Updates from November, 2017 Toggle Comment Threads | Keyboard Shortcuts

  • Carsten 23:17 on November 27, 2017 Permalink | Reply
    Tags: , , , müllverbrennung, wohlstand   

    Nachrichten vom Untergang des Kapitalismus #6 

    in västerås, schweden verbrennen sie unverkäufliche klamotten zur stromerzeugung. 15 tonnen in diesem jahr. bei 400.000 tonnen müll insgesamt ein winziger anteil, aber beachtlich ist es trotzdem.

     
  • Carsten 14:43 on May 2, 2017 Permalink
    Tags: , , , steuerfahndung,   

    spionagehinterziehung 

    vor sieben jahren war das bereits thema, der deutsche staat kauft auf ominösem wege schweizer CDs mit informationen zu steuerhinterziehung (wir berichteten). in den folgenden jahren folgten weitere CDs, es kam zu einigen anzeigen und selbstanzeigen. daraufhin hat wohl der schweizer geheimdienst NDB einen agenten nach deutschland geschickt, der die steuerfahnder ausspioniert hat. mit dessen informationen konnten hasftbefehle gegen die steuerbeamten gestellt werden. der spion wurde inzwischen festgenommen und hat sich sowohl in deutschland als auch in deutschland straffällig gemacht. hier mehr.

     
  • Carsten 20:00 on November 24, 2016 Permalink
    Tags: kauf-nix-tag, , konsumverweigerung   

    kauf-nix-tag 

    image

    Kauf-Nix-Tag (via)

     
  • Carsten 17:17 on February 10, 2016 Permalink
    Tags: , , , ,   

    wie gehts eigentlich der deutschen bank? 

    2016-02-10_16h53_10


    spon, 20.01.2016

    “Die Deutsche Bank rechnet für 2015 mit einem schweren Verlust von 6,7 Milliarden Euro nach Steuern. […] Grund sind hohe Ausgaben für Rechtsstreitigkeiten, Kosten für den laufenden Konzernumbau und Stellenstreichungen. […] Rückstellungen, um die Folgen früherer Geschäfte juristisch zu beenden. Zudem drücken die Probleme im Privatkundengeschäft, in dem sich das Institut im laufenden Jahr unter anderem von der Postbank Chart zeigen trennen will, auf das Ergebnis.”


    faz, 09.02.2016:

    “Um das Ausmaß der Wertvernichtung der Bank zu begreifen, muss man weit zurückgehen. Mitte der achtziger Jahre war die Aktie zuletzt so billig wie heute. Vor acht Jahren, als die Bundesregierung hektisch Rettungspakete für notleidende Banken schnürte, ließ der damalige Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, das Publikum wissen, er würde sich schämen, wenn er Staatsgeld annehmen würde (was er in Amerika gleichwohl tat). Dreimal nahm die Bank seit 2010 an der Börse Kapital auf, insgesamt viel mehr, als sie heute noch wert ist. All das Geld wurde verjubelt, vornehmlich von Boni-Bankern in London und New York.”


    general-anzeiger, 09.02.2016:

    Wegen des besorgniserregenden Kurssturzes an den Börsen sah sich das Institut am Montagabend zu einem ungewöhnlichen Schritt genötigt und gab ein öffentliches Bekenntnis zu seiner Zahlungsfähigkeit ab: Die Bank versicherte, 2015 und 2016 voraussichtlich genügend Geld zu haben, um die Zinsen auch auf neue, besonders riskante Schuldscheine zahlen zu können. Am Montag waren der Kurs der Deutschen Bank auf den tiefsten Stand seit Anfang der 1990er Jahre gerutscht.

     
  • Carsten 12:47 on January 31, 2016 Permalink
    Tags: , ,   

    Link: Der wahre Grund für Deutschlands volle Kassen 

    Nur fürs Protokoll, Springers Hetzblatt Welt spricht von guten Zeiten. Weil Deutschland in den vergangenen Jahren weniger Zinsen zahlte, aufgrund der Zinspolitik der EZB.

    http://m.welt.de/wirtschaft/article151670505/Der-wahre-Grund-fuer-Deutschlands-volle-Kassen.html

     
  • Carsten 20:13 on December 1, 2015 Permalink
    Tags: , , , ,   

    „Ich klickte auf Zelle 51 in Reihe L der Tabelle und sah mir die Formel an: Sie hatten bei der Berechnung des Durchschnitts aller 20 Länder einfach fünf Zeilen vergessen.“ 

    http://www.brandeins.de/archiv/2015/oekonomischer-unsinn/thomas-herndon-der-fall-rr/

     
  • Steffen 23:31 on August 4, 2015 Permalink
    Tags: , , , ,   

    Die Sklaverei der Arbeit oder unsere selbstgewollte Unfreiheit 

    ich dachte mir, ich teile auch mal wieder ein video. nicht dass dieses video das beste wäre, das ich je gesehen habe…aber es ist das neueste, das ich gesehen habe und behandelt auch ein elementares thema. nur leider in einer relativ öden vortragsweise. inhaltlich trotzdem spannend und irgendwo muss man ja anfangen.

