Schlagwortsommer

berlin im sommer 2014

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die inzwischen geschlossene Hugo-Heimann-Bibliothek in der Swinemünder verfällt immer mehr. so sah es da noch vor vier jahren aus – auch nicht besser. zum thema swinemünder gibt es auch ein tolles buch.

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ein konzept eines hauses auf stelzen. die einzige zukunft für küstennahe regionen, der meeresspiegel steigt und wohnraum wird knapp.

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ferienidyll am weißen see in weißensee. so leer wie auf dem bild war es da aber garnicht.

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sonnenuntergang am nordhafen-vorbecken im sellerpark hinter schering. interessant auch, dass die kolleginnen vom leichten gewerbe in der unwirtlichen sellerstraße stehen, ist mir vorher nie aufgefallen.

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nicht nur die bsr kann schlaue weisheiten an ihre mülleimer anbringen, der edding-künstler kann es auch. gesehen in gesundbrunnen.

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man mag es sich nicht auszudenken versuchen, was hier abend um abend abgeht. gesehen in britz.

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leider habe ich vergessen, wo das war. aber toll.

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batman ist ein berliner, klar. gesehen unter der s-bahn-brücke am monbijouplatz, mitte.

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irgendwo in mitte.

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die verlängerung der U5 geht voran, es gibt sogar schon treppen zu einem neuen u-bahnhof unter unter den linden.

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regen am alex.

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ein halbes riesenrad nach einem volkfest in der heidestraße beim hauptbahnhof.

kroatienlogs #3: labin

labin (aka albona) besteht aus zwei teilen: einer historischen altstadt auf dem berg und einer neustadt am fuße des berges. klar, dass die touristen alle nach oben wollen und die stadt mit ihren autos verstopfen. aber es lohnt sich, verwinkelte gässchen, hinter jeder ecke etwas anderes zu entdecken. dazu viele restaurants und ein schöner blick ins tal. da waren wir öfters, weil nicht weit vom ferienhaus entfernt.

dabei ist die altstadt vor ein paar jahren fast eingestürzt, wurde doch der ganze berg vom bergbau zerlöchert und musste aufgefüllt werden, damit die einstürzenden stollen nicht die bausubstanz fressen. merkwürdigerweise gibt es in dieser besten lage auch viel leerstand, das schreit nach hausbesetzungen. nur kenne ich mich im kroatischen recht zuwenig aus, anderseits sind hausbesetzer auch nicht gerade dafür bekannt, die gesetzeslage vorher zu checken. wie auch immer, wer noch wohnraum in exklusiver lage sucht, der wird hier sicher fündig, über immobilienpreise habe ich mich allerdings nicht informiert.

die neustadt besticht durch sozialistischen realismus und sieht aus wie jede andere neustadt in europa. viele große supermärkte können nicht verhindern, dass es immernoch jeden tag einen lokalen markt mit frischem gemüse, obst und fisch gibt. unbedingt hingehen, so authentisch, da tauschste gerne zwanzig firlefanzsouvenirläden gegen ein.

ansonsten gibt es nicht viel mehr aus labin zu berichten. was da und auch in anderen istrischen städtchen auffiel: die kaffeebars, kleine cafés, in denen nur kaffee angeboten wird, in denen die einheimischen tagsüber stundenlang sitzen und miteinander reden. toll.

kroatienlogs #1: hinfahrt

man sagt, man vermisse das am wenigsten, was man am meisten hat. europa zum beispiel. es ist möglich, kreuz und quer über den kontinent zu reisen ohne eine einzige grenzkontrolle. ohne visa, ruppigen beamten und durchsuchungen. die einheitliche währung und ein gemeinsamer wirtschaftsraum sind heute nicht mehr wegzudenken. vor gut 25 jahren sah das noch ganz anders aus. die bürokratie in brüssel, die heterogene außenpolitik der europäischen regierungen, die faschistische einwanderungspolitik, die innereuropäischen wirtschaftsprobleme sollen, so elementar und wichtig sie auch sind, ein andernmal thema sein. konzentrieren wir uns heute und in den folgenden tagen auf kultur, länder und leute.

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bayern fühlte sich an wie bayern sich anfühlen will. weil die reise nach kroation in einem tag zu beschwerlich gewesen wäre, haben wir am chiemsee übernachtet. zu sehen gabs nicht viel, außer dem drohenden alpenmassiv. am nächsten tag gings ganz früh weiter richtung villach in österreich. die vignetten hatten wir uns vorher besorgt.

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es folgte eine tour de force über die alpen mit dickem stau, ewigen tunneln und nervigem regen. die tauernautobahn und der karawankentunnel waren hoffnungslos verstopft, ganz nordeuropa zog es in den süden. wir haben viel zeit in den alpen verbracht ohne auszusteigen oder die schönheit des massivs zu bewundern. wahrscheinlich ist man vor hundert jahren schneller über dieses gebirge gekommen.

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durch slowenien sind wir durchgefahren, da hat es auch nur geregnet. an der grenze zu kroation dann die überraschung: obwohl seit 2013 EU-mitglied, gibt es noch grenzkontrollen. ungewohnt zwar, aber die beamten hatten nur einen müden blick für die ausweise.

nach 11 stunden fahrt für rund 500 km waren wir zu kaputt, um noch irgendwas anzuschauen.