Schlagwort: rip

DANCE ME TO THE END OF LOVE

Dance me to your beauty with a burning violin
Dance me through the panic 'til I'm gathered safely in
Lift me like an olive branch and be my homeward dove
Dance me to the end of love
Dance me to the end of love

Oh let me see your beauty when the witnesses are gone
Let me feel you moving like they do in Babylon
Show me slowly what I only know the limits of
Dance me to the end of love
Dance me to the end of love

Dance me to the wedding now, dance me on and on
Dance me very tenderly and dance me very long
We're both of us beneath our love, we're both of us above
Dance me to the end of love
Dance me to the end of love

Dance me to the children who are asking to be born
Dance me through the curtains that our kisses have outworn
Raise a tent of shelter now, though every thread is torn
Dance me to the end of love

Dance me to your beauty with a burning violin
Dance me through the panic till I'm gathered safely in
Touch me with your naked hand or touch me with your glove
Dance me to the end of love
Dance me to the end of love
Dance me to the end of love

David Bowie – Lazarus

Look up here, I’m in heaven
I’ve got scars that can’t be seen
I’ve got drama, can’t be stolen
Everybody knows me now

Look up here, man, I’m in danger
I’ve got nothing left to
I’m so high it makes my brain whirl
Dropped my cell phone down below

Ain’t that just like me

By the time I got to New York
I was living like a king
Then I used up all my money
I was looking for your ass

This way or no way
You know, I’ll be free
Just like that bluebird
Now ain’t that just like me

Oh I’ll be free
Just like that bluebird
Oh I’ll be free
Ain’t that just like me

das war 2009 (1)

michael jackson ist schon vor jahren gestorben. zumindest als mensch. übrig geblieben ist eine verschobene wahrnehmung, eine zerrfläche der gesellschaft in form des king of pop. schon die musiklehrerin in der grundschule zwang uns zu einer diskussion, ob sich schwarze menschen zu weißen umoperieren lassen dürfen. wir wunderten uns ob der modernen technischen möglichkeiten, hatten aber nicht viel beizutragen zur diskussion. wohlgemerkt, das war vor fast 20 jahren, anfang der neunziger. und dann waren die skandale um seine kinderliebe. und der auftritt bei thomas gottschalk. und immer wieder diskussionen über nasenoperationen und komischen lebenswandel. in ruhe gelassen hat man ihn nie. die öffentliche wahrnehmung schwankte zwischen mitleid und hass. war das neid? angst? ich weiß es nicht, es hat mich nie sonderlich interessiert und die musik fand ich jetzt auch nicht so dolle. aber er war teil meines lebens geworden, unser aller lebens. popkulturgeschichte eben. so wie die beatles, obwohl john lennon noch vor meiner geburt gestorben ist. und überhaupt: michael jackson kauft 1985 die rechte an allen beatles-werken.

und nun ist er also gestorben. dieselben heuchler, die sich immer über sein lebensstil beschwert hatten, die haben am lautesten geheult. aber dass die eklige berichterstattung vielleicht zu seinem abgefahrenen weltbild beigetragen hat, darüber hat keiner gesprochen.

sei’s drum, nun ist’s vorbei. und als kleine hommage an einen künstler, den ich nie so richtig leiden konnte, ein video von philippinischen gefangenen, die thriller performen:

[youtube rTSueUEaQo0]

Die Wurstdiebin aus Neukölln

wurstautomat

Jetzt kommen die Neuköllner auch noch in den Wedding und klauen uns die Würste! Wie verzweifelt muss das Leben sein in Richardsdorp? Oder sind das schon erste Anzeichen, dass die Merkelsche Prophezeiung zur absoluten Wahrheit wird? Wir wissen es nicht und lassen es uns derweil schmecken. Mit Senf und Schrippe.

deutschland wird böse, google wieder gut

heute wird das bka-gesetz verabschiedet. wer aber meint, damit sei es erstmal weg, der irrt gewaltig. denn nun ist es beschlossene sache, den bundestrojaner auf bundesdeutsche rechner loszulassen und per raster zu fahnden. schön ist das nicht.

eine nachricht aus übersee überrascht dann doch: google will seine seine marktmacht in den dienst des allgemeinwohls stellen. zumindest ein klitzekleinbisschen. dazu werden suchanfragen ausgewertet: wenn ganz viele nach bestimmten infektionskrankheiten suchen, kann man von einer epidemie ausgehen. und man weiß sogar wo. ein frühwarnsystem sei das, frohlocken die mitarbeiter. na dann!