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  • Carsten 15:03 on August 9, 2017 Permalink
    Tags: buch, , , , , , , magical mystery, Marc-Uwe Kling, qualityland, ,   

    kulturherbst 

    kurz notiert, sonst vergesse ich es wieder:

    • SVEN REGENER: Wiener Straße, erscheint am 07.09.2017 / Verlag
    • Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt: ab 31.08.17 / Trailer
    • Marc-Uwe Kling: QualityLand, erscheint am 22.09.2017 / dunkel / hell
     
  • Carsten 14:46 on August 9, 2017 Permalink
    Tags: buch, Ernest Cline, , , Ready Player One, steven spielberg, Tyler Sheridan, Wade   

    ready player one: trailer zum film (2018) 

    hier gibts einen trailer zu spielbergs ready player one, der nächstes jahr ins kino kommt. das buch von ernest cline hatte ich gemocht ob der vielschichtigkeit und nerdanspielungen.

     
  • Carsten 14:09 on August 31, 2016 Permalink
    Tags: , , buch, , , sprachwoche   

    5. Weddinger Sprachwoche 2016 (2. bis 10. September) 

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    Das Programm und alle Infos gibts hier.

     
  • Carsten 08:46 on April 19, 2016 Permalink
    Tags: buch, ,   

    super. ein buch über bücher bei den simpsons: http://www.rollo-press.com/#another-companion-to-books-from-the-simpsons-in-alphabetical-order

     
  • Carsten 22:35 on September 28, 2015 Permalink
    Tags: buch, , , , , , sobooks   

    #cybris 

    sascha lobo schreibt im gedruckten spiegel eine rezension (blendle-link) über ein ominöses buch der amerikanischen autorin Carol Felt, von der nur ein wirrer twitter-account existiert. und außer einer dünnen verlagsseite findet sich gar nichts über das buch im netz. das kann man natürlich als kluge PR-strategie sehen, veröffentlichung ist am 16. oktober, pünktlich zum start der frankfurter buchmesse. doch es passt so gar nichts zusammen, das buch gibt es nicht auf englisch (OT verlag: “amerikanische Underground-Literatur, die außerhalb der völlig zerkauften Mainstream-Literatur stattfindet. Sie wird meistens ausschließlich digital publiziert und von den neoliberalen Buchmärkten bestenfalls ignoriert, meistens aber verspottet.”). und sascha lobos sobooks vertreibt nur ebooks. wir sind also gespannt, was da auf uns zu kommt und hoffen, dass es wirklich ein buch ist, ein gutes muss es aber dann schon sein, für all’ die aufregung.

    [NACHTRAG 01.10.15] woanders wurde es ausführlicher besprochen:

    “Er [Lobo] überschreitet die Grenzen, indem er einen Netz-Text im Print-Spiegel platziert, der erst im Netz seine Wirkung entfalten könnte (und damit sofort verlieren würde.)”

     
  • Carsten 14:25 on April 23, 2014 Permalink
    Tags: buch, , , ,   

    alles gute, buch! 

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    heute ist welttag des buches.

    Ich lese ja gerne, aber leider viel zu wenig, wegen die zeit, ihr kennt das. seit einiger zeit habe ich auch einen eBook Reader und lese darauf, hat aber nicht zu weniger physischen büchern geführt. im gegenteil – ich kaufe die immer noch gerne auf flohmärkten, gebraucht beim großen internet-händler oder ab und zu im lokalen handel.

    gelesenes wird verschenkt oder in der bücherboxx versenkt.

    übrigens gelangt der geneigte leser hier entlang zu meiner kleinen bücherei.

    und als bonustrack sozusagen:

    “The writer Umberto Eco belongs to that small class of scholars who are encyclopedic, insightful, and nondull. He is the owner of a large personal library (containing thirty thousand books), and separates visitors into two categories: those who react with “Wow! Signore, professore dottore Eco, what a library you have ! How many of these books have you read?” and the others – a very small minority – who get the point that a private library is not an ego-boosting appendage but a research tool. Read books are far less valuable than unread ones. The library should contain as much of what you don’t know as your financial means, mortgage rates and the currently tight real-estate market allows you to put there. You will accumulate more knowledge and more books as you grow older, and the growing number of unread books on the shelves will look at you menancingly. Indeed, the more you know, the larger the rows of unread books. Let us call this collection of unread books an antilibrary.”
    Nassim Nicholas Taleb, The Black Swan: The Impact of the Highly Improbable

     
  • Carsten 15:21 on March 22, 2013 Permalink
    Tags: buch, , , ,   

    Als sich der Konsumismus selber abschaffte… 

    2013-03-20 12.37.55

    2013-03-19 18.29.53

     
  • Carsten 09:20 on June 2, 2012 Permalink
    Tags: buch, italienisch, ,   

    il marxismo e la questione nazionale 

    gefunden im tiefen steglitz in einer kiste voller aussortierter bücher.

