…und was ich daraus gelernt habe.

der fotografr rief zum schreiben auf. über fehler beim knipsen, über die man sich hinterher den arsch blau ärgert. da hat sich schon allerhand angesammelt, ich geb mal meinen senf dazu:

jeder noch so blöde technik-/handwerks-fehler ist verschmerzbar, solange nur ein bild rauskommt. und mitunter ist es doch ganz interessant was da rauskommt. sehe ich also nicht so eng. viel schlimmer ist es, wenn die bilder nichts werden, kein film eingelegt war oder die speicherkarte defekt ist.

was aber richtig nervt und mich regelmäßig an den rand der verzweiflung treibt, ist, gar kein bild gemacht zu haben. da siehst du ein tolles motiv, eine spannende situation und dann lässt du die knipse in der tasche. weil du keinen arsch hast, weil du dich nicht traust oder du gerade keine lust hast zu fotografieren. und wenn ich ehrlich bin, angesprochen habe ich noch niemanden, ob ich ihn ablichten darf, für sowas fehlt mir einfach der mut. komisch, oder? kann man das trainieren?

das ist vermeidbar (nämlich manchmal einfach machen) – und wie oft habe ich mich schon über bilder geärgert, die ich nicht gemacht habe! es gab da mal eine seite irgendwo im netz, da konnte man seine bilder beschreiben, die man gerne gemacht hätte – hat vielleicht jemand den link?

me

für neue leser: meine bilder findet ihr bei flickr!

3 Gedanken zu „Blogparade: Vermeidbare Fehler beim Fotografieren

  1. stimmt wohl. ich knipse ja nicht für geld. insofern habe ich auch keinen druck, unbedingt dieses eine bild machen zu wollen. trotzdem habe ich mich schon oft über mich selbst geärgert.

  2. Da hast Du Recht, das ist wahrscheinlich ein „Fehler“, den man leicht vermeiden kann ;-)
    Auf der Strasse habe ich auch noch niemanden angesprochen, ob ich ein Bild machen darf, aber diese Art der Photographie gehört auch nicht zu meinem Arbeitsgebiet… aber fragen kostet nichts!
    Gruss,
    Stefan

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