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  • Carsten 10:59 on February 24, 2016 Permalink
    Tags: , , essen, , , mittagessen, , schnitzel   

    huch, in der spelunke, wo wir manchmal mittag essen waren, gabs einen farbanschlag von links, weil sich da wohl regelmäßig AfD sammelt. und nun?

     
  • Carsten 16:08 on October 30, 2014 Permalink
    Tags: , essen, , ,   

    auch das ist berlin 2014 

    IMG_20141030_121917

    ein paar meter hinterm trubeligen und sterilen portdamer platz befindet sich eine kleine unscheinbare und urige kneipe. da gibts sie noch, die gute alte hausmannskost fürs kleine geld. es wird reichlich aufgetan und niemand zwingt einen zum getränk, damit der mischkalkulierte business plan stimmt.

     
  • Carsten 11:22 on October 12, 2012 Permalink
    Tags: , essen, , , , ,   

    berlin ist woanders. heute: essen, nrw 

    der besuch in essen war kurz, schmerzlos und eigenartig nichtssagend. quartiert waren wir im stadtteil altenessen am karlsplatz, eine ecke, die aussieht wie der wedding, nur mit noch mehr spielhallen und weniger kulinarischer vielfalt. sämtlicher einzelhandel wurde vom großen einkaufszentrum gefressen und so will man da auch schnell wieder weg. dann noch messegelände, das ist aber unspektakulär und sieht aus wie alle messegeländer dieser welt. der hauptbahnhof ist vor allem voll.

    die rückreise von essen war dann eher eine odyssee: da in berlin ein stellwerk ausgefallen ist, gab es keine ICEs von köln nach hamm. logisch, oder? also verstopfter regio über bochum, dortmund und noch mehr ruhrgebiet. schön und entspannt reisen ist was anderes.

     
  • Carsten 23:52 on August 6, 2012 Permalink
    Tags: bar lesny, essen,   

    bar lesny 

    wir fahren auf einer größeren straße irgendwo im nirgendwo in polen und sind genervt, weil wir schon zu lange fahren und hunger haben. der fahrer fällt in sekundenbruchteilen die entscheidung, hier zu halten, mitten im wald eine kleine ausfahrt, eine kleine hütte, ein großer parkplatz, sonst nichts.

    der besitzer ist gleichzeitig koch, kellner und putzfrau, grinst uns mit dem obligatorischen schnauzer an und braucht nicht viele worte. die spezialität des hauses: dicke erbsensuppe mit speck und fetter wurst im plastikschälchen. gegen großen hunger das beste. ganz ohne social media und geolokalisierungs- und empfehlungs- und bewertungs-apps. nur so.

     
  • Carsten 22:41 on January 16, 2012 Permalink
    Tags: , essen, , hackbraten, , ,   

    rezepte in der literatur 

    [Don Gately] ist 1,88 groß und wiegt 128 Kilo, aber Broccoli oder eine Birne hat er erstmals im letzten Jahr gegessen. Unter seiner Ägide gibt es mit ausnahmsloser Regelmäßigkeit Folgendes: gekochte Hot Dogs, klitschigen Hackbraten mit Reibekäse und einer halben Schachtel Cornflakes obendrauf von wegen Knusprigkeit […]

    so steht es in David Foster Wallace’ Unendlichem Spaß und so soll es auch sein:

    Hackbraten

    im buch benutzt der ennet house-bewohner randy lenz den hackbraten zum ködern von hunden:

    Wenn der klitschige Hackbratenbrocken hervorgeholt, aus dem Plastikbeutel gewickelt und vom schmalen Saum zwischen Zaun und Gehweg aus hingehalten wird, stellt der Hund unweigerlich das Bellen ein und / oder wirft sich nicht mehr gegen den Zaun, wird absolut unzynisch und freundlich, kommt ans Ende seiner Kette oder an den Zaun, hinter dem Lenz steht, gibt neugierige Laute von sich, und wenn Lenz das Fleischstück knapp außerhalb seiner Reichweite hält, richtet der Hund sich, wenn die Leine oder Kette das zulässt, auf die Hinterbeine auf, tatzt mit den Vorderpfoten auf den Zaun ein und springt gierig hoch, während Lenz ihm mit dem Fraß vor der Nase herumwedelt. […] Das einzige ernsthafte Problem […] ist, dass Lenz eindeutig hinter den Hund gelangen muss, bevor er ihm die Kehle aufschlitzt, weil die Blutungen von weitreichender Intensität sind, und Lenz ist schon bei seinem zweiten R.-Lauren-Mantel und seiner dritten dunklen Wollhose. […]

    das bleibt natürlich nicht unentdeckt:

    […] Gately kontrolliert den Kühlschrank und sieht wieder den Beweis, dass sein Spezial-Hackbraten einen heimlichen Liebhaber haben muss, denn von den sorgfältig eingewickelten und auf das stabilste Fach gelegten Resten ist wieder ein großes Rechteck abgeschnitten worden […]

     
  • Carsten 21:02 on August 16, 2011 Permalink
    Tags: , essen, , fischladen, kartoffeln, , lachs, , , tomaten   

    Wie man sich einen Lachs zubereitet #blogkochen 

    (überschrift ist natürlich geklaut – man verzeihe mir…)

    in der stettiner gibt es diesen fischladen mit einer kleinen aber feinen auswahl an frischem und leckerem fisch. also lachs gekauft, nicht ganz billig, aber dafür ohne gräten und schon küchenfertig, original in papier eingeschlagen. kennt man ja gar nicht mehr.

    und dann nach diesem rezept zubereitet. einfach zwiebeln, tomaten, knoblauch, lachs und gewürz vermischen und in den ofen schieben:

    lachs auf tomaten und zwiebeln kurz vor dem ofen

    zwischendurch kartoffeln waschen und zerkleinern, ankochen und später zum lachs in den ofen schieben:

    die kartoffeln auf den lachs schmeißen, wieder in den ofen zurück

    nach einer halben stunde ist dann alles fertig, servieren mit crème fraîche und: lecker!

    fertiger lachs an kartoffeln und tomaten

     
  • Steffen 11:58 on December 28, 2010 Permalink
    Tags: Auto fahren, , , essen, , , , Spiele,   

    Der Roibergehilfe meldet sich zurück 

    So, endlich wieder in Berlin. Was habe ich diesen Krach, diesen Dreck und den Gestank vermisst. Am Donnerstag nach der Arbeit habe ich bei Sixt einen Golf abgeholt und mich auf den Weg gemacht. Auf nach Bayern, zu meinen Eltern.
    2 Uhr nachts war ich da. In einem kleinen Dorf, wo alles ruhig und spießbürgerlich ist. Bei dieser Ruhe kann man nichtmal richtig schlafen, weil einfach der Krach im Hintergrund fehlt1. Am Freitag dann essen gehen. Da merkt man erstmal wieder wie toll Berlin doch ist, wenn man kilometerweit laufen muss um zur nächsten Kneipe zu kommen und auf dem Weg sieht man Mittags um eins nur 2 andere Leute. Aber dafür schmeckt das Essen. Es gab ganz klassisch Gans. Eine Riesenportion, die sogar mich satt gemacht hat. Der Weg zurück, bergauf und mit vollgefressenem Magen hat echt keinen Spaß gemacht. Um die Zeit bis zum großen Geschenkeverteilen zu überbrücken wurden ein paar Gesellschaftsspiele gespielt. Alle waren mit Ihren Geschenken zufrieden, alle haben sich gefreut. So soll es sein.

    An den nächsten beiden Tagen haben wir dann noch die Großeltern besucht, noch mehr Spiele gespielt, uns die Bäuche mit leckerem Essen vollgeschlagen, rumgegammelt – was man halt so macht.
    Gestern dann wieder zurück, über die zugeschneite Autobahn. Irgendwie stressig, aber trotzdem mal wieder schön.

