heute ist tag des buches. und dass es bedruckten wald überhaupt noch gibt, dass ist erstaunlich. noch erstaunlicher ist, dass sich menschen noch hinsetzen und sie lesen. und ein paar andere schreiben sie. wenn ich in einer buchhandlung stehe, komme ich da so schnell nicht wieder raus. viel zu viele bücher gibt es. kann man garnicht alle lesen. nun, es gibt auch viel schrott. aber das gibts woanders ja auch. ein paar will ich in den kommenden wochen vorstellen.

ein stadtbekannter vorleser und taxifahrer erzählt in gefühlten hundert kurzgeschichten über das (zusammen- und nebeneinander-) leben in neukölln. dabei stapft er in der tradition bekannter lesebühnenautoren. für das buch braucht man ungefähr eine stunde. ganz stilsicher liest man es in der u8. da fällt es auch nicht auf, wenn man mehrmals laut auflacht, denn das publikum in berlins skurilster linie ist selber schon verrückt genug. und so lesen wir von der kategorisierung des öffentlichen murmelns, vom richtigen rumlungern und der fabelhaften schlorkmaschine. das!ist!witzig! ehrlich jetzt. wobei die geschichten viel zu kurz sind und das buch viel zu schnell ausgelesen. der autor baut jedesmal eine phantasiekulisse auf und dehnt die situationen ins groteske. sowas mögen wir. mehr davon. und ich besuch auch mal wieder neukölln, versprochen.

10 thoughts on “ausgelesen

  1. die u8 ist zwischen gesundbrunnen und jannowitzbrücke aber eigentlich ganz harmlos. schön, dass hier beim pixlroiba mal wieder ein kulturtipp kommt.

  2. das buch hat er von mir, und mir nich zurückgegeben… ich fands übrigens nich so…
    wir haben uns gestern übrigens auch über dich unterhalten, du wärst so still in letzter zeit, aber bist ja wohl wieder aufgewacht ;-) huhu zurück

  3. willst uns wohl nich verraten wer nina is wie? und wohl will ich das zurück, das war ein geschenk von os stiefmama… da du mich ja wieder unbedingt unter den tisch trinken musstest hab ich das vergessen (das buch)
    geht nina mit mir auch mal ein bier trinken?
    NINA schreib mal noch mal was!

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