Millionenbrücke am Gesundbrunnen

Herr Gideon Böss hat die Königsdisziplin aller Berliner Journalisten und freien Autoren absolviert: Er ist eine Runde Ringbahn gefahren. Und er hat alles aufgeschrieben. Das klingt total spannend und investigativ, nicht. Zu allem Überfluss vergleicht er das kulturelle Leben im Zug auch noch mit den Privatsphäreneinstellungen von Facebook. Dabei kommt er zu einer bemerkenswerten Feststellung:

Verglichen mit der richtigen Welt ist das Internet ein ganz schön verklemmter Ort.

Würde ich sogar unterschreiben. Nicht jedoch seine Aussage, dass Social Networks anonymer seien als eine Zugfahrt. Mehr dazu in den Kommentaren zum Artikel.

2 Gedanken zu „Eine Ringbahnfahrt als journalistische Darstellungsform

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