Piktogramme in der Deutschen Bahn - November 2008

und zwar genau hier. aber angenehm war das nicht, ditt könnt ihr mir globen. das krisenmanagement der deutschen bahn war jetzt auch nicht so großartig, immer wieder rinn in zug, raus, dann sollte angeblich ein schienenersatzverkehr mit bussen eingerichten worden sein, stattdessen gings nach einer halben stunde wieder in den zug. und dazwischen das schlecht gelaunte brandenburgische publikum, spaß geht jedenfalls anders. immerhin habe ich den bahnhof in luckenwalde kennen gelernt, hat auch was. am ende hatten wir dann vier stunden verspätung, auch nicht schlecht. zum glück habe ich nur den polizeiruf verpasst…

interessant zu wissen:

Eine bestimmte Schokoladensorte fällt beim Röntgen durch die Spezialisten regelmäßig als sprengstoffverdächtig auf.

[nachtrag:] im oktober kam es in luckenwalde zu einem bösartigen gaunerstück:

„…entwendete ein 30-jähriger Besucher in einem Restaurant […] Chilischoten eines anderen Gastes.“

…und zwar alles. so lesen wir heute erstaunt im tagesspiegel:

„In drei Städten […] soll auf ausgewählten Kreuzungen getestet werden, ob ohne Ampeln und Zebrastreifen, ohne Verkehrsschilder und ohne Bürgersteige womöglich weniger Unfälle passieren. Lediglich die Vorfahrt-Regel „Rechts vor Links“ gilt weiter.“

sowas! shared space heißt das konzept und es wird vor allem in den niederlanden geprobt zurzeit. der schönste satz findet sich bei wiki: „Dem Autofahrer soll bewusst werden, dass er Teil eines sozialen und kulturellen Gefüges ist, dem er sein Fahrverhalten anpassen muss.“ und das in brandenburg! wir werden sehen, wie sich das entwickelt. interessant ist das konzept allemal!

übrigens: die netzeitung schreibt heute über den niedergang des trottoirs.

und der bär wußte es schon immer besser und sagte zum tiger:

„Der Gehweg heißt Gehweg, weil man hier geht, er heißt aber auch Bürgersteig, weil hier die Bürger gehen sollen. Du bist ein Bürger.“ (Janosch, 1990)

[bildquelle]