nadja schlüter in der aktuellen titanic:

Die einzige Ecke, aus der man beim Staubsaugen nichts wegräumen muß, um dort saugen zu können, ist die Ecke, in der normalerweise der Staubsauger steht.

dem muss ich aber jetzt mal energisch widersprechen! denn ein großteil der zeit steht in der staubsaugerecke nämlich der staubsauger! dementsprechend ist es eher weniger wahrscheinlich, dass genau in jenem moment, in dem gesaugt wird, auch tatsächlich die staubsaugerecke frei ist. das ist mit einfachen statistischen mitteln auch nachzuweisen.

viel spannender jedoch ist die frage, ob die staubsaugerecke überdurchschnittlich sauber ist oder nicht. meinungen dazu?

übrigens: lesen sie auch dieses lesenswerte posting zum thema staubsauger.

Schön muss es sein, nach einer Norm
Soldat zu sein in Uniform!
Und gehst du dann die Straße lang,
sehen dich schöne Mädchen an.
Doch im Krieg, da macht es BUMM
und sie schießen schöne Mädchen um.
Schön muss es sein, nach einer Norm
Soldat zu sein in Uniform!
[ZK]

HPIM2151

von einem bundeswehrsoldaten, der auf dem bahnhof rumballert und im regio an seiner waffe spielt. trottel. jetzt kümmern sich feldjäger um ihn. warum brauchen wir eigentlich noch eine armee? wenn schon wehrpflicht abschaffen, dann bitte auch die ganze bundeswehr. null toleranz.

warum sagt mir eigentlich niemand, dass fußballfans so stilsicher stadionhymnen auswählen? wird zeit, dass ich mich auch mal für fußball interessen soll:

[youtube ksYcqdJef1o]

gefunden bei RE, dort auch mit hintergrund. und jetzt schluß mit fähnchen abknicken und pseudo-intellektuellem desinteresse. eine wm im eigenen land hat man schließlich nicht oft.

do you ever heard about mark vidler (or known as go home productions)? i really like his mashups. on youtube you will find some more stuff. and dear mr vidler, is there anything planned to play in berlin? if it were to come to that, I would love it! thank you.

[youtube o4SiBbwpdl0]

[youtube z1lRS10-vhw]

myspace / direct

die heutige dosis wahnsinn:

        – IsarSteve – blog around and about berlin! – must read!

        – the langenfeld : Nachts im Osten – DJ in the DDR / GDR

        – Bild.T-Online.de: David Hasselhoff betrunken

        – Das deutsche Twitter Handbuch – Webworkblogger

        – lesen! lesen! lesen!

        – Jetzt erst recht – wahlkampf frankreich

diese geschichte lagert seit über sieben jahre auf meinem rechner. sie ist geprägt, von meiner jugendlichen naivität. damals habe ich noch gedacht, das leben ist verzwickt und kompliziert. Ha! hätte ich gewusst, dass es eigentlich noch schlimmer ist und fast genauso passieren wird… aber lest selber: 

Sie fragte mich, ob ich Lust hätte, mit in die große Stadt zu fahren. Warum nicht, sagte ich mir, was gibt es zu verlieren. Sie war nicht mein Mädchen, nicht mal annähernd. Aber ich war scharf auf sie. Was stand also einer gemeinsamen Fahrt im Weg?

Am Abend saß ich alleine bei mir im Zimmer, hatte mir eine Flasche billigen Martini-Verschnitt gekauft und trank ihn hastig aus einem Whisky-Glas. Irgendetwas bluesig-souliges lief im Radio, ich saß einfach nur da, trank und rauchte. SIE hatte mich gefragt, warum ausgerechnet mich? Ich kam einfach nicht dahinter, konnte mich aber auch nicht überwinden, sie anzurufen.

