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  • Carsten 17:07 on December 27, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , mandarine, , , , stände, südfrüchte, , , , , zitrusfrucht,   

    Gespräche mit einer Mandarine 

    pixelroiber: Hallo Mandarine, zuallerst: Wo kommst du denn her?

    mandarine: Ich bin direkt aus Spanien importiert.

    Kannst du dich noch an deine frühe Kindheit erinnern?

    Nein, da ist wenig Erinnerung, obwohl es noch nicht so lange her ist. Von meiner Familie wurde ich früh getrennt und aufgewachsen bin ich zwischen vielen anderen, eingepfercht auf engstem Raum.

    Mhm, das klingt aber nicht sehr nett. Und da habt Ihr Euch nicht gewehrt gegen?

    Ach, das hat doch alles keinen Sinn. Die Clementinen und Satsumas probten mal den Aufstand, man sieht ja, was aus ihnen geworden ist.

    HPIM5600

    Aber ich habe doch extra beim Kauf auf das Bio-Siegel geachtet…

    …was aber nichts an den Zuständen unserer Aufzucht ändert.

    Du meinst die Pestizide und Fungizide?

    Wenn es nur die wären…

    (erschrocken) Was denn noch?

    Darf ich nicht sagen. Schweigepflicht eben.

    Wechseln wir mal das Thema: Zusammen mit Nüssen seid ihr die klassischen Weihnachtsfrüchte

    Ja, und?

    Was verbindest du mit Weihnachten?

    Pft! Den sicheren Tod. Mehr nicht.

    Oh. Das klingt doch gar grausam. Was wünschst du dir für die Zukunft?

    (fleht) Bitte iss’ mich nicht

    Ich habe aber Hunger

    Ich danke für das Gespräch. Mampf.

     
    • Admin von W wie Weblog 18:49 on December 27, 2008 Permalink | Reply

      Du bist aber ganz schön mies gewesen. Die arme. Aber toller Text. So liest es sich doch gleich viel besser.

      Lieber Gruß
      Admin von W wie Weblog
      http://www.w-wie-weblog.over-blog.de

    • *** 19:23 on January 7, 2009 Permalink | Reply

      Du perverses Schwein!
      nnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn
      nee jetzt mal im Ernst: ist originell

  • Carsten 11:26 on October 6, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , burn after reading, coen, , , , , , , , , , haus der vorstellungen, , , , , , , , , , , , , , , stände, , , , , torstraße 166, , , verkausoffener sonntag, , wagenburg, , , , , ,   

    ablenken in zeiten der rauhen finanzkrisen 

    einige anmerkungen zum wochenende:

    (1.) burn after reading ist ein toller film. trotzdem sollte man ihn nicht sehen. nicht jetzt, nicht im kino. ich habe den fehler gemacht und es bitterlich bereut. denn dieser film muss reifen wie ein guter wein oder eine tiefe freundschaft. im winter dann, wenn er in den videotheken ist, da leiht man so einen film aus, genießt. schaut sich alle extras an und die interviews. und dann grunzt man zufrieden und geht schlafen. die story ist verworren und so richtig kapieren will man sie beim ersten mal nicht. es ist ein kleines mieses agentenstückchen, das an keiner stelle an action gewinnt. es plätchert vor sich hin und mittendrin spielen ein bärtiger george clooney und ein bezaubernder brad pitt. wie fargo, nur ohne schnee. und gestorben wird auch nicht soviel. und vielleicht ist es doch kein so guter film, auch nicht auf dvd. aber schön, dass wir mal darüber geredet haben.

    (2.) auf verschiedenen öffentlichen plätzen in berlin haben sich diverse weihnachtsmarktähnliche erscheinungen etabliert: fressbuden und krimskramstände in kleinen holzhüttchen. dazu riecht es nach gebrannten mandeln. ich fordere hiermit den berliner senat auf, dazu stellung zu nehmen.

    (3.) das leben in einer wagenburg ist ganz anders, als ich mir das vorgestellt habe. es gibt strom, wasser und leckeren kaffee. und warm ist es auch in so einem wohnwagen. die gespräche sind selten alternativ, sondern erfrischend gewöhnlich-alltäglich. nur das klo ist einmal quer über den hof.

