immer wenn ich nach hause komme erwartet mich mein kleiner weißer freund ohne namen. er ist still, sagt kaum was und schaut mich meist traurig mit seinen großen augen an. oft will ich widerstehen und nicht in sein inneres schauen – allein, es gelingt mir nicht. angst, schweiß, wutausbrüche, schwitzige hände, kalte füße, nackenhaarfrisur und gänsebratenhaut überfallen mich, ich drehe den schlüssel und entdecke doch meist nur unsinn, unwichtiges oder lästiges. nein, ich und mein briefkasten, wir haben es schon nicht leicht zusammen.

aber zum glück – ich bin nicht alleine.

9 thoughts on “die angst vor der leerung

  1. yups, liegt am neuen dings. sobald sich ein paar kommentare angehäuft haben, tausche ich das aus. oder ich importiere die alten kommentare. mal sehen. noch habe ich angst davor. aber toll: ich kann die kommentare direkt als mail beantworten. davon steigert sich aber nicht die qualität. egal.

    was hat dir denn die post geantwortet?

  2. 567 auch test – sieht mit einem Mal so anders aus hier…

    Ich habe auch Behördenschreibenphobie. Kam gestern von einem schönen Wochenende zurück und prompt Finananzamtpost im Kasten. Buaaaah.

  3. Hah, da sagste was. Aufgrund Deiner Antwort habe ich direkt mal bei der Post angerufen, die mir nämlich öfters mal geöffnete Briefe liefert. Kommentarlos. Finde ich nicht so doll. Höchstens wenn jemand für mich dem Fiananzamt antwortet.

    Warum sieht man die hier geschriebenen Beiträge nicht in neueste Kommentare? Ist das das Neu-Dings?

  4. „Wir kümmern uns drum.“
    Ich werde jetzt erstmal meine Nachbarn fragen, ob das bei denen auch vorkommt.

    übrigens bin ich jetzt auch twitter. ich „followe“ aber nur berlinflickr.

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