Sie war hübsch, hatte das, was Männer anzieht: Eine sonderbare Mischung aus gutem Aussehen und Ausstrahlung. Sie war intelligent, vielleicht ein wenig naiv. Soweit ich das beurteilen konnte (ich hatte bis dahin nicht viel mit ihr geredet), war sie also genau das Richtige für mich. Ich dachte also die ganze Zeit an sie, was werden wir machen, sollte ich mich an sie ranmachen? Oder sie als einen guten Kumpel behandeln? Vielleicht hatte sie mich nur gefragt, weil sie nicht alleine fahren wollte oder ich nur eine Pufferzone zwischen ihr und einem neuen Freund sein sollte (genaugenommen vermutete ich so was, das passierte mir nämlich öfters – Frauen nehmen mich bei ihren ersten Rendezvous mit und ich sollte dann sagen, was ich von ihm halte. Ich rate dann immer von dem Typen ab, in der Hoffnung, die Frau ist so deprimiert und geht mit mir am selben Abend ins Bett – manchmal klappt es, manchmal sehe ich sie nie wieder.)

Ich goss mir noch ein Glas ein, zündete mir noch Eine an. Draußen war es schon lange düster, ich saß auf meiner Couch und überlegte. Eine seltsame Situation. Jetzt war ich zu besoffen, um noch einen klaren Gedanken zu fassen und ging ins Bett. Kurze Zeit später war ich eingeschlafen.

Die Reise ging in aller Herrgottsfrühe los, ich rasierte mich und marschierte zum Bahnhof, trank dort einen Kaffee und aß irgendwas beobachtete die Menschen um mich herum. Sie wollten zur Arbeit. Hetzten in ihren Anzügen, quälten sich in die Züge oder studierte nervös die Fahrpläne. Das Frolein kam mal wieder zu spät, entschuldigte sich verlegen. Komisch, früh sehen alle Frauen irgendwie sexy aus, Männer dagegen einfach nur verschlafen. Wir gingen zum Zug, stiegen ein. Wir redeten nicht viel, über was denn auch, wir kannten uns ja kaum. Ich glaube, ich kannte zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal ihren Nachnamen. „Hey, wie heißt du eigentlich?" Sie guckte mich verdutzt an, als wäre ich irgendein Irrer, der ständig alles vergisst. Sie war so herrlich naiv. "Dein Familienname", fügt ich erklärend dazu. "Blomke" seltsam, dachte ich mir, ein sehr kalter Schauer lief mir über den Rücken. "Meine erste Frau hieß auch so", erklärte ich, "Was n Zufall!". "Nee ist es nicht – Sabrina ist meine Schwester".

Rumms. Da war es wieder mein altes Leben. Stress, Kinder und Sabrina. Es war kein sehr schöner Abschnitt meines Lebens. Gleich nach der Heirat hassten wir uns, ich konnte ihre Freunde nicht leiden, ihr gingen meine Frauengeschichten auf den Sack. Eigentlich heirateten wir nur wegen der Kinder. Nach zwei Jahren trennten wir uns – trotz der Kinder. Ich verzichtete auf alles, hatte keinen Bock auf den alten Mief, alles hätte mich an sie erinnert. Ich zog in eine andere Stadt, ordnete mein Leben neu und vergaß diese Jahre der Abhängigkeit und der Gebundenheit. Ich brauchte Abwechslung, neue Freunde. Damals fing ich auch mit Schreiben an.

Warum verfolgt mich mein altes Leben auf diese absonderliche Weise, warum kam ich mir damals im Zug so verfolgt vor, ich hatte Angst vor Sabrina, damals vielleicht noch mehr als heute, nach allem was vorgefallen war. Ich fragte mich, warum die Schwester, die ich vorher noch nie gesehen hatte – sie war lange Zeit, glaube ich, in Afrika -, mich unbedingt mit mir treffen wollte, warum sie mit mir verreisen wollte.

Mein Leben ist eigentlich noch nie spannend gewesen. Gut ich war fünf Jahre in Afrika, aber das war’s auch. Früh fing ich mit studieren an und irgendjemand hat mir mal angeboten, irgendeine Forschungsprojekt im Dschungel zu machen. Es hat mir gefallen, es war eine schöne Zeit. Mal was anderes. Aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt, Vater ist früh gestorben und Mutter hat uns zwei großgezogen. Meiner Schwester ist zwei Jahre älter als ich und hat schon immer (in der Schule mehr als jetzt vielleicht) mehr Glück mit Männern. Mich interessierte die Wissenschaft mehr als das.