    (4.) die idee, am sonntag gemütlich zu ikea zu fahren, hatten auch andere, gar nicht so wenige menschen. entsprechend voll war der hotdog-stand. das kollektivgewurmel fand seinen höhepunkt an den kassen und trug sozialistische züge. und jetzt gretchenfrage an die geneigte leserschaft: wer bitte hat keine orgel vreten-lampe zuhause stehen? kartoffelschips in der geschmackrichtung dill sind echt ein kulinarisches highlight!

    (5.) das haus der vorstellungen in der torstraße 166 will besucht werden. uns es lohnt sich. der eintritt ist frei, unbedingt die kamera mitnehmen! bilder von mir folgen.

    dieser text ist offline entstanden, braucht ihr links? nö, oder?

     
    • ortrun 15:52 on October 6, 2008 Permalink | Reply

      na ja, so'n link zur orgel vreten haette mich schon gefreut. hab sie aber auch so gefunden. schoen.
      ich hab keine. kenne sie aber natuerlich.

    • JeanClaude 17:18 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      hast du justus besucht oder woher die wagenburg erfahrung?

    • pixelroiber 21:21 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      immer diese abkürzungen! schlimm! d.?

      aber in der tat, sehr wohnlich das lämpchen. und tipp: nur zwei statt drei birnen reinschrauben! spart geld und wirkt schummriger.

    • pixelroiber 21:23 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      hat c. nicht auch eine ähnliche? nur rund statt eckig? und hängt da nicht eine filmrolle drüber? und gibts dazu nicht ein flickrbild? wenn ich mehr zeit hätte, könnte ich meine eigenen fragen beantworten! hach.

    • artemisia 14:44 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      Ich habe dem Orgelvretismus bislang widerstanden. Jedoch D. zum Kauf überredet. Orgel vreten hat den Vorteil gelblich zu sein, so dass Energiesparlamplenlicht trotzdem warm aussieht, wenn's aus der Lampe leuchtet. Sehr zeit- und umweltgemäß also.

    • artemisia 22:02 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      d. ist mein f., aber nicht mein l. deshalb hat er auch einen anderen “lebensmittel.” und besitzt eine lampe, die nicht nur seine wohnung beleuchtet. jetzt müsste alles klar sein? (dirk, freund, lebensgefährte, lebensmittelpunkt!)

    • JeanClaude 14:08 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      warum ist denn dein freund nicht dein lebensgefährte? oder ist er nur ein freund? oder aber eigentlich geht mich das ja nichts an!

    • JeanClaude 16:42 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      dann is d doch noch dein freund?! irgendwie haben wir dann alle dein haltestellenschild falsch verstanden!

    • ortrun 11:06 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      bin in “zeugs halt” fuendig geworden: http://www.flickr.com/photos/zonenschwabe/17474
      aehnlich, klar: stehlampe aus papier, roehrenartig mit mehreren gluehlampen drin. ich finde orgel vreten klassischer, das weibchen alberner, aber nicht unsympathisch.
      dem weibchen wiederum sehr aehnlich (gleiche machart) ist ein anderes ikea-modell:
      http://www.flickr.com/photos/zonenschwabe/17474… (es verbirgt sich hinten links im schatten).

    • artemisia 14:15 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      Für mich unterscheidet sich der Freund vom Lebensgefährten dadurch, dass er nicht in der gleichen Wohnung wohnt (obwohl er in der gleichen Stadt lebt). So teilt man sich nicht wirklich das gesamte Leben, sondern “nur” einen Teil. Die Wohnungsneutrale Bezeichnung wäre vielleicht auch “Lebensabschnittgefährte”, aber das ist dann selbst mir zu kompliziert.

