geschichten aus einer viel zu großen stadt pt. 30

Berlin Ende Mai 2017. Sie tanzen Standard an der Spree, es ist warm, leichter Regen. Wir sitzen auf der Treppe, wundern uns. Auf dem Wasser vorm Bodemuseum schieben sich die Tourischiffe vorbei. Tangotakte wehen herüber, sie schieben sich über die improvisierte Tanzfläche. Ein Hauch von 20er Jahre-Stimmung, es fehlt nur die entsprechende Kleidung.

geschichten aus einer viel zu großen stadt pt. 29

heute morgen haben pöse roiber eine 100kg schwere goldmünze aus dem bodemuseum gestohlen, mit 53 cm durchmesser so groß wie eine ordentliche pizza und 3-4 Mio Euro wert. dabei ist doch montag immer ruhetag in den berliner museen. mit einer leiter sollen sie eingebrochen sein, die leiter haben sie dann in die nahen s-bahn-gleise geworfen, was wiederum für mehrstündige unterbrechung des verkehrs führte.

stellen wir uns kurz amüsiert vor, wie die räuber die münze zum nahen starbucks rollen, um dort einen kaffee zu bestellen, viel wechselgeld bekommen sie bei den preisen dann jedoch nicht raus.

vielleicht war es aber auch der schlechte verlierer von gestern abend?

Der Mann hatte gegen 20 Uhr beim Roulette eine vierstellige Summe Bargeld auf „schwarz“ platziert. Als die Kugel stattdessen bei „rot“ liegen blieb, nahm der Spieler sich seinen Einsatz vom Tisch und flüchtete in Richtung Ausgang.

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ich stehe handytippend auf dem bürgersteig, plötzlich fuchtelnd ein kleiner mann vor mir, hinter ihm weitere. das auto sei schon reserviert, ich bräuchte mir keine mühen machen und geht eilig an mir vorbei. sie steigen in ein carsharingdings und brausen davon, lassen mich perplex stehen. ein auto wollte ich jedenfalls nicht.

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im wedding / gesundbrunnen auf der pankstraße braust ein typ auf einem Segway Personal Transporter mit korrektem Versicherungskennzeichen vorbei und guckt in einen orangenen mülleimer nach pfandflaschen.

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geschichten aus einer viel zu großen stadt pt. 28

ein teilgebäude des ehemaligen Sitzes der “Großen Landesloge der Freimaurerei Deutschlands” an der Oranienburger Straße 71/72 wird gerade abgerissen. das baudenkmal weicht “adäquaten Geschäften und Büros”.

so sah es bis vor kurzem aus:

Berlin,_Mitte,_Oranienburger_Strasse_71-72,_Logengebaeude
[Foto: Beek100, Quelle: wikimedia commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0]

und so sah es da am 17. Juni aus:

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am 20. Juni:

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und am 24. Juni:

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Ausflug in die unterirdische Berliner Geschichte: Die Fluchtunnel

Ein wenig bekannter Fakt in der Berliner Geschichte sind die sogenannten Fluchtunnel. Mitten im Kalten Krieg und auch noch Jahre nach dem Fall der Mauer konnten sich die Berliner so richtig auskotzen in den Fluchtunneln. Hier ging man hin, wenn man Wut im Bauch hatte auf die nahen Verwandten oder die Gesellschaft im Allgemeinen. Man schrie sich die Wut aus dem Bauch und ging dann erleichtert und entspannt nach Hause oder in die nächste Eckkneipe. Hier war der Berliner unter sich, keine Touristen auf Bierbikes zu nervten.