Als ich nach den fünf Jahren wieder zurückkam hatte sich viel verändert. Meine Mutter ist gestorben, meine Schwester hatte geheiratet, Kinder bekommen und war schon wieder geschieden. Ich mochte sie, wohnte eine Zeitlang bei ihr. Wir hatten viel Spaß, sie erzählte mir viel über ihren Ehemaligen. Sie hatten keinen Kontakt mehr miteinander, er bezahlte sein Geld regelmäßig aber mehr auch nicht.

Eine Zigarette am Sonntag Morgen ist die beste in der ganzen Woche. Es ist Ende Oktober, die letzten Sonnenstrahlen erwärmen meine Wohnung, die Pflanzen und mich. In den Sonnenstrahlen wirkt der blaue Dunst so poetisch, unbekümmert. Es ist nun schon einen Monat her, seitdem wir in der großen Stadt waren. Es war die Reise, von der ich so viel erhofft hatte, es war die Frau, von der ich soviel erwartet habe. Jetzt ist alles vorbei, ich sitze am Sonntag morgen alleine an meinem Schreibtisch und denke nach über Zigarettendunst. Ich bin alleine – alles ist so wie vorher, nichts, aber auch gar nichts hat sich geändert.

Die Reise stellte sich schon bei der Anreise als Fehler raus. Sie war die Schwester meiner Ex-Frau, eine zugegebenermaßen scheiß Situation. Wir schwiegen eine Weile und dann unterhielten wir uns über unsere Pläne in der großen Stadt. Über Sabrina fiel and diesem Tag kein Wort mehr. Sie wollte feiern, ich wollte andere Leute sehen. Mal raus aus dem Kleinstadt-Mief. Den Rest der Fahrt haben wir beide gelesen. Ich konnte mich nicht konzentrieren, betrachtete sie mir die ganze Zeit. Es hätte mir eigentlich von Anfang an auffallen müssen – sie hatte große Ähnlichkeiten mit Sabrina. Sie war groß und hatte diese komische Blomke-Nase, ein wenig klein, aber nicht zu klein.

some weeks ago we started the so-called musically week on flickr. the rules: every day another member have to upload a picture of his desk with a cup of coffee or something like this. the others have to post lyrics related to this day either in title or in text.

|> musically week : recapitulation <|

(click on picture to see them all!) 


some statistics/results:

~ 340 songs (some are two or more times in)
~ 3000 views
-> 18 different songs of tom waits (yeah!)
-> lot of fun


and here's the complete playlist:

10,000 maniacs: everyday is like sunday
911: friday night
adam green: losing on a tuesday
alain bashung: ma petite entreprise (french)
alice cooper: i like girls
amadou et myriam: beaux dimanches (french)
angelika express: verkaterter dienstag (german)
b.b. King | louis jordan: saturday night fish fry
bangles: manic monday
bay city rollers: saturday night!
beach boys: sweet sunday kinda love
beck: sunday sun
bee gees: night fever
belle & sebastian: the model
bic runga: when i see you smile
billie holiday: gloomy sunday
billie holiday: good morning heartache
billy bragg: wishing the days away
billy joel: piano man
billy joel: you may be right
bloc party: sunday
blondie: sunday girl
blur: sunday, sunday
bob dylan: blackjack davey
bob dylan: she belongs to me
boomtown rats: i don't like mondays
bourvil: a joinville-le-pont (french)
brecht | weil: die moritat von macki messer (german)
bright lights: wednesday
bruce springsteen: my oklahoma home
bruce springsteen: out in the street
bruce springsteen: without you
brühwarm: ich freu mich schon auf dienstag (german)
bushido: ich schlaf ein (german)
cardigans: sunday
carole king: main street, saturday night
carpenters: saturday
cat stevens: another saturday night
cat stevens: tuesday's dead
charles aznavour: heureux avec des riens (french)
charles aznavour: je hais les dimanches (french)
charles trenet: france dimanche (french)
christian anders: donnerstag, 13. mai (german)
cindy & bert: immer wieder sonntags (german)
cindy & bert: immer wieder sonntags (german)
cliff richard: monday through friday
comedian harmonists: ausgrechnet donnerstag (german)
comedian harmonists: fünf-uhr-tee bei familie kraus (german)
cowboy junkies: sun comes up, it's tuesday morning
craig david: seven days
cure: friday i'm in love
cure: friday i'm in love
dahlia lavi: oh, wann kommst du? (german)
daliah lavi: oh, wann kommst du? (german)
david bowie: drive in saturday
david bowie: friday on my mind
david bowie: love you till tuesday
david bowie: rubber band
david bowie: sunday
david bowie: thursday's child
de boswachters: bokken op woensdag avond (oamt) (dutch)
dead kennedys: stealing people's mail
dean martin: watching the world go by
depeche mode: breathe
diam: ma souffrance (french)
die fantastischen vier: die da ?! (german)
die prinzen: warum hast du das getan? (german)
die toten hosen: das wort zum sonntag (german)
die toten hosen: freitag der 13. (german)
die toten hosen: sonntag im zoo (german)
dire straits: sultans of swing
dj Tomekk [feat. bintia & montell jordan]: saturday love (german)
donovan: jersey thursday
dota die kleingeldprinzessin: der kanal
dota die kleingeldprinzessin: mittelinselurlaub (german)
dota die kleingeldprinzessin: mittenzwischendrin (german)
dragnet: theme song
earth, wind and fire: sunday morning
eddie cochran: summertime blues
edith piaf: j' m'en fous pas mal (french)
eduardo: je t'aime le lundi (french)
eels: saturday morning
einstürzende neubauten: modimidofrsaso (german)
element of crime: an einem sonntag im april (german)
elliott smith: coast to coast
ellis paul: friday night
elton john: saturday night's alright (for fighting)
elvis costello: sunday's best
elvis costello: wednesday week
erasure: i love saturday
etta james: a sunday kind of love
faith no more: i'm easy
farin urlaub: jeden tag sonntag (german)
fatboy slim: north west three
fettes brot: nordisch by nature (german)
francis lemarque: ca s'est passé un dimanche (french)
frank sinatra: saturday night (is the loneliest night in the week)
frank zappa: broken hearts are for assholes
frank zappa: trouble every day
freya: it's already wednesday
gentry bobbie: hurry, tuesday child
gilbert becaud: dimanche à orly (french)
gilbert becaud: nathalie (french)
go faster: she starts monday
götz widmann: zöllner vom vollzug abhalten auf der a4 (german)
grant(?): cleanin' women
grateful dead: one more saturday night
grinspoon: black friday