    Ich hoffe ihr hattet auch alle angenehme Weihnachten.


    1. meine schnarchende Schwester zählt nicht []
     
  • Carsten 13:47 on February 1, 2010 Permalink
    Tags: , essen, , , , NGO, Qualitätsscout, , schwindel,   

    foodwatch entlarvt McDonald’s-Werbung als Lügenmärchen 

    [youtube LiUBO1RfomY]
    (weiterlesen bei foodwatch)

     
  • Carsten 16:31 on August 18, 2009 Permalink
    Tags: , , , , essen, , , , , , , , , , wolin   

    berlin ist woanders. heute: miedzyzdroje, polen 

    berlin döner kebap

    nur an diesem stand gibts den original berliner döner kebab!

    und hier gibts noch mehr bilder.

     
  • Carsten 15:24 on August 3, 2009 Permalink
    Tags: allergie, , botanik, , Cajuína, Cashew, erdnuss, essen, Kaschu, nüsse, spuren, , ,   

    Kann Spuren von Erdnüssen enthalten 

    “Etliche Hersteller drucken den Warnhinweis Kann Spuren von Erdnüssen enthalten auf die Verpackung von Schokolade und Süßwaren, egal ob tatsächlich Spuren vorhanden sind. Sie versuchen dadurch rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.” (wiki)

    Dabei geht es nicht um Maschinen, die nicht richtige sauber gemacht werden (wie ich immer dachte), sondern um Warnungen an Allergiker. Und da die Erdnuss zwar gar keine Nuss ist (im botanischen Sinne), dafür aber umso kritischer für Allergiker, schreibt man die Warnung lieber überall drauf (auch dort, wo gar keine Erdnuss enthalten ist), um teure Schadensersatzklagen zu vermeiden:

    “Das darin enthaltene Eiweiß kann bereits in kleinsten Mengen zu heftigen, teilweise sogar zu tödlichen allergischen Reaktionen führen. Besonders betroffen sind Kinder. Auftretende Symptome sind Nesselsucht, tränende Augen und Atembeschwerden. Erdnussöl ist in einer Vielzahl von Produkten enthalten, wie z. B. in Keksen, Puddings, Müslis etc.” (wiki)

    Wesentlich verträglicher sind Cashew-Nüsse, die ihrerseits wieder gar keine Nüsse sind, sondern Früchte. Sie hängen da so dämlich rum, wie auf diesem Bild zu sehen ist. Daneben wächst der Kaschuapfel und über den gibt es auch einiges zu wissen:

    “In Brasilien wird aus den Kaschuäpfeln ein Getränk namens Cajuína hergestellt, dem eine medizinische und rituelle Wirkung zugesprochen wird. Kaschu-Schnaps (cashew feni) ist eine Spezialität des indischen Bundesstaats Goa. Die Frucht ist leicht verderblich, bereits einen Tag nach der Ernte beginnt sie zu verfaulen und kann deswegen nicht gehandelt werden. Die Weiterverarbeitung erfolgt unmittelbar nach der Ernte.” (wiki)

     
    • artemisia 20:53 on August 3, 2009 Permalink | Reply

      Ich liebe Cashews — mein Vater beliebt dazu Kascheffs zu sagen, obwohl er eigentlich ganz gut English kann, was meiner Mutter peinlich an, so dass sie einen Streit anfangen, so dass ich die Kascheffs allein essen kann — geht nämlich ganz schnell.

    • ortrun 09:57 on August 4, 2009 Permalink | Reply

      kascheffs ist klasse. bei uns in der familie muss man bei denen auch schnell sein.
      ich kenne leute, die zu den kleineren eingelegten gurken kronschinos sagen, oder auch kornikos.