Fluchtunnel im Natur-Park Schöneberger Südgelände (Aug 2009)
Fluchtunnel im Natur-Park Schöneberger Südgelände (Aug 2009)

Doch so mysteriös wie sie entstanden, verschwanden sie auch Ende des letzten Jahrtausends. Man munkelt, dass sich der moderne Bürger lieber in den Kommentarspalten von Nachrichtenportalen auskotzt statt in den Fluchtunneln. Somit ist auch dieses Stück Berliner Erlebnisgeschichte zu Ende gegangen.

geschichten aus einer viel zu großen stadt pt. 27

ich muss das hier mal hinschreiben, sonst vergesse ich das wieder und ich habe jetzt ein halbes jahr danach gesucht: das white trash fast food ist nach treptow ins popkulturelle nichts gezogen (findet da aber offenbar trotzdem regen zuspruch, sagt man). lange bevor das white trash in der schönhauser eröffnete, war da der dolmen club. da haben wir viele abende verbracht und es waren gute nächte. und die musik war toll, independent tanzmusik, gibts heutzutage noch im duncker. und nach ein bisschen mehr suchen findet sich noch ein eintrag in der riesenmaschine dazu. beide clubs existierten wohl eine zeitlang nebeneinander, verrückt!

geschichten aus einer viel zu großen stadt pt. 26

sie wohnte hier, seit sie fünf war. mit ihren unzähligen geschwistern, von denen einige früh starben. ihre stille mutter, ihr schreiender vater, der geruch von bohnerwachs im treppenhaus, der gestank von kohle und siedendem bratfett, die nahen detonationen im krieg, die armut, die den leuten ins gesicht gezeichnet war, der hunger der dürren jahre, die arbeit, die langen stunden der einsamkeit im alter.

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behände troff das blut in den rillen des fliesentischs. es wird regen geben, sagte der jugendliche gewalttäter zu seinem kumpanen, der nur nickte. beide starrten sie auf ihr jüngstes werk, einem raubüberfall mit bitterem ende. bitter vor allem für die anwohnerin, die sie antrafen bei ihrem einbruch in der angeblich leeren wohnung. die ist nie zuhause, geht immer einkaufen und rollt durch die gegend, hatte es geheißen. aber nein, sie mussten ja immer pech haben. erst die sache mit den mädels und nun das, der tag konnte kaum schlimmer werden. lass ma’ gehen. und sie gingen.

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die leiche blutete noch lange, der teppich der rentnerin, den sie sich vor langer zeit mit ihrem längst verstorbenen geleistet hatte, saugte sich mit blut und anderen flüssigkeiten voll und so ergab sich ein nettes muster. asymetrisch zwar, aber dennoch nett anzusehen, wie der junge assistent von der spurensicherung ein paar tage später fand. es war seine erste woche und sein dritter mord, kein schlechter schnitt. den würgreiz allerdings hatte er noch nicht so recht im griff, die kollegen schielten hämisch grinsend immer wieder zu ihm.

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nach einer woche brachen polnische handwerker das polizeisiegel und räumten alles aus, schafften brauchbares in ihren transporter, unbrauchbares in einen container. nach einem tag waren sie fertig, gönnten sich was zu trinken und schliefen in der wohnung. ein paar tage lang krachte und polterte es, die nachbarn beschwerten sich. noch ein paar tage und die wohnung war renoviert, die handwerker verschwanden und es tauchten makler mit schönen menschen auf. man lobte sich und den schnitt, die sozialstruktur der gegend und vor allem die schulen.

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ein umzugsauto hielt, der typische pritschenwagen. jungmenschen sprangen ambitioniert herum und trugen allerlei sachen in die wohnung. man baute noch bis in die nacht möbel auf und stieß an auf ein neues leben. es wurde laut, die nachbarn klingelten und bekamen ein bier in die hand gedrückt. man verstand sich, das sozialmilieu passte.

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nach ein paar jahren zerfiel das junge glück und man ging getrennter wege nicht ohne nächtelanger lautstarker streitereien. mitbewohner kamen und blieben und gingen. junge südeuropäer, lateinamerikaner, franzosen, bayern, hessen. monatlich wechselten die kulinarischen ansprüche, die durch den hausflur waberten. fremde klänge ließen die wände des altbaus erzittern und erboste briefe an die hausverwaltung wurden formuliert.