     
  • Carsten 14:36 on February 8, 2010 Permalink
    Tags: , buch, common-reader, , ,   

    die bibliothek der unlesbaren bücher #5 

    Es gibt Bücher, an denen man scheitert. Es gibt sogar solche, denen man in Vorfeld schon ansieht, dass man an ihnen scheitern wird. Diese Bücher nehme ich vorsichtshalber gar nicht erst in die Hand. Deshalb gehöre ich zu den zweifellos vielen Menschen, die Proust bislang nicht angefasst haben. Geschweige denn gelesen. Und ich werde es in diesem Leben vermutlich auch nicht mehr tun. […]

    (engl im gewöhnlichen leser)

    besser kann man es gar nicht formulieren. und auch ich habe größten respekt vor herrn proust und seinen texten. solcherart respekt, dass ich mich noch nicht mal annähernd mit ihm beschäftigt habe. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit klingt zwar unglaublich spannend – aber kann man das lesen?

    hand aufs herz: wer hats jemals versucht?

     
    • rita maria 15:43 on February 8, 2010 Permalink | Reply

      Ich lese es gerade, auf Französisch, gerade vor 2 Wochen oder so angefangen. Es geht recht langsam weil ich gerade viel zu viel arbeite und fast nur noch in der U-Bahn lese, aber ich finde es sehr gut. Es ist voll mit ganz kleinen Details, Beschreibungen von Gesten und Wörter und Gefühle die wir alle hatten oder kennen, kleine aber doch sehr tiefe Einblicke in die menschliche Natur.

      Aber vor Seite 100 ist es wirklich zu früh um weiteres dazu zu sagen…

    • ortrun 17:58 on February 8, 2010 Permalink | Reply

      ich hab höchstens 20 seiten versucht (da bin ich ja sogar bei ulysses und dem mann ohne eigenschaften weiter gekommen — die habe ich auch noch nicht aufgegeben).

      • ortrun 18:01 on February 8, 2010 Permalink | Reply

        ach so, dazu hatte ich wohl alles wesentliche schonmal gesagt:

  • Carsten 23:21 on January 13, 2010 Permalink
    Tags: bismarck, buch, herzen, larkbooks, , love,   

    wild at heart 

    seit langem mal wieder was kommerzielles gemacht. oder vielmehr: gefragt wurden, ob’s ok wäre, ein bild von mir in einem buch zu veröffentlichen. das war vor einem jahr. hatte ich inzwischen schon vergessen. vor ein paar tagen kam jedoch das belegexemplar. und da bin ich mächtig stolz drauf, auch wenns kein geld gab, aber immerhin credits.

    [youtube NBoKMxZA4r0]

     
  • Carsten 14:30 on December 10, 2009 Permalink
    Tags: , alfred döblin, , berlin alexanderplatz, , buch, , franz bieberkopf, Jens Passoth, litaeratur, , , ,   

    durch berlin mit franz bieberkopf 

    der tagesspiegel hat bilder von Jens Passoth, der durch berlin gezogen ist und die handlungsplätze von döblins berlin alexanderplatz fotografiert hat: tegeler gefängniss, sophienstraße, schlachthof an der landsberger und immer wieder rosenthaler.

    das buch hab’ ich schon mehrmals durch und vor allem der anfang ist ganz große literatur. nicht nur der stil, auch das geschilderte berlin: schmutzig, schnell, laut, alles wird umgebaut und an jeder ecke lauert gefahr. und das beste: wenn ich durch berlin laufe, dann fühle ich mich manchmal auch ein bisschen wie franz bieberkopf.

    deswegen: mal wieder döblin lesen!

     
    • Afra Evenaar 17:51 on December 10, 2009 Permalink | Reply

      Dazu kann ich dir nur Berlin Alexanderplatz an der Schaubühne empfehlen, mit ehemaligen Strafgefangenen und Freigängern aus Tegel von Volker Lösche inszeniert. Premiere ist am 13. Dezember, die nächsten Vorstellungen sind am 14., 15. 18. und 19. Dezember, jeweils um 20 Uhr.

      • pixelroiber 23:06 on December 10, 2009 Permalink | Reply

        danke für den hinweis. nur leider ist theater nicht so meine sache. kommt sicher noch…

        • Afra Evenaar 17:52 on December 16, 2009 Permalink | Reply

          Wenn’s noch kommen soll, wäre das gar kein schlechter Einstieg. (Er heißt natürlich Lösch, der Volker, ohne e.)