  • Carsten 00:11 on June 17, 2009 Permalink
    Tags: , agrasubventionen, bauern, , campact, essen, , , Helmut Brunner, Ilse Aigner, landwirtschaft, nachhaltig, , , südzucker,   

    warum subventionen abgeschafft gehören 

    jetzt mal ganz langsam, das waren ein bisschen viel informationen auf einmal. die EU will klagen gegen deutschland, weil die liste der agrarsubventionen nicht vollständig ist. die wiederum ist nun veröffentlicht, da fehlen aber die gelder, die bayerische betriebe empfangen haben. warum die sich sperren, kann ich gar nicht so recht sagen. womöglich stehen die gründe in der rede des Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner im Bayerischen Landtag am 27. Mai 2009. die will ich mir aber gerade nicht antun. immerhin erfahren wir auf seiner seite, was analogkäse eigentlich ist. das bringt uns aber nicht weiter. viel wichtiger ist das anliegen, agrarsubvention ganz abzuschaffen. an dieser stelle steht, warum das konkret beim thema milch totaler irrsinn ist und sofort gestoppt werden muss:

    Weltweit fallen die Milchpreise ins Bodenlose. Hunderttausende Milchbauern stehen vor dem Aus – bei uns und in den Ländern des Südens. Mit Exportsubventionen liefern sich EU und USA einen Dumping-Wettlauf um Weltmarktanteile. Jetzt will Ilse Aigner die Subventionen auch noch erhöhen! (quelle)

    überhaupt, subventionen! gehören abgeschafft, kann man doch nachlesen in jedem vwl-buch, dass es da nur verlierer gibt und ganz wenige gewinner (meist die falschen). ich empfehle zum einstieg den eher kritischen wikipedia-eintrag.

    wäre es nicht so bitter, dann wäre es vermutlich witzig: der hauptnutznießer der EU-gelder, der zuckerkonzern südzucker schreibt aktuell auf seiner homepage:

    Das langfristig angelegte Geschäftsmodell des Südzucker-Konzerns hat auch in Phasen struktureller Umbrüche und konjunktureller Schwäche insgesamt Stärke bewiesen. […] Der Zuwachs des operativen Ergebnisses stammt im Wesentlichen aus dem Segment Zucker. […] Das Ergebnis je Aktie […] beinhaltet auch den Einmaleffekt aus der EU-Umstrukturierungsbeihilfe im Zuge der Zucker-Quotenrückgabe der zweiten Welle im März 2008.

    das muss man sich mal auf der zunge zergehen lassen. und auch wenn ich mir jetzt den vorwurf der polemik anhören muss: unsere steuergelder fließen im wesentlichen an große konzerne, die weder auf nachhaltige landwirtschaft noch auf sonst irgendwas ökologisches setzen. im gegenteil, der größte gewinner ist ein zuckerkonzern. und zucker sollte wirklich nicht mehr gefördert werden. zu diesem thema bitte hier entlang.

     
  • Carsten 16:02 on March 23, 2009 Permalink
    Tags: , dönerbox, essen, fastfood,   

    Statt Asiabox: 

    Offenbar schon mehrere Jahre gibt es Dönerboxen. Habe ich letztens auf der Kastanienallee entdeckt, hatte aber grad keinen Hunger. Hat das schon mal jemand probiert?

     
  • Carsten 08:24 on October 12, 2007 Permalink
    Tags: , , , , bigos, essen, , pierogi, , polnische-küche, , ,   

    ausgehen 

    BAR ART

    prinzenallee 38
    ecke soldiner straße
    13359 Berlin

    pierogi und bigos, dazu ein polnisches bier (stark!) – so kann man ausgehen. betrieben wird das ganze von künstlerinnen und so hängen auch schon mal bilder an den wänden. die leute sind nett, das bier ist preiswert (€2,50 für 0,66l) und das essen lecker. am wochenende gibts brunch und es wurde wohl auch schon mal getanzt da. dazu die unschlagbare nähe zu mir nach hause. eine künstlerkneipe, da wo sonst nur dönerläden und kioske sind, das macht schon sinn.

    [qype-queerpost]

     
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