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niemand errinerte sich an den hinterhältigen mord von einst, er wurde nie aufgeklärt. heute wohnen da ganz andere, die nachbarn sind längst weiter gezogen, nur das haus, die wände und das treppenhaus kennen die geschichte. aber sie schweigen.

Geschichten aus einer viel zu großen Stadt pt. 25

Das Wasser steht den Berlinern bis zum Hals. Zumindest jenen, die in der Sohle des Urstromtals wohnen oder bauen. Da kommt nämlich das Grundwasser hoch (wir berichteten). Um dem entgegen zu wirken, wird das Grundwasser von den Baustellengruben einfach abgepumpt und über rosa Röhren irgend woanders hin gespült1.

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Hier gibt es einen erklärenden und hier einen nachdenklichen Artikel zum Thema.

Die Tage wurde wohl eine Baustelle fertig und so werden zur Zeit die Röhren am Potsdamer Platz abgebaut:

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Nur zur Info, dass Ihr Euch nicht wundert.


  1. vielleicht wird daraus Berliner Pilsener oder Schultheiß gebraut, man weiß es einfach nicht, würde aber einiges erklären []

Geschichten aus einer viel zu großen Stadt pt. 24

diese verrückten berliner! weil jahrtausendfluten immer woanders sind und der berliner ständig im mittelpunkt stehen muss, hat er sich was neues ausgedacht: das hochwasser kommt nicht aus dem spreewald, sondern von unten. das grundwasser steigt, wir werden alle sterben.

symbolbild: steigendes grundwasser in berlin
symbolbild: steigendes grundwasser in berlin

und warum? weil wir wasser sparen! echt jetzt mal. also wasser aufdrehen beim zähneputzen und mehrmals richtig das klospülen.

tip für heute: pflanzen gießen.

Geschichten aus einer viel zu großen Stadt pt. 23

U-Bhf Rosenthaler Platz (Dezember 2008)

sonntag nachmittag in der u8 ab hermannplatz richtung wittenau, nach zagen versuchen, sich den 48h neukölln anzunähern: zwei jungmänner rappen ambitioniert wie teenietussis irgend ein lied vor sich her. der langhaarige hipster gegenüber fragt sie, warum sie kein reggae machen. unverständliches. in der anderen ecke der sternburgpunk mit den krampfadern: wippt zu musik aus seinem klobigen walkman und legt ein neues tape aus seiner sammlung ein, die er im jute-beutel mit sich führt. sie alle steigen rosenthaler aus, auch klar. dann an der tür der dürre drogist mit den roten augen, der seinen hund dressiert. an der bernauer dann die tussis in 20er-jahre fummeln. ab gesundbrunnen sind dann alle wieder halbwegs normal. das badstraßenfest hat sich ganz dem kommerz verschrieben, nix kunst, nirgends.

Geschichten aus einer viel zu großen Stadt pt. 22

auch wenn es noch keine ernstzunehmenden ausschreitungen englischen vorbilds in d gibt (wahrscheinlich sind die rioten alle in london und plündern flachbildfernseher): die polizeipräsenz in berlin hat doch arg zu genommen. am samstag vormittag standen mehrere hunderte schaften an der bösen brücke und hielten die nazis von den gegennazis ab und vice versa. im schillerpark war heute rohrbombe und der park war zu. im mauerpark zeigen sie zumindest präsenz und in mitte sind sie sowieso und überhaupt. war das schon immer so? muss das sein?

polizisten beim karaoke im mauerpark (august 2011)

als argloser tourist in berlin würde ich an einen deutschen polizeistaat glauben. und ich persönlich fühle mich auch nicht sicherer neben einer uniform, sondern vermute eher latent lauernde gefahr. angst vor terroristen, ausschreitungen, übergriffen? muss des menschen wolf mit blauem uniformrock gezügelt werden?

warnung auf dem biohof in brodowin (juni 2011)

und vor allem: wo kommen die alle her, wo waren die vorher? und: wird sich das irgendwann bessern?