          • pixelroiber 20:29 on December 16, 2009 Permalink | Reply

            pflichtbewußt habe ich mich durch diesen artikel in der ZEIT gequält. aber da ging es gar nicht ums stück.

            und: theatererfahrung hab’ ich ja. genau soviel, um zu wissen, dass das (noch) nichts ist für mich. das ist genau so wie mit klassischer musik und literatur: man muss erstmal genug davon konsumieren, um es zu würdigen. aber vielleicht liege ich auch falsch.

    • Ole 23:04 on December 10, 2009 Permalink | Reply

      Ich hab’s schon zwei oder drei Mal angefangen und bin nie über die ersten paar Dutzend Seiten hinweg gekommen. Keine Ahnung warum, ich bin einfach nicht damit zurecht gekommen.

      • pixelroiber 23:09 on December 10, 2009 Permalink | Reply

        naja, die story ist eher nebensächlich. das buch lebt hauptsächlich vom erzählstil, den bildern und natürlich der figur franz bieberkopf. insofern lohnt sich das durchquälen. aber man braucht geduld und zeit, zugegeben.

      • ortrun 00:32 on December 13, 2009 Permalink | Reply

        ich bin auch nicht weit gekommen. sollte vielleicht mal ins theater gehn…

  • Carsten 01:01 on November 30, 2009 Permalink
    Tags: , , , , ausgelesen, , buch, , , , , , , , , , , , , , , , ,   

    wer ist john galt? #3 

    das habe ich längst ausgelesen, aber die abschlußkritik bin ich noch schuldig: Ayn Rands Atlas Shrugged

    ein wichtiges (und wuchtiges) stück weltliteratur. gerade vor dem hintergrund weltwirtschaftskrise wieder aktuell geworden. erzählt wird die geschichte geschäftsführerin und erbin einer eisenbahngesellschaft. doch statt mit technischen details muss sie sich mit einer veränderten politik und gesellschaftlichen stimmung auseinandersetzen: die schelte bekommen nun die manager und eigentümer, da sie zu wenig für die öffentlichkeit tun und nur an ihren profit denken. die politik reagiert und greift in den markt ein, reguliert ihn zu tode und nach nur ein paar jahren erlahmt das ganze land (hier: die usa in einer 50er-Jahre zukunftsvision). die besitzer reagieren und verschwinden unerhörter weise, ihre firmen übernimmt der staat und richtet sie zu grunde. nur frau taggart, die eisenbahnmagnatin hält durch und kämpft gegen intrigen, dummheit und engstirnigkeit. währenddessen geht ihr eigener konzern vor die hunde: züge entgleisen, brücken stürzen ein, lukrative strecken werden geschlosen, um politisch motivierte streckenabschnitte bedienen zu können. nach und nach wird klar, wohin all’ die ehemaligen kapitalisten hinverschwunden sind und wer ihr anführer ist, eben jener john galt. das buch gipfelt in der rede galts. diese rede ist tief in der amerikanischen kultur verankert, wird zitiert und auf youtube finden sich mehrere rezitationen. zum beispiel diese hier:

    [youtube yOt6rUkU5xY]

    im kern geht es um die frage, wieviel staat verträgt der markt, wo muss er eingreifen, muss er überhaupt oder ist es nicht viel besser, dem unternehmer alle freiheiten zu lassen? darüber kann man ewig diskutieren, das ist hoch spannend. und ich habe, der leser ahnt es bereits, eine etwas andere meinung als ayn rand und ihr john galt. sie malt an der stelle zu schwarzweiß. das kann man ihr vorwerfen. und dass ihr buch kein großer literarischer wurf ist. eher ein monstrum. aber im gleichen atemzug muss man sagen, dass sie weit über den neoliberalismus hinaus denkt (ihre philosophie nennt sich objektivismus). sie lässt einen ihrer protagonisten sagen:

    “Widersprüche gibt es nicht. Wenn ihr meint, ihr hättet es mit einem Widerspruch zu tun, überprüft eure Prämissen. Ihr werdet feststellen, dass eine davon falsch ist.” (hier gefunden)

    und das ist großartig. die ermahnung zum denken. immer wieder neu. ohne feste paradigmen, ohne den ballast von vorgefertigten meinungen. in der tradition von aristoteles und kant. das unterschreibe ich sofort. und auch den ansatz, ihre philosophie in romanform zu gießen statt in unlesbare aufsätze: nobel. nur das ergebnis scheitert an sich selbst. oder zumindest an ihren literarischen fähigkeiten.

    nichtsdestotrotz empfehle ich dieses buch all jenen, die selber denken (wollen). man muss ja nicht immer mit der autorin einer meinung sein.