  • Carsten 20:40 on September 18, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , stände, , , , , ,   

    geschichten aus dem nichts 

    totale von schräg oben. man sieht einen mann vor einem rechner sitzend. schütteres haar, nachlässig gekleidet. das zimmer ist klein und nicht sehr aufgeräumt. neben dem monitor dampft ein kaffee, zwischen seinen zähnen klemmt eine brennende zigarette. seine augen kneift er verbissen zusammen. der rauch steigt ihm in die augen. im hintergrund leise musik.

    stimme aus dem off: man müsste mal wieder was bloggen, seit fast einer woche nun funkstille hier.

    die kamera fängt nun langsam an zu rotieren und zoomt weich auf den monitor. man sieht einen cursor in einem ansonsten leeren textfeld blinken.

    stimme: themen gibts schließlich genug.

    kamera huscht flüchtig über ein voll gekritzeltes notizbuch. dann nahaufnahme seines gesichts. schmerzverzerrt. zu einer grimasse entstellt.

    mann: über den bayerntrojaner oder über kurt beck im allgemeinen oder herrn gravenreuth im speziellen.

    cut. finger huschen über die tastatur. das klacken wird lauter. dann wieder stille. die hände bleiben auf den tasten und verkrampfen sich zu fäusten.

    stimme aus dem off: oder mal wieder ein video posten. der bildzeitung richtig eins auswischen…

    die kamera wandert langsam durch zimmer, zeigt dabei verschiedene details in nahaufnahme. alltägliche gegenstände, die verstreut auf dem boden liegen.

    stimme aus dem off: oder mal wieder was aus meinem leben erzählen, es gibt doch eigentlich soviel zu berichten.

    kamera rotiert jetzt mitten im raum wird schneller, die musik wird lauter. ab und zu sieht man den mann, er krümmt sich vor seinem monitor, sackt nun zusammen, fällt seitlich vom stuhl. bleibt reglos liegen. das bild wird schwarz.

    stimme: oder einfach mal nichts sagen. ist manchmal auch besser so.

     
    • pixelroiber 11:44 on September 19, 2008 Permalink | Reply

      danke.

      qualitätsjournalismus ahead!

    • tomtom 12:17 on September 19, 2008 Permalink | Reply

      ich finds auch geil geschrieben! wollte noch was zum bildblog video sagen. an sich ist das eine nette idee, jemanden mit der kamera hinter bildchef hinterherzuschicken! allerdings tun sie sich da keinen gefallen wenn sie da einen jungspund nehmen! diekmann redet den armen kleinen doch in grund und boden wenn er will!

    • Caro 08:11 on September 19, 2008 Permalink | Reply

      Das finde ich sehr gut gebloggt. Wirklich sehr gut. Im Wochendendteil der SZ gibt's doch so 'modernes Theater' – daran erinnert mich das, wenn's nur nicht so extrem pixelroiberig geschrieben wäre.

    • pixelroiber 16:29 on September 19, 2008 Permalink | Reply

      naja, in der “stellungsnahme” phrast er ja denselben mist, den er auch schon auf dem podium von sich gab. aber die idee, billig videokameras zu verticken, um so eigenen content geliefert zu bekommen (für lau), ist schon genial. als nächstes verteilt die polizei messer und pistolen…

    • pixelroiber 16:29 on September 19, 2008 Permalink | Reply

      ich auch jetzt gerade wieder! prost.

    • ortrun 14:40 on September 19, 2008 Permalink | Reply

      tolltolltoll.
      und freut mich, dass der kaffee dampft.
      werde mir auch mal ein heiszgetraenk organisieren.

    • artemisia 15:53 on September 25, 2008 Permalink | Reply

      ein schöner vergleich, pixelroiber.

      aber bähwatfies hat der diekmann glibsch-haare… da kann man gar nicht hingucken, aber hinhören eben auch nicht (so viel ähähäh in einem satz).

  • Carsten 16:30 on June 26, 2008 Permalink
    Tags: abbildung, , , , , Enquetekommission, , , , , , , , , , , , , öffentlicher raum, , , pro panoramafreiheit, , , stände, , , , , , vergütungspflicht,   

    blödsinn per gesetz: 

    das verbotene a1exA-bild II

    dies bild hier entstand unter einsatz von leben und tod. aufgenommen in einem einkaufszentrum im herzen berlins. keine zwanzig sekunden nachdem ich die knipse ausgepackt habe, kam schon der freundliche security-mensch und machte mich barsch darauf aufmerksam, dass das ja nicht erlaubt sei: “ist verboten, packst du kamera weg!”. ok, nun könnte man sagen, die haben da hausrecht und das fotografieren nicht erlaubt. ist in museen bspw. ja genauso. ärgerlich, aber ein stückweit verständlich. unter umständen.