Geschichten aus einer viel zu großen Stadt pt. 21

heute entstieg mitten im soldiner kiez eine mittelalte familie aus dem mittelschichtigen ökomilieu mit kleinen kindern ihrer familiendroschke. so ein kombi, wo der bierkasten UND der kinderwagen reinpasst. auf der heckscheibe prangte “allergiegetesteter innenraum”1 – wahnsinn, was es alles gibt. da kann man praktisch nie krank werden, man muss allerdings sein ganzes leben im auto verbringen und fenster und türen geschlossen gehalten. absurde vorstellung?

Symbolbild: Wedding 65 (Mai 2009)

die familie, übrigens aus einer mittelgroßen westdeutschen stadt, wirkte ganz schön unbeholfen und verloren und starrte mich schüchtern an. über sechs jahre wedding sind an mir jedoch nicht spurlos vorüber gegangen und so bellte ich sie an, was das soll, warum sie mir im weg rumstehen und starren, ob sie nichts besseres zu tun haben, ärger suchen. verpissen sollten sie sich, weil das mein revier ist und sie mit ihren verzogenen gören hier nichts zu suchen hätten. die normale ansprache eben, die worte mit bedacht gewählt, um die fremden nicht gleich abzuschrecken. doch leider verfehlten meine worte ihre wirkung nicht und die kleinfamilie verkroch sich wieder in den warmen arsch ihrer reihenhaussiedlung am rand von … na? bonn!

Disclaimer: Teile der Geschichte sind erfunden, Ähnlichkeiten mit bekannten oder unbekannten Personen rein zufällig und Tiere kamen bei den Dreharbeiten zumindest nicht ernsthaft um.


  1. beim hersteller heißt es dazu: “Bei geschlossenen Fenstern und Türen schützen die Materialien, zusammen mit dem serienmäßigen Staub- und Pollenfilter, die Insassen vor allergieauslösenden Partikeln aus der Außenluft.” []

Geschichten aus einer viel zu großen Stadt pt. 20

townhouses auf dem gelände des ehemaligen alten schlachthofs im prenzlauer berg (april 2011)

so siehts da jetzt aus auf dem ehemaligen alten zentralvieh- und schlachthof an der s-bahn storkower straße – da haben sich die townhäusler richtig ausgetobt und uniforme blocks hingesetzt, die ganz schön nach 60er-jahre retro-future aussehen. amerikanisches suburbania, ihr wisst schon.

dabei sah es bis vor ein paar jahren noch ganz anders aus, alte baracken und allerlei verlassenes standen rum und erzählten von einer anderen zeit. erzählten ein stück industriegeschichte. heute muss man bei döblin nachlesen oder dieses kleine video schauen.

sicher, es gibt nicht nur townhäuser, auch ein park hat sich verirrt und die ehemalige rinderauktionshalle bekommt einen subway. so schade ist das alles nicht, es ist nur wieder ein kleines stück berlin verschwunden. da muss man aber nicht traurig sein. und man muss sich eine familie im townhause glücklich vorstellen.

Kran-Porno an der ehemaligen Rinderauktionshalle (April 2011)

Geschichten aus einer viel zu großen Stadt pt. 19

...alten resten eine chance... (september 2007)

im in-szene-bezirk wedding, wo die latte-gläser nur so klirren und die selbstgedrehten (ohne zusätze!) dampfen, da vergisst man schnell, dass es auch alte leute gibt. alte leute geben muss, weil die ja aufgrund technischem fortschritt in der medizintechnik nicht so einfach verschwinden. wenn man aber den ganzen tag malochen ist, da sieht man sie nicht, weil sie morgens noch nicht auf rollator-achse sind und abends schon dem florian silbereisen an der heimischen gernsehapparatur zujubeln. jedenfalls! gestern abend stoppt mich eine rockerbraut, steinalt, mit helm und neben ihrem knallgelben roller auf und ab hüpfend. ob ich ihr nicht die zwei waschmittelpackungen nach oben bringen könnte. die waren doch so billig.