    "Die Sklaverei der Arbeit - ..." The YouTube account associated with this video has been terminated due to multiple third-party notifications of copyright infringement.

    „Arbeit ist eines freien Bürgers unwürdig.“ So brachte Aristoteles die Haltung der kleinen Oberschicht freier Männer seiner Zeit auf den Punkt.

     
  • Carsten 10:48 on July 11, 2015 Permalink
    Tags: droschke, , uber,   

    finde den fehler 

    image

    die revolution frisst ihr kinder. oder: der turbokapitalismus

     
    • the passenger 23:07 on July 11, 2015 Permalink | Reply

      fehler? ick würde sajen, dass der fehler darin bestehn tut, dass der name von dit netzbetreiber nisch in die statusleiste von dit ayfone stehn tut, wa?

      jetze werbense schon uff taxis für iphones. unglooblisch.

      • Carsten 23:23 on August 2, 2015 Permalink | Reply

        es ging mir um die diskussionen zwischen der droschkeninnung und dem uber-konzept, private fahrer zu vermitteln. ist aber, glaube ich, in D gar nicht mehr erlaubt.

        • the passenger 06:31 on August 3, 2015 Permalink | Reply

          jo, mir war der humoristische aspekt dieses bildes durchaus bewusst.
          und dann habe ich versucht den humor in meinem kommentar fortzusetzen. hat offenbar gut geklappt.

  • Carsten 09:41 on July 9, 2015 Permalink
    Tags: , austerität, ,   

    “In the 1950s, Europe was founded on the forgiveness of past debts, notably Germany’s, which generated a massive contribution to post-war economic growth and peace. Today we need to restructure and reduce Greek debt, give the economy breathing room to recover, and allow Greece to pay off a reduced burden of debt over a long period of time. Now is the time for a humane rethink of the punitive and failed program of austerity of recent years and to agree to a major reduction of Greece’s debts in conjunction with much needed reforms in Greece.”
    (Thomas Piketty, Jeffrey Sachs, Heiner Flassbeck, Dani Rodrik, Simon Wren-Lewis)

    The Nation: Austerity Has Failed: An Open Letter From Thomas Piketty to Angela Merkel

     
  • Carsten 01:05 on September 24, 2014 Permalink
    Tags: ecopolicy, ecopolicyade, Frederic Vester, Fredmund Malik, ökolopoly, ökopoly, ,   

    ökolopoly 

    SAM_7442

    in einem laden in moabit gesehen, war leider sonntag. kennt das jemand?

    der herr Dr. Vester ist inzwischen gestorben, die idee wird von Dr. Fredmund Malik als spiel für schulen weitergeführt, aber es gab auch mal eine uralt-version für dos/atari. sehr spannend. vernetztes denken in computer-simulationen reizt mich ja schon. für hinweise bin also dankbar.

     
  • Carsten 00:25 on September 14, 2014 Permalink
    Tags: , beschäftigung, , , ,   

    2014: Gesetzlicher Mindestlohn in Brandenburg schon jetzt voller Erfolg! 

    die gegner des mindestlohns betonen, dass durch die einführung “substantielle beschäftigungsverluste” drohen. beziehungsweise anders formuliert: es werden jene jobs wegfallen, die nur existieren, weil sie so scheiße bezahlt werden. beziehungsweise jobs, die vom staat massiv subventioniert werden (stichwort aufstocker). das ist natürlich schlecht für die betroffenen unternehmen, weil somit ihr geschäftsmodell zusammenbricht. und wahrscheinlich wird es auch einige arbeitnehmer treffen, aber für einen hungerlohn eine scheiß arbeit zu machen, halte ich auch nicht für die erfüllung des lebens. dann doch lieber hartzen.

    noch vor der einführung des mindestlohns 2015 hat brandenburg die zeichen erkannt und hat – ganz der “internationaler Innovationsmotor und Technologieführer” (selbstdarstellung) – alternativen gefunden, zum beispiel hier, irgendwo an einer raststätte auf dem klo:

    20140905_161046-1

    was der hund allerdings unter dem rock der pappkameradin macht, erschließt sich mir auch nicht ganz. lassen wir uns stattdessen lieber ein wenig vom marketingsprech einlullen:

    “Genauso wie der gesellschaftliche Umgestaltungsprozess und der demografische Wandel fordert der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstruktur das Engagement und die Kreativität der Brandenburgerinnen und Brandenburger.” (selbstdarstellung)

    lesen sie auch:

     
  • Carsten 23:18 on July 10, 2014 Permalink
    Tags: , ,   

    “die weltwirtschaft macht mich fertig.”

    gesagt hat der gegenüber aber lediglich:

    “die weltmeisterschaft macht mich fertig.”

    schade eigentlich, ich hatte mich bereits auf eine diskussion über TTIP gefreut.

     
  • Carsten 22:23 on June 7, 2014 Permalink
    Tags: , arbeitsplätze, , ,   

    pixelroiber rezensiert wahlplakate #12 

    20140607_140256

    das hing heute wirklich so in brandenburg, ein bleibsel von der kommunalwahl letzte woche. bekanntlich liebt man ja jenes am meisten, was man am wenigsten hat. insofern ist es nur konsequent, in brandenburg (Arbeitslosenquote Mai 2014: 9,3%) arbeitsplätze zu lieben. klingt vielleicht zynisch, aber ich denke, begriffe wie liebe, glaube, hoffnung sollten nicht im zusammenhang mit wirtschaft fallen. dazu hatte ich schon mal was geschrieben.

     
  • Carsten 20:59 on March 25, 2014 Permalink
    Tags: , , ,   

    die angst des sparers vor der realzinsfalle 

    Normalerweise bin ich nur genervt von den zahlreichen Angeboten für Konsumentenkredite. Da werden keine Kosten und Mühen gescheut und pro Woche landet ein üppig gedruckter Brief im Briefkasten und gleich im Papierkorb. Letztens allerdings ging folgende mail ein:

    tmp_Screenshot_2014-03-24-11-34-202099328834

    Da verspricht mir ein Kuttner für Arme Abhilfe bei meinen Ängsten vor der Realzinsfalle. Ein griffiger Begriff, den sich die Finanzwirtschaft ausgedacht hat, um Ängste zu schüren und mehr zu verkaufen. Ein Glück, dass kontinuierlich überhöhte Dispo- und Überziehungszinsen die Banken vor jener Falle bewahren…

     
    • Steffen 18:39 on March 27, 2014 Permalink | Reply

      klingt doch seriös und wichtig. du solltest dich unbedingt in die fänge dieser finanzexperten begeben.
      denk doch mal nach: wenn dein geld erst bei denen ist, haben die das zinsproblem und du bist fein raus. kein geld, kein zinsproblem.
      zack, schon haste das system™ ausgetrickst….

      • Carsten 16:42 on March 28, 2014 Permalink | Reply

        moment. ist das so? kann ich das finanzsystem austricksen, indem ich es füttere? nicht, dass sich hinterher wieder alle über deflation beschweren.

    • Steffen 20:56 on March 28, 2014 Permalink | Reply

      hätte ich doch lieber einen extra hinweis auf #irony geben sollen?

      • Carsten 22:27 on March 28, 2014 Permalink | Reply

        auf jeden fall… anderseits ist der finanzmarkt auch so modeerscheinung. man muss auch nicht jeden scheiß mitmachen.

        und überhaupt sind mir banken viel zu kommerziell geworden.

  • Carsten 11:56 on February 26, 2014 Permalink
    Tags: , , , , ,   

    heute ist was einigermaßen erstaunliches passiert: Spiegel Online gibt einer these von Sahra Wagenknecht Recht. “Verluste werden sozialisiert, Gewinne privatisiert” – was vor ein paar Jahren noch als linkes spinnertum abgetan wurde, lässt sich nun nicht mehr leugnen. erstaunlich.

     
    • Steffen 20:38 on February 26, 2014 Permalink | Reply

      in deiner tl;dr-darstellung klingt es in der tat erstaunlich. allerdings sollte man sich lieber darauf beschränken, denn der spiegel-artikel stotzt ja wieder nur so vor bild-niveau. angefangen bei der wortwahl in der schlagzeile. und so geht es auch weiter. ich weiß schon, warum ich da kaum noch reingucke…

      • Carsten 22:56 on February 26, 2014 Permalink | Reply

        Der Artikel ist schon arg zusammen gewurstet. Stimmt. Aber geht ja um die message. Und es gibt Graphen. Graphen. In einer boulevard Nachricht. Graphen.