    was dagegen gar nicht geht ist ein vorschlag der sogenannten enquetekommission zum thema. nämlich das generelle verbot von gewerblicher fotografie im öffentlichen raum ohne bezahlung. wenn das gesetz wird, muss jeder, der mit seinen bildern geld verdienen will, dem besitzer des gebäudes, parks, kunstwerks usw. vorher fragen und bezahlen. für ein fernsehturmbild, dass irgendwo gewerblich erscheint bekommt dann zB die telekom schotter.

    die begründung für derlei unsinn: das gesetz von 1907, das keine vergütung für obigen zweck vorsah, diente patriotischen anliegen. das brauchen wir heute nicht mehr und so soll es zu einer vergütungspflicht kommen. aha.

    regen sich natürlich die journalistenverbände tierisch auf. denn die professionellen fotografen leben ja davon, den öffentlichen raum zu fotografieren. was denn sonst?

    nachzulesen alles auf der extra eingerichteten seite Pro Panoramafreiheit, die ich natürlich unterstütze.

     
    • Manniac 05:45 on June 27, 2008 Permalink | Reply

      Bidde?? Ist ja wohl nicht wahr… :-(
      Die Copyrightmafia breitet sich wirklich immer mehr aus..

      Und dass in Einkaufszentren nicht fotografiert werden darf, finde ich eine Unverschaemtheit. Solange sie die Oeffentlichkeit in ihre Gebaeude locken, muessten sie auch dazu verpflichtet werden, Fotografien – zumindest private – zuzulassen.
      Ist mir vollkommen unverstaendlich, dass es anders sein sollte.

  • Carsten 15:30 on March 17, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , detschland, , , , , , , Georg Herwegh, , , , , , historiale, , , , , stände, , ,   

    an meine lieben berliner 

    seit anfang märz einzelne aufstände, seit zwei wochen nun auch in berlin. der revolutionäre geist italiens und frankreichs weht durch die stadt. in österreich haben sie schon ihren kanzler gestürzt. die bevölkerung in der hauptstadt hält den atmen an. morgen soll es losgehen, einzelne gruppen bereiten sich vor. es wird blutig werden. es wird tote geben. barrikaden werden brennen. das alles nimmt man in kauf, für die sache. ja, welche eigentlich? mehr demokratie wagen vielleicht. oder überhaupt mal damit anfangen.

    heute abend ausführlich diskutieren. oder mal wieder bei wiki schauen.

    Achtzehnhundert vierzig und acht,
    Als du dich lange genug bedacht,
    Mutter Germania, glücklich verpreußte,
    Waren es nicht Proletarierfäuste,
    Die sich ans Werk der Befreiung gemacht
    Achtzehnhundert vierzig und acht?

    [Georg Herwegh]

     
    • matze 14:00 on March 18, 2008 Permalink | Reply

      ich find ja geschichte und dann noch unsere eigene eh nicht ganz unspannend und wenn es dann noch so aufgezogen wird um so besser!

  • Carsten 13:43 on March 7, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , businesskasper, , , computermesse, , , , , , , , , , , , laatzen, , , , , , , , , , , , , , , , , stände, , , telekommunikation, , , , , ,   

