das ende der woche verbrachte ich im anzug. stundenlanges stehen und wolkiges reden. dazwischen lange zugfahrten und kurz schlafen. ein ausgewogenes verhältnis von arbeit und freizeit geht anders. ich merke wie ich langsam kaputt gehe. die lunge pfeift, die kondition ist schon lange dahin. legale süchte nach nikoin, koffein und ethanol ( in genau der reihenfolge ) beschleunigen den verfall. sport ist was für egozentrische arschlöcher und ärzte kenne ich nur vom hörensagen. ich baue ab, körperlich gesehen, bin mir dessen voll bewußt und habe auch noch freude daran. mit ekel denke ich an gesunde ernährung und wellness-kram. das leben soll spaß machen, nicht ätzend kompliziert.
im grunde ist das doch genauso wie eine windows-installation ohne backups zu machen: das geht so lange gut bis das system einmal zusammenbricht. und dann beißt man sich in den arsch, weil es man es eigentlich besser hätte gewußt haben hätte sollen.
nun habe ich keine direkte angst vor dem drohenden körperlichen zusammenbruch. aber die möglichkeit besteht immer. verhält sich ungefähr so wie mit der terrorgefahr in deutschland. theoretisch vorhanden, praktisch nicht messbar.

verfall

anmerkung: diesen text schrob ich, als meine rechner komplizierte dateioperationen durchführten um die daten einigermaßen redundant zu halten. aus angst vor verlust. das bedeutet aber nicht, dass ich morgen anfange zu joggen…

One thought on “warum ich wurde was ich garnicht wollte. ODER: verfall. physisch gesehen.

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