roter teppich bei der berlinale 2008 mit einer EXA 1b (35mm)

die berlinale interessiert mich ja so gar nicht und es erstaunt mich immer wieder, wie das die leute anzieht. jedes jahr aufs neue. wie sie anstehen für tickets und durch die stadt fahren, völlig abgenervt und übermüdet (man erkennt sie ganz gut an ihren taschen). wie radio eins nur noch ein thema kennt und es so manche pressekonferenz bis in die tagesschau schafft. wie sie alle auf einmal filmtheoretisch daher schwafeln und alles an werner herzog und wim wenders vergleichen. gruselig. ich glaube, der deutsche film hat einen minderwertigkeitskomplex, oder zumindest die kritiker. was ich auch noch nie verstanden hab‘: da laufen filme, die manchmal erst monate später regulär in die kinos kommen.

vielleicht braucht berlin die berlinale – ich brauch‘ sie nicht.

Walk of Fame (?) am Potsdamer Platz (Oktober 2010)

3 Gedanken zu „merkwürdige phänomene des alltags #5: berlinale

  1. ich finde vor allem die jahreszeit blöd. stundenlang anstehen und für den dritten film, von dem man eh nichts mehr blickt, wieder an ein ganz anderes ende der stadt fahren — das wäre doch alles viel schöner, wenn es warm wäre.

    überhaupt wäre ich dafür, dass es warm wäre.

  2. kann ich so unterschreiben. genau so. muss nichts mehr hinzugefügt werden. ach doch, ich hab tatsächlich wieder die heizung angemacht, die war schon mehrere tage wenn nicht sogar schon wochen aus!

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