    [xrr rating=5/7]

     
  • Carsten 23:30 on November 10, 2009 Permalink
    Tags: buch, , , , , , Marlene Posner-Landsch, , Story Selling, Story Telling,   

    gelesen: Marlene Posner-Landsch: Story Telling – Story Selling: Märchen und Märchenerzähler in der Wirtschaft 

    interessanter ansatz: das ganze buch ist ein dialog der autorin mit ihrem freund. er ist mehr so der wirtschafter, sie die kommunikationsexpertin. und sie reden über allerlei: wie unternehmen kommunizieren, wie kommunikation in der wirtschaft funktioniert und auf keinen fall funktioniert. zugegeben, streckenweise wirkt das gespräch aufgesetzt und wenig realistisch. aber die kernaussage wird rübergebracht: nur wer gute geschichten erzählen kann, verkauft auch gut. hinter jeder werbebotschaft sollte ein plot sein, ein ganzes storyboard, damit es mir der kunde abkauft. kein uninteressanter gedanke, zugegeben. und dann war da noch ihre oma, die sehr oft in ihren geschichten auftaucht: ein kölner original mit ebenerdigen materiellen ansprüchen und lebensweisheiten.

    [xrr rating=4/7]

     
    • artemisia 10:59 on November 12, 2009 Permalink | Reply

      Es ist häufiger zu beobachten, dass solche “Wirtschafts-Softskill-Bücher” sich in Romanform oder wie hier als Dialog präsentieren.
      Storytelling ist nicht nur im Verkauf interessant, sondern auch im Wissensmanagement und in Präsentationen (die aber wiederum Verkauf sind).

    • artemisia 11:00 on November 12, 2009 Permalink | Reply

      Übrigens: Wenn der pixelroiber anfängt, Anzugfuzzi-Bücher zu rezensieren und mich über LinkedIn zu kontaktieren, dann komm ich mir mit einmal so erwachsen vor. Oder er mir.

  • Carsten 13:00 on October 28, 2009 Permalink
    Tags: , , , buch, , kiezschreiber, , , soldiner spaziergang, , , ,   

    geschichten aus einer viel zu großen stadt pt.16 

    tina veihelmann lebte mithilfe des kiezschreiberstipendiums im soldiner kiez, berlin-wedding zwischen 2006 und 2007. ein paarmal habe ich sie zu dieser zeit gesehen, wie sie auf der bank an der panke saß und sich geschichten erzählen ließ. die geschichten hat sie aufgeschrieben, kann man hier nachlesen oder in einem kleinen büchlein namens “soldiner spaziergang”. darin auch die story von den zwei künstlerinnen in der ehemaligen apotheke (“labor k1”, hatte ich damals auch). und das angenehme: frau veihelmann beobachtet lediglich, hört zu und schreibt auf. sie will nichts verändern, klagt nicht an. lesebefehl für all’ jene, die den soldiner kiez nur aus gruseligen presemitteilungen kennen.

     
  • Carsten 11:45 on August 24, 2009 Permalink
    Tags: , , Alissa Wilms, analphebetismus, Bernhard Schlink, Bruno Ganz, buch, , Carla Berg, , David Hare, David Kross, Der Vorleser, Dieter Spenz, , Emily Berg, , , , Gerhard Bade, , Hanna Schmitz, Hannah Herzsprung, Hildegard Schroedter, , Ilana Mather, Joachim Tomaschewsky, Julia, , , Kate Winslet, Lena Lessing, Lena Olin, Linda Bassett, , , , Marthe, , Max Mauff, Merelina Kendall, Michael Berg, Peter Berg, Professor Rohl, , Rose Mather, Rudolf, senator, Sophie, Stephen Daldry, , , The Reader, Thomas Berg, , , Vijessna Ferkic, Volker Bruch   

    Statt Tatort: Dem Vorleser zugehört 

    Bernhard Schlink hat es nicht einfach bei mir. Sein Buch habe ich schon nicht gelesen, ich weigere mich. Liegt aber nicht am Buch, sondern am Hype drumrum. Es gab mal eine Zeit, da haben alle den Vorleser gelesen und nervten damit. Wie toll das Buch sei und wie ehrlich und ergreifend und ernst und sowieso. Bullshit Bingo. Ein ähnliches Schicksal hat auch Süskinds Parfum bei mir erlitten. Aber damit können die Autoren offenbar leben.

    Nun gab es gestern den Vorleser als Film und ich muss schon sagen, die Story hat was. Wenn ich auch noch nicht sagen kann, was genau. Zugegeben, die Rahmenhandlung mit der Affäre ist lahm, der Gerichtsprozeß selbst und die Aussagen, die Meinungen dazu sind dagegen hochspannend und hätten noch mehr thematisiert werden müssen. Meine Meinung.

    Und ganz dreist und nebenbei wurde es dann doch wieder ein Film über den Holocaust, keine Liebesgeschichte. Und Holocaustfilme gibt es nun wirklich genug bessere. Das muss man ja mal sagen. Verwirrend ist ja auch, dass die Protagonisten aus englischen Büchern deutsch vorlesen. Ein Detail für den amerikanischen Markt, aber ziemlich doof eigentlich.