    hier schreibt der kulturpessimist noch selbst (#4): They doin’ the mess around 

    endlich vorbei. eine halbe woche messeleben geht an die substanz, nagt am guten gewissen und schlaucht das rückenmark. rumstehen, kilometerweise laufen, reden, reden, zuhören und menschen ertragen. zuviele menschen mit zuwenigen problemen auf einen haufen. schlimm sind die aussteller an den ständen, schlimmer die so-called fachbesucher, doch ganz schlimm die jäger und sammler. ständig auf der suche nach gimmicks, werbegeschenken, kulis und infomappen. tüten gabs in allen größen und formen. so viele, dass meist tüten in tüten steckten. ansonsten waren die aussteller sehr knausrig. gut so! oder schlecht. denn nichts ist nerviger als der gemeine mob, der nichts abbekommt. abends dann parties auf den ständen. merke: je schlechter das produkt, desto größer der marketingetat, desto größer auch die standparties. kurz vor der abfahrt noch am hessen-stand geschlemmt und bierchen getrunken. respekt! für ein land ohne regierung funktioniert das super! kümmerlich dagegen die standparty am berlin-brandenburg-stand. im hotelzimmer kein internet, dafür schlechte amerikanische serien im tv. auch mal schön. zurück in berlin und keine bvg, der feedreader platzt gleich und die ungelesene tageszeitung wartet. hört mir auf mit digital lifestyle! seid menschen. und benehmt euch auch so.

    [youtube MavllwOuVI0]

    hier schreibt der kulturpessimist noch selbst (1) (2)(3)

     
    • matze 22:11 on March 7, 2008 Permalink | Reply

      bei so viel tüten, jägern und kaspern (gutes vid) wäre sicher ne andere tüte hilfreich gewesen….. zumindest hilfreicher als die serien :-)

  • Carsten 09:50 on December 23, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , jahresplanung, , männertag, , , , stände, ,   

    warum 2008 ein ganz besonderes jahr ist 

    In Deutschland liegen die Feiertage so, dass (abgesehen von den Sonntagen) normalerweise nicht zwei auf den gleichen Tag fallen können. Die einzige mögliche Ausnahme tritt in Jahren ein, in denen der Ostersonntag auf den 23. März fällt: Christi Himmelfahrt wird dann zeitgleich mit dem unbeweglichen Tag der Arbeit am 1. Mai begangen. Dieser seltene Fall tritt in unregelmäßigen Abständen etwa einmal pro Jahrhundert ein, das nächste Mal im Jahr 2008. Davor fielen beide Ereignisse im Jahr 1913 zusammen, danach wird dies erst wieder im Jahr 2160 passieren. [quelle]

    sowas! zu einfach, der regierung die schuld in die schuhe zu schieben. also wer?

     
    • matze 17:58 on December 26, 2007 Permalink | Reply

      Ptolemaios III !?

    • pixelroiber 09:51 on December 27, 2007 Permalink | Reply

      ahhh, ein bildungsblogger! sehr schön. aber mit kalenderreform hat das weniger zu tun. ich tippe mal auf den größten jesus aller zeiten.

    • matze 11:00 on December 27, 2007 Permalink | Reply

      Ich dachte der größte aller zeiten hieß Muhammad Ali!?

      Bin wohl doch kein bildungsblogger :-(

  • Carsten 11:10 on November 2, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , radiolandschaft, , , , stände, , theorie, , , , , , , , , ,   

    das beständigste ist der wechsel 

    Alles verändert sich, wenn du es veränderst.
    Doch du kannst nicht gewinnen, solange du allein bist!

    [rio reiser]

    achtung, pathos: es gibt nicht viel, was sich nicht ändert im leben eines menschen. mitmenschen kommen und gehen, soziale umstände geben sich die klinke in die hand und ab und zu zieht man auch einfach mal um. und diese veränderungen sind wichtig, sehr geehrte zuhörer. wichtiger vielleicht noch als das, was wir tatsächlich machen und nicht machen. am anfang nennen wir es ausprobieren und wenn es uns gefällt, machen wir damit weiter. nach einiger zeit wirds langweilig und wir suchen neue wege, neue erfahrungen. wichtig dabei ist womöglich, dass wir uns selber treu bleiben. wir selber bleiben und nicht aufhören, die umstände zu hinterfragen. und wir sollten die geschichten, die erfahrungen nicht vergessen. um aus ihnen zu lernen. und um beim nächsten mal genau den selben fehler zu machen. denn das geschieht ganz automatisch. wir ändern uns nicht, können nur so manches unterdrücken. doch worauf will ich eigentlich hinaus? wozu das alles? meine lieben leser, schon lange habe ich darüber gegrübelt, jetzt will ich es als theorie formulieren. als weltumspannende these spucke ich es in den weltraum und warte auf gegenargumente oder vorbehaltlose zustimmung. dieser text wird entweder gnadenlos ignoriert von den verantwortlichen oder er wird in die (musik-)geschichte eingehen. als abrechnung, als schonungslose aufdeckung der wahren wahrheiten dieser unserer zeit. es wird leute verstören, die verantwortlichen werden endlich zur verantwortung gezogen und pixelroiber wird von den titelseiten der zeitungen des landes herunter grinsen. als entdecker und schonungsloser aufklärer. doch zum wesentlichen, meine damen und herren. lange hab ich nachgedacht und es brauchte mehrere lebensjahrzehnte, um die theorie so knackig zu formulieren und um sie scheinbar so achtlos hier hinzuspucken:

    die kosmologische konstante existiert

    ich habe sie entdeckt und will sie in kurzen, prägnanten sätzen formulieren: schaltet man das radio ein, und dabei ist es egal, wo auf dieser welt und welcher sender und welcher kultureller backround und soziales umfeld, jedenfalls, wenn man das radio einschaltet, dann ist es mit vollkommener und auch erschreckender! logik sicher, dass eine der folgenden bands gespielt wird: Radiohead, U2 und REM. innerhalb der ersten zehn minuten. und jetzt mögen sie kichern, ob der nichtigkeit meiner entdeckung. aber halt! sehen sie denn nicht den großen zusammenhang dabei? dass es womöglich einen größeren sinn dabei gibt? dass sie mit ihrem beschränkten (hüstel) geist gar nicht den gesamtkontext sehen? bei mir jedenfalls hat sich ein tiefer hass in die seele gebrannt und nun verwechsel ich die bands immer wieder und bringe sie durcheinander. ganz ehrlich. und schuld daran ist diese große mediale verschwörung im äther. wer kann helfen?

    —————-
    Now playing: Radiohead – House of Cards

     
    • matze 19:40 on November 2, 2007 Permalink | Reply

      erstmal vorneweg: house of cards is nen grandioser song!
      zum haupthema – äh, nein.

      als beweis einfach gleich mal 98kupd in Arizona hören

    • pixelroiber 00:11 on November 3, 2007 Permalink | Reply

      da muss man angemeldet sein – lohnt sich das?

    • matze 14:10 on November 3, 2007 Permalink | Reply

      AH, verdammt. stimmt. lohnt wennman was auf die ohren möchte (also quasi rem sicher) :-)

  • Carsten 15:51 on November 1, 2007 Permalink
    Tags: bezahltes bloggen, , , , , , , , , stände, ,   

    hausmitteilung: 

    alle machen es. und wenns alle machen, kann das der pixelroiber doch auch. ich meine, ist es verwerflich? ist es nicht eher grundlage unserer gesellschaft? so wie fernsehen und zeitung es tun, so wie es firmen tun, so tun es auch wir. nur subtiler. über klamotten, taschen, unsere ausdrucksweise, unser verhalten. alles basiert darauf und der nächste schritt für mich ist also kein so großer:

    ich schreibe jetzt AUCH für geld

    das heißt bezahlte beiträge in unregelmäßigen abständen. damit ich für mich selber den doch beachtlichen aufwand hier rechtfertigen kann. damit ich weiter qualifizierten [gelächter] content hier reinstellen kann und nicht am hungertuch hänge. und damit ich später sagen kann: ich war jung, ich brauchte das geld.
    any comments?

     
    • c 16:23 on November 1, 2007 Permalink | Reply

      ja ich hab fragen!
      wo?
      was?
      wie?
      wieviel geld?
      hast du schon bekommen?
      wo ist der link?
      kann ich das auch?

    • pixelroiber 16:26 on November 1, 2007 Permalink | Reply

      genau hier: . um das ganze transparent zu halten, werde ich den artikel kennzeichnen und den geldbetrag veröffentlichen. alles nur für meine leser!