gesagt getan, das gediegene treppenhaus hoch gehechtet, ich wollte ja auch mal nach hause und überhaupt: was tue ich hier? berlin, das ist doch anonymität, da kümmert man sich doch nicht umeinander. gibt doch pflegedienste und bringdienste und verwandte und überhaupt – was geht mich fremdes leid an? aber naja, ein bisschen gute tat, das ist doch nett. übers wetter geredet, scheiße kalt, näch? aber schönes treppenhaus! ja, steht unter denkmalschutz – genau wie ich – höhö. warten sie, ich geb’ ihnen noch was, für eine cola. nein, ist schon ok. dochdoch, jetzt warten sie. hier. und plötzlich hatte ich mir einen euro verdient, das war gar nicht meine absicht. aber gefreut hab’ ich mich. nur: wie erklär’ ich das dem finanzamt?

Geschichten aus einer viel zu großen Stadt pt. 18

warschauer, Okt. 2006

Heute Morgen in der U9 Richtung Zoo: Ein nachlässig gekleideter Mann mit dreckigem kleinem Köter steigt ein, zeigt den Hitlergruß und beginnt zu palavern. Sehr laut und aggressiv stellt er sich als Leutnant Soundso mit Hund Robert von der Bürgerwehr vor und schreitet dabei mit großen Schritten von einem Ende der U-Bahn zum anderen. Alle Fahrgäste hören schweigend zu, zeigen immerhin angewiderte Gesichter, sagen aber nichts. Die Beweggründe seiner Bürgerwehr sind schnell erzählt: Man müsse aufräumen mit dem ganzen Pack in Berlin und sauber machen. Und alle die gegen ihn sind, bekommen ein Messer in den Rücken.

Dem offenbar verwirrten Mann schien es Ernst zu sein mit seinen Drohungen. Das ganze war ganz und gar nicht zum Lachen und machte mir ganz schön Angst. Wie verhält man sich in so einer Situation: Brüllt man ihn an, ignoriert man ihn, ruft man die BVG oder die Polizei? Schwierig. Was hättet Ihr getan?

geschichten aus einer viel zu großen stadt pt.17

gestern aus gewesen. im tiefen prenzlauer berg mal wieder. erst inner tourikneipe stargarder ecke pappelallee. da, wo früher castorf, der eisenhändler war (eine interessante geschichte, hier und hier weiterlesen!).

in dieser kneipe jedenfalls das bier für drei euro. happig. alles sieht irgendwie mexikanisch aus, am licht wird gespart und der kellner fragt uns gestikulierend, ob wir fussi gucken wollen auf dem obszön großen flachbildschirm. wollen wir nicht, wir müssen weiter. bezahlen, mit trinkgeld. für bier, warum eigentlich? bekommt aber sicher nur den mindestlohn, der arme hund.

der wind pfeift durch die pappelallee, nur wenige menschen sind hier unterwegs, eilen nach hause oder kämpfen sich in die nächste kneipe. es ist glatt und manchmal rutscht einer aus, dann lachen wir. manchmal rutscht einer von uns aus, dann lachen wir auch.

der klub der republik hat nicht immer auf. hätte man auch vorher wissen können. echt jetzt mal. (jeden mittwoch abend sind da die surfpoeten – da sollte man mal hin!) also zum helmholtzplatz. dann ins stadtkind, dort werden – ganz das klischee vom schwäbischen einwanderer im prenzlauer berg – vfb stuttgart-spiele gezeigt. montags wird gepokert. der kollege ist ganz fasziniert von den bequemen sesseln. hefeweizen getrunken für drei euro.

und zum abschluß inne richtige kneipe, mit waschechten berlinern, günstigeren bierpreisen und aschenbechern. ich werd’ den teufel tun, zu verraten, wo das ist. geheimtipp und so, you know? aber war nett mal wieder.