    Ach und überhaupt: überbewertet, so wie das Buch.

    [xrr rating=2/7]

     
  • Carsten 15:46 on August 18, 2009 Permalink
    Tags: buch, Leonard Mlodinow, , , , , ,   

    Zufällig gelesen: 

    Vor ein paar Wochen entdeckte ich ganz zufällig dieses Buch in der örtlichen Bücherei und nahm es mit. Eigentlich wollte ich ganz was anderes, doch ich fand die Idee spannend.

    Und nachdem ich den Eco endgültig aufgegeben hatte, entdeckte ich den Mlodinow auf dem Schreibtisch wieder, ganz zufällig. Denn da liegt immer eine Menge rum. Und dann legte ich es nicht mehr weg.

    Zugegeben, streckenweise dehnt er auch schon mal ein Kapitel, damit das komplexe Thema verständlicher wird. Aber trotzdem bleibt das Buch lesenswert bis zur letzten Seite. Mit einer ausgewogenen Mischung aus Theorie und Praxisbeispielen führt er ein in die spannende Welt des Zufalls. Und beweist, dass große Teile unseres Lebens vom Zufall bestimmt werden und kaum beeinflussbar sind (außer durch harte Arbeit und Wiederholungen – das erhöht die Wahrscheinlichkeit).

    [xrr rating=6/7]

     
    • Ole 20:06 on August 18, 2009 Permalink | Reply

      Die Beschreibung bei Amazon erinnert mich ein bisschen an Talebs Schwarzen Schwan, der wegen der Finanzkrise in aller Munde ist. Auch da geht’s um Zufall. Tenor: wir gehen viel zu oft davon aus, dass vergangene Ereignisse verlässliche Indikatoren für die Zukunft sind und wir selbige durch Beobachtung der Vergangenheit vorhersagen können. In Wirklichkeit sind die entscheidenden Ereignisse aber singulär und unvorhersagbar. Und die Auswirkungen solcher Singularitäten sind dann so groß, dass es eigentlich egal ist, ob man die “normale” Entwicklung der 20 Jahre vorher richtig vorhergesagt hat oder nicht.

      • pixelroiber 10:13 on August 19, 2009 Permalink | Reply

        Genau dieselben Schlüsse zieht auch Mlodinow, er vergleicht bspw. die Ergebnisse von Fonds-Managern in der Vergangenheit, erstellt ein Ranking und schaut dann wie dieselben Manager in der Folge abschließen. Das Ergebniss: die Vergangenheit lässt keine verlässlichen Aussgaen über die Zukunft zu. Ähnlich argumentiert er dann mit CEOs und Schauspielern.

        Und interessant: er zitiert auch Untersuchungen, die zu den Ergebnissen kommen, dass das menschliche Gehirn nur beschränkt in der Lage ist, solche ‘zufälligen’ Zusammenhänge anzuerkennen und zu durchschauen. Wir neigen also eher zum Glauben an Begabung und Talent und verkennen, dass zum Erfolg auch eine gehörige Portion Zufall gehört.

        Aber wie schon oben erwähnt, betont Mlodinow mehrmals, dass man nicht in Fatalismus verfallen sollte, weil alles auf Zufall basiert. Sondern man soll hartnäckig an seinem Erfolg arbeiten. Jeder Versuch erhöht die Wahrscheinlichkeit.

        Aber danke für deinen Tipp, werde mir den Taleb mal anschauen.

  • Carsten 11:45 on July 1, 2009 Permalink
    Tags: autor, buch, herr ärmel, Jim Knopf, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, , michael ende   

    eigentlich ganz schön bitter: 

    “Herr Ärmel ging meistens mit einem steifen Hut auf dem Kopf und einem zusammengeklappten Regenschirm unter dem Arm spazieren. Er wohnte in dem ganz gewöhnlichen Haus und hatte keinen bestimmten Beruf. Er ging nur spazieren und war eben da. Er war hauptsächlich Untertan und wurde regiert. Manchmal klappte er den Schirm auch auf, meistens wenn es regnete. Mehr ist von Herrn Ärmel nicht zu erzählen.”

    Dieser kleine Fetzen Literatur stammt aus Michael Endes Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. An diese Charakterisierung muss ich oft denken. Oft passt es auf Menschen, die ich treffe. Und das ist ganz schön bitter.

