es passierte gestern abend. wir saßen noch rum und unterhielten uns. das pankebecken jedenfalls bietet da ausgezeichnet gelegenheit. wir tranken. die flugzeuge flogen über uns richtung tegel und es dämmerte bereits. wir redeten immernoch, als das bier alle war. dann gingen wir hoch und ich trank noch eins. es muss so elf gewesen sein, als ich zuhause war. niemand hatte eingebrochen und es fehlte auch nichts. duschen, zähneputzen, dann ab ins bett.

bei herrn boecker wars da schon aufregender (die kommentare! die kommentare!)

dies ist die geschichte vom blogtswärg, er wollte so gerne auch mal bloggen. doch leider ist das garnicht so einfach. vielleicht weil er garnicht wußte, was bloggen überhaupt ist. er fragte zuerst wiki, seinen alten nordischen freund. der erzählte zwar viel, wußte aber eigentlich auch nichts. also schaute sich blogtswärg um und – siehe da – er verstand auf einmal, wozu das alles gut ist. ein blog kann regierungen stürzen, lebenshilfe bieten, stars entdecken, skandale aufdecken oder einfach nur informieren. das ist die theorie, das hatte blogtswärg verstanden. was ihm auch auffiel, und was sich langsam in ihm zu einer grauenhaften gewissheit verdichtete: blogs reden viel und gerne über sich selber. und so kocht sie weiter vor sich hin und köchelt ab und zu auf, die blog-suppe. doch blogtswärg wird das ganze beobachten. vielleicht, wer weiß?, wird ja eines tages das ganz große ding draus!