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das buch lässt mich ratlos zurück. es ist hoch interessant, was der protagonist erzählt, eine kindliche sicht auf die bundesrepublikanische gesellschaft der sechsziger jahre, inklusive RAF-terror und katholischer erziehung. zumal der protagonist als fabrikantensohn nicht dem idealbild der 68er entspricht. jedes detail wird analysiert und es werden schlüsse gezogen, die zwar in sich logisch sind, doch von außen völlig verquer wirken. es ist aber mehr als die innenschau eines verwirrten jugendlichen, das macht das buch spannend aber auch schwierig. dazu abhandlungen über popmusik, die beatles im speziellen. über die ddr, die brd. verschiedene erzählstile, mal verhör, mal vortrag, mal essay, ergeben eine abwechslungsreiche, aber keineswegs einfache kost. man muss sich zeit nehmen, vielleicht bin ich auch zu jung, um alle anspielungen zu verstehen, aber man bekommt ungefähr eine ahnung, wie sich eine jugend damals angefühlt hat.

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