     
  • Carsten 23:22 on June 24, 2009 Permalink
    Tags: , , , buch, Die Geschwindigkeit des Honigs, gehirn, Jay Ingram, magnetstreifen, , , , ring, , , überlegen, Ungewöhnliche Erkenntnisse aus der Physik des Alltags,   

    merkwürdige phänomene des alltags #2 

    in diesem netten büchlein las ich letztens erst über die anstrengungen des menschlichen gehirns, eine ec-karte richtigrum in den automaten zu stecken: das gehirn berechnet umständlich die position des magnetstreifens und muss dann noch die hand koordinieren. ganz ähnlich ergeht es mir an der berliner ringbahn. da bin ich auch immer schwer am überlegen, welcher zug wie rum fährt und wo ich eigentlich hin muss. gehts euch da genauso oder ist mein gehirn falsch geschaltet?

     
    • Ole 01:59 on June 25, 2009 Permalink | Reply

      Ja, das ist ganz übel. 41 oder 42, im oder gegen den Uhrzeigersinn? Kann’s mir nicht merken. Und dann dieses bizarre physikalische Phänomen, das die Lichtgeschwindigkeit auf dem Weg von den Schildern mit den runden Richtungspfeilen in meine Pupillen gegen Null tendieren lässt. Anders kann ich mir nicht erklären, wie lange ich brauche um zu checken, ob der Pfeil mit meinem Fahrtziel korrespondiert. Am schnellsten geht’s, wenn ich nicht auf die Zahlen achte und mich nur an den Fahrtzielen oder an der Fahrtrichtung (Einstieg am in Fahrtrichtung rechten Bahnsteig) orientiere, wenn ich weiß, in welcher Himmelsrichtung ich den Bahnsteig betrete.

      Ich fände es super, wenn an Bahnsteigen immer groß die Himmelsrichtung angezeigt wird, in die der Zug fährt. Und diese Ansagen: irgendwann weiß man als Ortskundiger ja, dass Strausberg im Osten, Spandau im Westen, Teltow im Süden und Hohen Neuendorf im Norden liegen, aber welchem Tourist nützt so eine Ansage? “S5 Richtung Osten” wäre doch viel klarer.

    • artemisia 15:20 on June 25, 2009 Permalink | Reply

      Ha! Wie gemein aber, wenn eine Linie erst Richtung Osten fährt und dann nach Norden oder Süden abbiegt. Bei der Ringbahn fände ich es mit dem East- und West-bound (wie in London, toll1!!) auch ganz gut.

      Ansonsten bleibt das eine intellektuelle Herausforderung, auch für Schlauköpfe wie Dich :-p

    • pixelroiber 21:43 on June 25, 2009 Permalink | Reply

      stimmt, die himmelsrichtung ändert sich schließlich dauernd, das wäre ja noch mehr rechenarbeit für’n kopp. außerdem habe ich eher selten einen kompass bei mir.

      vielleicht sollte man die züge unterschiedlich anstreichen?

      und die ganze wahrheit über die ringbahn: das ist gar kein ring, eher ein platt gedrückter klops.

    • Ole 22:35 on June 25, 2009 Permalink | Reply

      Ja, Hundekopfbahn war ihnen wohl zu sperrig. Gerade in Berlin finde ich, dass sich die meisten Bahnlinien recht genau an eine Ost-West- oder Nord-Süd-Richtung halten. Vor allem im Innenstadtbereich, wo die Ortsunkundigen fahren. Ab Lichtenberg kann dann gerne wieder “S5 nach Strausberg Nord” durchgesagt werden.

  • Carsten 13:25 on March 18, 2009 Permalink
    Tags: alexander osang, , buch, das buch der tugenden, die nachrichten, , , , osama bin laden, , ullrich wickert,   

    die bibliothek der unlesbaren bücher #2 

    letztens erst merkte ich, dass andere ähnlich ticken wie ich. oder, anders gesagt: da gehts den menschen wie den leuten…

    ganz und gar ungelesen steht der ullrich wickert im regal: das buch der tugenden. dick, unhandlich, nervig. weil es jedes mal mit tugendhafter miene mahnt, gelesen zu werden. aber den gefallen tu ich ihm nicht. ich weiß nicht, aber ich habe das gefühl, dass nachrichtensprecher keine bücher schreiben sollten. auch wenn es die tagesthemen waren. und überhaupt ist anne will auch keine glückliche besetzung. immerhin schreibt sie keine bücher. gut dagegen und äußerst lesenswert sind die nachrichten von alexander osang.

    ganz groß fand ich wickerts vergleich von präsident bush mit osama bin laden 2001 (“ähnliche denkstrukturen”) – leider hat er den schwanz eingezogen und sich dafür entschuldigt.

    aber das ändert leider nichts an der tatsache, dass das buch in meinem bücherregal verstaubt.

    [xrr rating=0/7]

    weitere unlesbare bücher bitte in die kommentare, ich sammle noch und bringe dann bald die große samstagabendhitparade der unbücher. die verhandlungen mit stefan raab laufen derzeit noch.

