflecken.

    • ortrun 22:34 on March 5, 2009 Permalink | Reply

      wer hat denen verraten, dass ich in berlin bin? wissen die jetzt jeden abend mehr?

  • Carsten 12:27 on January 9, 2009 Permalink
    Tags: , geld, , , , , luise, , , , radio multikulti,   

    nichts neues mehr. leider. 

    Luise abgeschaltetNach Radio Multikulti musste nun auch Luise dran glauben. Das Lexikon über Berlin. Auch hier siegte Geld wieder über Vernunft. Auch hier bleibt nur Kopfschütteln.

    (via hcl@flickr, danke auch fürs bildchen…)

     
  • Carsten 21:34 on December 25, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , Candela Peña, , Die Torremolinos Homevideos, , , , Fernando Tejero, , geld, , , , , Javier Cámara, Juan Diego, , , kulturempfehlung, , Mads Mikkelsen, , , Nacho Mastretta, , , , , , , , , , Torremolinos 73, , , , , , ,   

    pornos in den siebzigern 

    schon wieder so ein film, dessen marketing komplett am thema vorbei und damit auch an mir ging: Die Torremolinos Homevideos (Torremolinos 73), eine groteske geschichte übers geldverdienen in wirtschaftlich schwierigen zeiten. angesidelt im verklemmten spanien der siebziger jahre, gibt dieser film auch einblicke in die pornobranche damals. mit dem großartigen dänen Mads Mikkelsen als …äh… dänischer pornodarsteller eben.

    übrigens: der film zeigt auch die anfänge der kleinen revolution der medien damals: super8-kameras wurden erschwinglich und ganz normale menschen zu produzenten. diese entwicklung beschleunigte sich bis zu uns und dank youtube & co. sind wir jetzt zusätzlich noch sender.

    schaut ihn euch an und lasst euch nicht von der sehr nuttigen aufmachung abhalten. der film ist viel witziger als gedacht.


    … lesen Sie auch diesen interessanten Beitrag zur Geschichte der Pornoindustrie in den Achtzigern…

     
  • Carsten 13:11 on December 10, 2008 Permalink
    Tags: , augenbrauen, , , , , , förderalismus, geld, , gyrokopter, , , jörg schönbohm, , , tagschrauber   

    angriff der gyro(s)kopter aka tagschrauber 

    sie sehen schon reichlich bekloppt aus, die zwei grünen hampel im tagschrauber. doch wenn es nach dem brandenburger innenministerium geht, dann hat die märkische polizei bald viele solcher sogenannter gyrokopter im einsatz.

    zum glück hat berlin kein geld und so kommen die verantwortlichen erst gar nicht auf solche absurden ideen!

     
    • pixelroiber 18:48 on December 10, 2008 Permalink | Reply

      aber ja doch! manchmal gibt es tage, da purzeln die unglaublichen fundstücke nur so aus dem dsl-router. und die muss ich dann natürlich sofort bloggen.

    • artemisia 15:26 on December 10, 2008 Permalink | Reply

      Exzellent luftige Neuigkeiten hier und heute: Hast Du “Luft Kurioses” gegoogelt? Luftpub(s), unerlaubte Testflüge tztz

  • Carsten 14:05 on October 2, 2008 Permalink
    Tags: , geld, , , , , , , , , , stromausfall   

    zur kenntnisnahme: 

    wenn in hannover der strom fehlt, können 150 sparkassen nicht mehr arbeiten und die geldautomaten zicken rum. knapp 100 kilometer weiter in bielefeld fällt derweil eine kiste pumpernickel runter.

     
    • artemisia 17:32 on October 2, 2008 Permalink | Reply

      oder ein stutenkerl um

    • pixelroiber 21:25 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      definiere stutenkerl. bitte.

    • artemisia 22:06 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      Der Stutenkerl, in Westfalen (auch in Ostwestfalen, d.h. auch in Bielefeld) die Bezeichnung für das Weckmännschen (<– kölsch; hochdeutsch: Weckmännchen, im Aachener Raum, sprich auf Öscher: Weggemänschen) ist ein Hefegebäck (Milchbrötchenteig) in Männleinform mit weißer Pfeife und wird an St. Martin (nein, nicht Halloween) nach dem St.-Martins-Zug an die Kinder verteilt. Auch zu Nikolaus früher (als es noch keine Playstation gab) in Kinderschuhen zu finden.

    • pixelroiber 14:24 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      sieht ja gruselig aus! als kinde hätte ich davor angst gehabt. glaube ich. aber schmeckt sicher. oder ist garnicht zum essen

    • ortrun 15:29 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      klar zum essen. nur die pfeife nicht. und es ist eine bloede idee, ihn laenger aufzubewahren (ich war immer schon so 'ne sparerin), denn hefeteig schmeckt ja nur frisch. muss man erstmal lernen. wie alles.
      ist aber verdaechtig, dass ich es unter beiden namen kenne, weckmann und stutenkerl. ob meine eltern da doch was von ihrer herkunft weiter oestlich durchblicken lassen haben (bei westfalen kommt eher mein vater in betracht, aber wer weisz, was die siegerlaender zu dem ganzen sagen)? insgesamt bin ich ja furchtbar hochdeutsch aufgewachsen.

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