auch wenn ich schon neun jahre in berlin wohne: es gibt immer noch ecken, die ich noch nicht kenne. vieles ist überraschend, weil berlin meistens gar nicht nach berlin aussieht, sondern ganz anders. alt-tegel ist zum beispiel so ein faszinosum: da denkste, du bist irgendwo in meckpomm1 und hinter der promenade lauert die ostsee. oder die fahrradwege an sämtlichen kanälen, spreen und haveln2, sehen sämtlich aus wie friesland.

und irgendwann wird es auch mal wärmer, da gibts noch viel mehr zu entdecken.


  1. wer meckpomm sagt, sagt auch prenzlberg und beweist, dass er keine ahnung hat []
  2. so genau weiß man ja nie, an welchem gewässer man sich grad befindet []

morgen ist wieder Nächste Ausfahrt Wedding. alternative und geführte radtouren durch berlins weddingsten bezirk. fahrräder kann man wohl kostenlos ausleihen. und die tour zur gesundbrunnenquelle ist wohl das higlight. die blödzeitung hat schon über das wunder vom wedding berichtet. da kann ja nix mehr schiefgehen, oder?

Programm:

12. Juli 2008, ab 13 Uhr – Start: Gleimstraße, vor Gleimtunnel

13 Uhr:
„Afrika küsst Asien“, Spezialführung mit den Jugendlichen von Route 65 / plus Führung durch Brauerei Eschenbräu (Treffpunkt: 13 Uhr vor Gleimtunnel, mit Fahrrad; oder direkt um 13.30 Uhr am U-Bahnhof Leopoldplatz, vor Karstadt in der Müllerstraße)

14 Uhr und 16 Uhr:
Führungen Gesundbrunnenquelle (Fahrradtour)

16 Uhr:
Expedition hinter den Gleimtunnel (Fußgängertour)


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