    • matze 18:27 on November 1, 2007 Permalink | Reply

      na dann ma ran die buletten! Ich sach ja auch immer: hauptsache es schmeckt ;-)

  • Carsten 21:11 on August 29, 2006 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , krankenhaus, , , , , , , , , , , , , , , , , stände, unterbewußtein, ,   

    ein wenig licht in diesen dunklen tagen: 

    remember: the truth is rarely on top of a breadhabe gerade mit deinem behandelnden chefarzt geredet. er will seinen namen nicht genannt haben, aber ich denke, wir wissen beide, von wem ich rede. du bist in keinem krankenhaus und mit der schulmedizinischen psychatrie kann man das eigentlich auch nicht vergleichen. es ist ein bundesweites experiment. mit dir nehmen noch ein dutzend weiterer patienten teil. ziel ist nicht die resozialisierung von hoffnugslos hysterischen mitmenschen sondern das heranzüchten von echten psychowracks. sozusagen ein potenzieren der latent vorhandenen macken in jedem von uns. es liegt also keineswegs an deiner verfassung, dass du ausgewählt wurdest. reiner zufall oder, in den lakonischen worten des mannes vom fach: ‘dumm gelaufen’, dazu grinste er auch noch müde.

    nun, wozu aber das ganze? steckt ein tieferer sinn dahinter? dazu wollte er sich nicht äußern, meinte nur, es gebe vermutungen innerhalb des kollegenkreises, worauf ich aber lieber nicht wetten solle. später sprach ich dann mit einer schwester, die du sicher auch schon gesehen hast. sie lächelte verschwörerisch, zog mich in eine ecke, nachdem sie sich dreimal umgesehen hatte und flüsterte mir ungefähr folgendes zu: wir züchten hier die mitteleuropäische antwort auf nahöstliche selbstmordattentate, die elite sozusagen. sprachs und ging. dieses leuchten in ihren augen hatte ich vorher noch nie gesehen.

    merkwürdig bleibt trotzdem, warum sie denn gerade dich für ihre zwecke benutzen. uns außenstehenden wird das ewig ein rätsel bleiben und kopfschüttelnd-ratlos schauen wir bei diesen menschenverachtenden zuständen zu.

    halt den kopf oben und antworte, wenn dich wer fragt. raus kommst du da eh nicht mehr. lass uns aber trotzdem in kontakt bleiben.

    mitfühlend,
    carsten

     
    • kain schaum 12:02 on August 30, 2006 Permalink | Reply

      eieieiei hast du jemand kennen gelernt? was denn nun passiert? muss ich mir sorgen machen? das dumme bei solchen texten ist immer das man nie weiß ob man sich angesprochen fühlen soll oder nicht…
      ich gehe mal von nicht aus… heute trinken?

    • ortrun 22:36 on September 25, 2006 Permalink | Reply

      nein, ich bin hier angesprochen, schließlich war der beitrag gestern, als ich zum ersten mal hier war, noch nicht da, sondern du hast ihn extra auf meinen geburtstag zurückdatiert, außerdem ist es mein bild, es ist also eindeutig. (das mit dem datieren nicht, wie hast du auch gleich noch den kommentar auf den 30. bekommen?)
      ich fühle mich auch wie in einem experiment, allerdings war es mir bisher eher wie ein selbstversuch vorgekommen.
      danke für dein mitgefühl, aber erzähl uns bitte keine weiteren lügengeschichten über die schwester. ich kenne sie.

    • pixelroiber 09:00 on October 7, 2006 Permalink | Reply

      liebe ortrun,
      du kennst die schwester auch? sehr interessant, war ich doch bisher der meinung, jemand anderes aufzumuntern. darüber sollten wir noch einmal reden. zurückdatiert wird hier nichts, der zeitstempel lügt nicht. es hat wohl alles seine richtigkeit. aber frage lieber nicht mehr nach, die deutsche ärztekammer schickt mir schon abmahnungen wegen dieser veröffentlichung. den kern der sache hats wohl getroffen. trauriges land – traurige zustände.

      aufmunternde grüße aus der realwelt,
      carsten

    • ortrun 14:06 on October 7, 2006 Permalink | Reply

      ja, ich weiß, jemand anderes. da trügen die fakten. das bild und das datum wissen mehr. (ich hab gelogen, ich kenne keine schwester, hätte in wirklichkeit gerne mehr über die sache mit der ecke erfahren, aber ich schweige jetzt wegen der ärztekammer.)

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