guns'n'roses: just another sunday
hanne haller: der tag zwischen sonntag und montag (german)
hanne haller: samstag abend (german)
harry chapin: saturday morning
helge schneider: ich habe mich vertan (german)
hey mercedes: our weekend starts on wednesday
hildegard knef: ich möchte am montag mal sonntag haben (german)
howard carpendale: samstag nacht (german)
ian hogbin: only on tuesdays
il était une fois: les filles du mercredi (french)
in a box: casual friday
in extremo: vänner och fränder (swedish(?))
jack johnson: mudfootball
jacques brel: la chanson de jacky (french)
jacques brel: les bourgeois (french)
jacques brel: rosa
jagged edge: wednesday lover
janis joplin: bo diddley
janis joplin: what good can drinkin' do
jaques brel: les bigotes (french)
jean gabin: quand on se promène au bord de l'eau (french)
jeff toto blues: lundi matin (french)
jefferson airplane: wont you try saturday afternoon
jefferson airplane: young girl sunday blues
jesse cook: early on tuesday
jethro tull: my sunday feeling
jimmy buffett: come monday
jimmy eat world: wednesday
joan baez: birmingham sunday
joe jackson: sunday papers
john crippen: waiting for saturday night
john denver: wrangle montain song
john frusciante: wednesday's song
john lennon & yoko ono: sunday bloody sunday
johnny cash: i got stripes
johnny cash: i got stripes
johnny cash: i never picked cotton
johnny cash: sunday morning coming down
joint venture: freitag (german)
joni mitchell: sunny sunday
julian lennon: sunday morning
king crimson: book of saturday night
kisschasy: resolution wednesday
kool savas: da bin,da bleib (german)
kris kristofferson: sunday morning coming down
kristina bach: der mann der freitags nur kann (german)
kurt ostbahn: ma nennt'n blauen montag (austrian)
le maximum kouette: lundi, je m'y mets (french)
leonard cohen: closing time
Les Frères Jacques: inventaire (french)
les reines prochaines: schöner sonntag (german)
lisa loeb: waiting for wednesday
little river band: home on monday
livin' sewer: blau (german)
loretta lynn: will you visit me on sunday
lou rawls | t-bone walker: stormy monday
lou reed: satellite of love
lucinda williams: sundays
lucky boys confusion: saturday night
lynyrd skynyrd: tuesdays gone
madness: our house
madness: saturday night sunday morning
madness: sunday morning
mamas & papas | marianne faithfull: monday, monday
manfred krug: sonntag (german)
marcy playground: it's saturday
marius müller-westernhagen: krieg (german)
mark almond: one way sunday
maroon 5: sunday morning
mary black: free as a stone
michael mcdonald | stevie wonder: tuesday heartbreak
michèle arnaud | jacques douai: l'étang chimèrique (french)
milow: you don't know
mireille mathieu: an einem sonntag in avignon (german + some french)
moby: sunday
modest mouse: too many fiestas for reuben
monkees: pleasant valley sunday
monty python: i'm a lumberjack
morphine: thursday
morrisey: everyday is like sunday
morrissey: friday mourning
nancy sinatra: feelin' kinda sunday
nat king cole: that sunday that summer
new order: blue monday
nick cave and the bad seeds: sunday's slave
nick cave and the bad seeds: tupelo
nick drake: poor boy
nick drake: saturday sun
nina simone: sunday in savannah
nirvana: ain't it a shame
nirvana: ain't it a shame
nirvana: lithium
oasis: sunday morning call
olsen brothers: sunday morning
omd: sunday morning
paul mccartney: heaven on a sunday
paul mccartney: london town
paul simon: sunday afternoon
paul simon: take me to the mardi gras
paul weller: friday street
peter gabriel: …and through the wire
phich: friday
pink floyd: see saw
pizzicato five: sunday impression (japanese)
pizzicato five: sweet thursday (japanese)
pogues: tuesday morning
prozzak: monday morning
pulp: monday morning
r.e.m.: beach ball
r.e.m.: imitation of life
r.kelly: thank god it's friday
radiohead: a wolf at the door
randy newman: dayton ohio – 1903
ray charles: black coffee
reinhard mey: ankomme freitag, den 13. (german)
