in templin haben sie kurz vorm mauerfall ein wellnesshotel für stasimitarbeiter gebaut, sind aber nicht fertig geworden. die gebäude wuchern seit zwei jahrzehnten zu und die natur schafft eine ganz angenehm düstere szenerie. in etwa so stelle ich mir tschernobyl vor.

auf youtube gibts auch einige videos zu diesem lost place, z.B.:

Media Team Uckermark: Das Stasihotel Buchheide in Templin
Geox World: Lost Place DDR Hotel Buchheide

leider hatte ich das falsche objektiv dabei, aber ein bisschen eindruck ist immer:

vorher im blog: #templogs (12/2016)

In Prag am Wenzelsplatz gibt es einige Passagen oder Arkaden. Das sind jedoch keine eigenständigen Gebäude, sondern in die bestehenden Häuser integrierte Durchgänge mit Läden und Restaurants. Man spaziert in einem Labyrinth und entdeckt immer wieder Neues. Die bekannteste ist wohl die Passage im Lucerna (erbaut 1907-20). Da hängt auch eine ungewöhnliche Skulptur von David Černý:

Wenn ich das richtig sehe, gibts solche Passagen auch in Wien. In Episode #153 des Zeitsprung-Podcasts spricht Thomas Harbich darüber und nennt sie Durchhäuser.

Unter #praglogs mehr aus Prag

Wir besuchen die Stadt an der Weichsel, Kultur und Städtetourismus. Für ein paar Tage in einem Hostel, angereist mit dem Bus. Ein Stadt voll Geschichte, jüdischer Erinnerungskultur, vor allem aber polnischer Identität. Hier liegen die Herrscher begraben, hier schlägt eines der vielen Herzen Europas. Jeder Stein ist Geschichte. Und zwischen Erinnern und Gedenken, das einem die Kehle zuschnürt – das KZ Auschwitz-Birkenau ist nicht weit – ist eine moderne Stadt entstanden, mit allem Pipapo des Kapitalismus, sodass es schwer wird noch Authentizität zu finden. Überall Wodkashots und Zapiekanka (lecker!), Touristen und nochmals Touristen. Städtebauliche Verbrechen neben Highlights der Architektur aus mehreren Epochen.

Taubenwagen in Bielefeld, Februar 2019

Das kannte ich bisher nicht. Um die Taubenpopulationen in Städten in den Griff zu kriegen, stellt man neuerdings den Taubenschlag selbst auf. Hier mehr zu dem Projekt. Es wird nicht mehr vergrämt und den Kreisler hören wir nur noch sentimental.

in der altstadt von lissabon, ziemlich weit unten, fast am tejo, da wohnt spiderman in der hausnummer 40. seinen kram hat er zum trocknen aufgehangen, wie man das eben macht in dieser stadt. und wie üblich steht er sicher in einem der zahlreichen cafés, gönnt sich pastéis und kaffee.

ps: nicht mit diesem einbrecher verwechseln.