     
    • zonenschwabe 09:16 on March 19, 2009 Permalink | Reply

      aber hier kommentiert ja keiner.
      die bibel ist übrigens auch unlesbar. wobei ich so ehrlich sein muss und gestehe, ich habe es auch noch nicht probiert!

    • pixelroiber 12:00 on March 19, 2009 Permalink | Reply

      geht mir genauso, aber es gibt wohl eine ganze menge leute, die anderer meinung sind…

    • zonenschwabe 18:40 on March 19, 2009 Permalink | Reply

      meine mutter würde jetzt sagen, nur weil alle cdu wählen, heisst das noch lange nicht, dass es richtig ist!

      oder ein anderer spruch (nicht von meiner mutter) sagt: fresst scheisse, millionen fliegen können nicht irren!

    • pixelroiber 10:29 on March 20, 2009 Permalink | Reply

      deine mutter hat recht!

  • Carsten 13:20 on March 12, 2009 Permalink
    Tags: 1922, , buch, , Gilbert-Schema, , , , , ,   

    die bibliothek der unlesbaren bücher #1 

    die faz/fas macht etwas ähnliches (via) und ich hatte das ja sowieso auch schon länger vor.

    James Joyce: Ulysses (1922)

    2013-03-30 15.50.29

    ich weiß nicht, wie oft ich diese schwarte schon angefangen habe zu lesen. weil andere leute sagten, ich müsste das. ich weiß nicht, wie weit ich jeweils gekommen bin, aber es kann nicht sehr weit gewesen sein. denn an den inhalt erinnere ich mich nicht mehr. es geht um einen mann, einen leuchtturm und ums saufen, richtig? die sprache ist verquastet, auch in der deutschen übersetzung und man verliert schnell den faden, legt das buch beiseite und genehmigt sich lieber ein bier. und wenn ich für ein buch ein schema brauche, kanns das ja wohl nicht sein.

    [xrr rating=1/7]

     
    • ortrun 13:48 on March 12, 2009 Permalink | Reply

      das schema sieht doch ganz schoen nuetzlich aus.
      ich bin beim ulysses auch nicht weit gekommen, hab aber mal den anfang vom nierenkapitel vorgelesen bekommen.

      den mann ohne eigenschaften hab ich auch nicht zu ende geschafft, aber der anfang ist toll. und irgendwelche quaelen sich gegenseitig mit wagner, das hat mir auch gefallen.

      ich glaube aber immer noch, dass beides gute buecher sind, und dass ich sie womoeglich mal lesen werde.

      auf der suche nach der verlorenen zeit scheint mir dagegen zeitverschwendung.

    • artemisia 16:46 on March 12, 2009 Permalink | Reply

      Ich als Literaturwissenschafterin (<– Österreichisch für Literaturwissenschaftlerin), genauer gesagt Anglistin, kann da noch einiges aus dem 18. Jh. hinzufügen. Richardson: “Pamela” und “Clarissa”. Nichts, was man heutzutage wirklich braucht, und noch nicht einmal als historisches Phänomen lohnt es sich, tausende Seiten durchzuarbeiten. Aus etwa der gleichen Zeit Laurence Sterne: “Tristram Shandy”. Einiges daran ist zwar literaturhistorisch echt witzig, aber Story und Plot sind eindeutig für Menschen mit einer längeren Aufmerksamkeitsspanne angelegt.
      Als mein Einsatz in das von David Lodge erfundene Spiel “Humiliation” biete ich: Ulysses nicht gelesen! (Wie gesagt, als Anglistin.)

    • artemisia 16:49 on March 12, 2009 Permalink | Reply

      Erklärung des gerade erwähnten Spiels in fremdländischer Sprache:
      “Lodge invented a literary parlour game called ‘Humiliation’ in Changing Places, which remains popular at dinner parties. Players name classics of literature that they have not read, the winner being the one who exhibits the most woeful literary lacuna. In Changing Places, Lodge’s obnoxious American academic, Howard Ringbaum, admits that he has never read Hamlet – and thus wins the game (but loses his job). Lodge himself owns up to War and Peace.”

      Ich finde, das passt gut zu Deinen unlesbaren Büchern. Für jedes unlesbare Buch, das Du hier präsentierst, “I will own up to one I never read”.

    • pixelroiber 17:02 on March 12, 2009 Permalink | Reply

      Krieg und Frieden dagegen habe ich gelesen und fand es gut! Das Partyspiel klingt spannend, allerdings stelle ich mir die entsprechende Party dazu eher langweilig vor. Werde es demnächst mal den Sozialkontakten vorschlagen.

      Am Besten wir sammeln erstmal die schrecklichsten Bücher und starten dann eine Umfrage. Wie wärs? Die Norminierungen also bitte in die Kommentare!