reinhard mey: ich bin klempner von beruf (german)
reinhard mey: uit mijn dagboek (dutch)
rialto: monday morning 5:19
rio reiser | r.p.s. lanrue: samstag nachmittag (german)
rio reiser: montag (german)
robbie williams: the 80´s
rolling stones: ruby tuesday
rosenstolz: mittwoch is' er fällig (german)
rosenstolz: samstag
ry cooder: married man's a fool
sam cooke: another saturday night
sarah brightman: probably on thursday
scorpions: loving you sunday morning
seeed: schwinger (german)
shed 7: she left me on friday
shonen knife: loop di loop
shonen knife: loop di loop
silverwood: saturday night
simon & garfunkel: mrs. Robinson
simon & garfunkel: wednesday morning, 3 a. m.
simple minds: saturday girl
slime: computerstaat (german)
small faces: lazy sunday afternoon
smashing pumpkins: believe
smithereens: groovy tuesday
somnambul: gloomy friday
sonic youth: sunday
soul ii soul: sunday
status quo: (april) spring summer and wednesday
steely dan: black friday
steely dan: janie runaway
stef bos: laat vandaag een dag zijn (dutch)
suede: saturday night
take that: sunday to saturday
texas: sunday is the saddest day
the beatles: being for the benefit of mr. kite
the beatles: day tripper
the beatles: i am the walrus
the beatles: lady madonna
the beatles: lady madonna
the beatles: she came in through the bathroom
the beatles: she's leaving home
the beatles: two of us
the clash: police on my back
the click five: friday night
the cure: 10.15 saturday night
the cure: friday i'm in love
the cure: friday i'm in love
the darkness: friday night
the doors: blue sunday
the doors: lovestreet
the drifters: saturday night at the movies
the easybeats | noogie | gary moore | david bowie: friday on my mind
the fatima mansions: thursday
the futurehead: thursday
the kinks: art lover
the moody blues: tuesday afternoon
the notwist: solitaire
the smiths: stop me if you think you've heard this one before
the warren brothers: she wants to rock
the who: sally simpson
thin lizzy: the boys are back in town
tocotronic: der schönste tag in meinem leben (german)
tocotronic: der schönste tag in meinem leben (german)
tocotronic: samstag ist selbstmord (german)
tom petty: blue sunday
tom waits: 'til the money runs out
tom waits: chocolate jesus
tom waits: diamonds on my windshield
tom waits: emotional weather report
tom waits: falling down
tom waits: fumblin' with the blues
tom waits: goin' down slow
tom waits: in the neighborhood
tom waits: looking for the heart of saturday night
tom waits: looks like i'm up shit creek again
tom waits: picture in a frame
tom waits: road to peace
tom waits: semi suite
tom waits: take care of all my children
tom waits: telephone call from istanbul
tom waits: the ghost of saturday night
tom waits: trash day
tom waits: union square
ton steine scherben: wir müssen hier raus (german)
tori amos: wednesday
townes van zandt: like a summer thursday
traditional: ev'rybody loves saturday night
traditional: good night irene
traditional: star of the county down
traditional: the ballad of jesse james
trio: sunday you need love monday be alone (german)
u2: sunday bloody sunday
udo jürgens: donnerstag
ulla meinecke: nicht mal samstag nachts (german)
ultimate sacrifice: friday night
unknown: ein gebet für die gestreßten (german)
van morrison: beside yoi
van morrison: brown eyed girl
van morrison: coney island
van morrison: friday's child
van morrison: joe harper saturday morning
van morrison: mystic eyes
van morrison: street theory
van morrison: up i like it like that
vanessa paradis: be my baby
velvet underground: sunday morning
wencke myhre: am sonntag will mein süßer mit mir segeln geh'n (german)
whigfield: waiting for saturday
wilco: monday
willie nelson: texas on a saturday night
wim sonneveld: sinds donderdag de tiende (dutch)
wolf biermann: ballade vom brieftrager william l. moore (german)
xtc: day in day out
yazoo: tuesday
young rascals: groovin'
young talent team: beautiful sunday