  • Carsten 20:50 on November 30, 2013 Permalink
    Tags: , , , , ,   

    World Dominating Instructions #18 

    2013-11-28 08.45.49

    da gabs ja letztens diskussionen darüber, den exportüberschuss nicht gut zu finden. ich bin da ganz bei jens berger. denn die wirtschaftskrise hat auch ihren ursprung in den deutschen dumping-löhnen. es ist interessant zu sehen, wie sie alle angst haben vor dem mindestlohn und dem gespenst der lohnerhöhungen. dabei wäre das ein guter anfang. denn nur steigene löhne steigern die binnennachfrage und dämpfen die importdefizite. sprechen wir es laut aus. und verlangen mehr. mal ehrlich: was ist das für ein masochismus, sich über exportüberschüsse zu freuen, während die löhne seit jahren stagnieren?

     
  • Carsten 22:43 on August 10, 2013 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , ,   

    pixelroiber rezensiert wahlplakate #8 

    2013-08-10 13.13.30

    haha, das ist entweder urkomisch oder grotesk. die irrelevanteste aller relevanten parteien meint natürlich eine verringerung der jährlichen neuverschuldung. nur kommt das bei diesem slogan nicht so rüber. hier denkt der wähler natürlich an das ende des kapitalismus, der ohne investitionen, und verbindlichkeiten auf der passivseite einer bilanz sofort aufhören würde zu existieren. das ist ja der ganze sinn der übung: ich leihe mir geld bei jemanden, weil ich denke, meine geschäftsidee fetzt und ich kann es ihm tausendtrillionenfach zurück zahlen. und auf der anderen seite haben leute penunzen und stopfen diese in aktien, anlagen, staaten, weil sie hoffen, es tausendtrillionenfach zurück gezahlt zu bekommen. wobei staats- und unternehmensschulden etwas anderes sind als konsumentenschulden. weil sich der plasmafernseher eben nicht refinanziert. insofern sind staats- und unternehmensschulden auch moralisch anders zu bewerten.

    also nochmal: es geht der fdp um eine verringerung der jährlichen neuverschuldung der bunderepublik, keinesfalls um eine tilgung oder gar abschaffung. so ähnlich haben das wohl alle parteien auf der agenda. wobei immer die frage ist, ob eine verordnete schuldenbremse nicht die heilige kuh wachstum bremst und somit – mit verzögerungen im nächsten jahr – neuerliche kreditaufnahmen provoziert. kein leichtes thema und leider nicht so einfach wie auf dem plakat suggeriert. da muss schon ein radikaler umbau des wirtschaftssystem her, aber der ist mit der fdp wohl nicht zu machen.

    positiv: es ist wenigstens kein kopf auf dem plakat.

    [xrr rating=2/7]

    zum thema passt der graeber ganz vorzüglich…

     
    • Revolution! Now! 23:40 on August 16, 2013 Permalink | Reply

      laufen solche aussagen nicht immer auf einen täuschungsversuch hinaus?
      diese vollmundigen behauptungen, die man vor einiger zeit tagelang in den nachrichten ertragen musste, dass es jetzt einen ausgeglichenen bundeshaushalt gäbe, haben ja in wirklichkeit auch nur bedeutet, dass deutschland jetzt in den plänen der regierung unter der magischen EU-grenze von 3% des bip für die neuverschuldung bleibt. maastricht my ass.
      mehr als drei worte konnte bei der fdp wahrscheinlich niemand aneinanderreihen…

  • Carsten 16:39 on December 4, 2012 Permalink
    Tags: eurokrise, , robert misik, schuldenkrise, , , ,   

    Robert Misik erklärt die Finanzkrise 

    “Erklär mir die Finanzkrise!” – Jetzt alle Videos gesammelt!

    Bitte angucken und lernen, ohne Fachsprech und Verweise auf Autoritäten in wunderbarstem Österreichisch vorgetragen.

     
  • Carsten 12:19 on November 21, 2012 Permalink
    Tags: , , , löhne, Lohnstückkosten, , ,   

    Betr.: Lohnstückkosten #2 

    Heiner Flassbeck: Deutschland braucht höhere Löhne, FTD vom 20.11.2012

    […]

     
  • Carsten 21:47 on September 27, 2012 Permalink
    Tags: , Fachkräftemangel,   

    Betr.: Lohnstückkosten 

    Manchmal stehen die entscheidenden Fakten in einem Nebensatz. Hier in einem Artikel über den Fachkräftemangel in der Altenpflege:

    “Das geringe Interesse mag zudem an den niedrigen Gehältern in der Branche liegen.”

    (via)

     
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