    • zonenschwabe 17:20 on March 12, 2009 Permalink | Reply

      die schrecklichsten bücher:
      1. feuchtgebiete! charlotte roche ist eine tolle frau, aber meiner meinung nach nicht zum schreiben geeignet. ist nur deshalb ein bestseller geworden weil geschmacklos, schweinisch und von einer prominenten geschrieben. aber leider sehr schlecht geschrieben!

      2. sofies welt. mag ein wirklich tolles buch sein. ist auch irgendwie toll zu lesen. aber ich hab vier mal angefangen und bin nie bis zum ende gekommen… wenn ein buch nicht schafft, dass ich es zu ende lese dann stimmt was nich!

      3. neulich in neukölln. von uli hannemann. fängt lustig an. aber das wars auch schon. dachte beim lesen die ganze zeit, dass ich das selbst auch könnte und vielleicht sogar besser… sowas mag ich nicht, wenn ich sowas denken muss!

      4. zonenkinder. mal geschenkt bekommen. kann ein wessi wie ich nich viel anfangen mit. das einzige positive am buch, es hat mir zu meinem nicknamen verholfen!

    • pixelroiber 17:30 on March 12, 2009 Permalink | Reply

      stimmt sofies welt ist auch total überbewertet, habs bis zuende gelesen und bereue es noch immer.

      außerdem schrecklich: Dietrich Schwanitz’ Bildung. Alles was man wissen muß.

    • artemisia 19:37 on March 12, 2009 Permalink | Reply

      Zadie Smith –

      meiner Meinung nach schon eine gute Autorin (und verdammt jung dazu). Das erste Buch, “White teeth”, fand ich super. Das dritte, “On beauty”, soll auch ganz toll sein. Aber das ZWEITE,

      “The autograph man”,

      ist echt total bescheuert.

    • artemisia 19:41 on March 12, 2009 Permalink | Reply

      Ich schon wieder. Pixelroiber: Mit Deiner Vermutung, solche Parties seien langweilig, könnte stimmen. Gemeint sind jedoch “dinner parties”, also Abendessen. Und da kann das dann wiederum erheiternd sein, insb. wenn Speis und Trank eher durchschnittlich sind.

    • pixelroiber 10:14 on March 13, 2009 Permalink | Reply

      aber wenn ich hungrig bin, kann ich keine hochgeistigen diskussionen führen!

      übrigens bitte ich zur lektüre hier herüber. vielleicht sollten wir das besser mit dem nicht-lesen noch einmal überdenken.

    • ortrun 15:45 on March 13, 2009 Permalink | Reply

      sofies welt les ich auch nicht. ich lass mich naemlich echt nicht gerne fuer bloed verkaufen, und wenn dann einer so tut, als waer was ein roman, und in wirklichkeit ist es schlecht verkleideter lehrstoff, lass ich mir das nicht bieten.

      aber ein sehr schreckliches hab ich gelesen, grusel.
      da faellt mir schonmal erstmal gleich der name nicht ein. so ein selbstfindungs-zeugs, bei dem man lernt, dass man die weisheit nicht aus buechern lernt. schauder. hat mich schon deshalb nicht angesprochen, weil ich nie rat in buechern gesucht habe. na, mensch, wie heiszt denn das teil, bei diogenes erschienen, mit diesem schicken bild drauf, wo die augen zwischen dem tuch rausgucken. irgendwo ziemlich oben im regal.
      hab’s gefunden: der alchimist von paulo coelho. igitt.

      auch bei diogenes, auch eklig, aber anders: der vorleser.

    • zonenschwabe 11:09 on March 18, 2009 Permalink | Reply

      das wars schon? keine weiteren schlimmen bücher? die leute lesen wohl nur bücher die ihnen gefallen…

      • ortrun 18:03 on February 8, 2010 Permalink | Reply

        …was eigentlich eine ziemlich gute idee ist.
        oder gibt es einen grund, bücher zu lesen, die einem nicht gefallen?

    • pixelroiber 13:42 on March 18, 2009 Permalink | Reply

      hier gehts weiter…

    • throatwobbler 15:18 on April 10, 2009 Permalink | Reply

      Ich bin Anglist, Admin der Seite http://www.james-joyce.de und gestehe hier (aber sagt’s nicht weiter): ich habe den Ulysses nicht (ganz) gelesen. Ein paar Kapitel (Calypso, Hades, Penelope…) nur. Ulysses ist schwierig (und schön und sexy und elegant und kompliziert), aber ohne Lesehilfe (Sekundärliteratur) bleibt die Lesefreude eben nur an der Oberfläche. Allerdings: “Pprrpffrrppffff” – das erschliesst sich aber auch ohne James Joyce Bibliography.

      Throatwobbler

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