SPECIAL THANKS TO:

lichtundschatten

gadjoboy

raki&me

thodue

artelisa

thodue

ortrun

rouz


zwei filme, zwei geschichten. zwei völlig unterschiedliche ansätze, gewalt darzustellen. und doch merkt der geneigte zuschauer schnell, dass die filme garnicht so unterschiedlich sind. in fernando meirelles‘ meisterwerk city of god gehts um jugendbanden in brasilianischen slums und deren entwicklung. gezeigt wird die gewalt, das leben und die verhältnisse in armen trabantenstädten. in teilweise drastischen bildern erzählt Meirelles die geschichte eines jungen, der so garnicht dazugehören will, sich dem ganzen aber nicht entziehen kann.
altmeister tony scotts domino ist die halbwegs wahre geschichte eines rebellischen oberschichten-girlies, die kopfgeldjägerin wird und an der seite des großartigen mickey rourke eine verworrene roiber-story erlebt. der film glänzt mit starbesetzung und einem üppigen budget. und doch wurde er von der kritik zerfetzt und scheiterte grandios an der kinokasse. zu recht.

beide filme benutzen dieselbe wilde schnitttechnik, die farbfilter, rückblenden und verschachteln den plot, wie wir es leider schon viel zu oft gesehen haben. filme wie natural born killers, pulp fiction, trainspotting, lola rennt oder auch snatch etablierten oder perfektionierten diesen stil, doch irgendwann wird auch das langweilig. der zuschauer lässt sich eben nicht ewig reizen.

doch warum war nun city of god der kommerziell erfolgreichere und auch bessere film? weil er authentischer erzählt? weil er das ganze ausmaß der gewaltspirale aufdröselt und gewalt im allgemeinen kritischer darstellt? ohne groß psychologisch zu werden, ist das greifen zur waffe immer auch eine letzte alternative, wenn sonst keine lösungsvorschläge mehr greifen. die probleme eines kopfgeldjägers dagegen wirken ein wenig weltfremd und hölzern und sind eher weniger nachvollziehbar.[…]

[auszug eines vortrags in der soldinWG im rahmen der veranstaltungsreihe ‚zwei filme – meine meinung. kritische auseinandersetzung mit soziokulturellen hintergründen am beispiel des mediums film‘]

schüler nerven. kaum hat die schule wieder begonnen, sind die straßen wieder voll. sie steuern scheinbar unkoordiniert durch die stadt. warum? hier im sozialen absteigermillieu haben sie auch noch alle ein plärrendes handy in der hand und müssen sich anbrüllen, damit sie sich verstehen. ich muss wohl irgendwann alt geworden sein in den letzten jahren. grausam.
vorhin hab ich feierlich meine neue ausstellung eröffnet. es gab häppchen und sekt in viel zu kleinen gläsern. danach eine psychedelische party und der dj war total besoffen. legendär sozusagen.

IMG_8656

zwischen praktikum und nebenjob, familiären verpflichtungen und saufen bleibt wenig zeit zum fotografieren. deswegen in den nächsten wochen bilder von der festplatte. mehr oder weniger gut bearbeitet. ende der durchsage

der pixelroiber war gestern in DEM angesagten club der republik. hast du sicher auch schon gehört: white trash fast food. ein riesiges edles chinarestaurant, gleichzeitig(!) auch konzerte und dj-beschallung. glaubt man den medien, trifft man dort nur promis und angesagte menschen. nichts da. eigenartige menschen, alt, abgewrackt. betagte besoffene türken baggern picklige erasmus-studentinnen aus skandinavien an und später stellt sich raus: die türken sind gar keine, sondern engländer auf urlaub und die vermeintlichen erasmus-mädels wohnen um die ecke. eine johnny-cash-kopie (die aussieht wie rick rubin) klampft auf der bühne und der pixelroiber und sein freund sind die einzigen, die dazu abgehen, weil sie schon viel zu viel getankt haben. immer wieder raus und rein, im späti bier geholt und immer an dem gothic-schuppen nebenan vorbei, wo sich die dicken teenies in schwarz in den ohren liegen wegen gott und der welt und dem mathelehrer. langsam füllt sich der club mit noch eigenartigeren leuten auf der suche nach der szene und den promis. mädels mit freund an der hand starren sehnsüchtig auf den pixelroiber und seinen freund, doch die sind mittlerweile schon viel zu besoffen und schwingen sich aufs fahrrad um zur nächsten gelegenheit zu radeln. es regnet und unsere beiden helden kommen völlig durchnässt in einem club im prenzlberg an. der freund scheut den eintritt, will nach hause (er muss am nächsten tag noch einen tisch schmieden – sic!). doch der unerschrockene pixelroiber übertreibts wieder und geht tanzen. tanzt sich kaputt, trinkt, setzt sich ab und zu vor die tür und durchnässt noch mehr. wieder rein, dort lauern eigenartige jungs und quatschen den pixelroiber voll. schwul? wasauchimmer, mit mädels wird das nichts mehr, viel zu glasige augen und irgendwann tanzen nur noch drei.

drunken bottleview?zeit zu gehen. ab aufs rad, es ist längst hell und die bäcker haben auch schon auf. der wedding schläft noch oder sitzt wieder in der kneipe. der neue tag ist schon wieder fast vorbei, als der pixelroiber aufsteht und sich fragt, warum t-shirt und jeans so nass sind…