tag 3

tag 3

homeoffice und freiwillige isolation mit dem kinde, nur zum einkaufen oder spazieren raus.

es ist komisch, wenig menschen um sich zu haben, keine flachen witze machen zu können

in wenigen tagen hat sich vieles verändert und es wird sich noch mehr ändern.

gleichzeitig wissen, viel privilegierter zu sein. nicht tauschen wollen mit den pflegern und ärzten und anderen plötzlich systemrelevanten menschen.

nicht wissen, wie lange noch. nichts machen zu können, nichts machen zu sollen.

literatur in zeiten der seuche

da ich gerade das hoerbuch zu wolfgang herrndorfs ‘Arbeit und Struktur’ hoere, der buchausgabe seines blogs, das er vor allem waehrend seiner krebserkrankung schrieb, laeft das thema coronavirus Sars-CoV-2 eher nebenher. zwischen panik und hysterie, angenommenen und faktizitaet verschwimmt die wahrheit. was ist dran am hype, muessen wir uns sorgen machen oder meiden wir menschenmassen und lehnen uns entspannt zurueck?

rein mathematisch ist uns italien acht tage vorraus, heute haben sie dort einen lockdown verordnet, die boersen brechen zusammen. einerseits. anderseits haben wir eines der umfangreichsten gesundheitssysteme, fuer die USA sehe ich schwarz, da wirds noch dicke kommen. aber so ist das in zeiten der unsicherheit: man weiss es einfach nicht. unknown unknown. die lieferketten waren zu knapp konstruiert, es wird zu engpaessen und knappheit kommen, sind wir darauf vorbereitet? die regierung jedenfalls ruft schon den sozialismus aus.

oder ist alles nur panik und in ein paar tagen ist alles vorbei?

kaum hustet die weltwirtschaft, sammeln sich deutsche unternehmen am futtertrog und wollen geld von der bundesagentur. wie 2009 als jeder betrieb plötzlich kurzarbeit hatte auf staatsknete.

ABeR dIE arBeitSpLÄTze!!!

jetzt in quarantäneflaggen investieren. aus wikipedia:

“Außerdem wird die ehemalige „Quarantäneflagge“ in der “Flagge Whiskey (ich brauche einen Arzt)” wiederholt.”