interessanter ansatz: das ganze buch ist ein dialog der autorin mit ihrem freund. er ist mehr so der wirtschafter, sie die kommunikationsexpertin. und sie reden über allerlei: wie unternehmen kommunizieren, wie kommunikation in der wirtschaft funktioniert und auf keinen fall funktioniert. zugegeben, streckenweise wirkt das gespräch aufgesetzt und wenig realistisch. aber die kernaussage wird rübergebracht: nur wer gute geschichten erzählen kann, verkauft auch gut. hinter jeder werbebotschaft sollte ein plot sein, ein ganzes storyboard, damit es mir der kunde abkauft. kein uninteressanter gedanke, zugegeben. und dann war da noch ihre oma, die sehr oft in ihren geschichten auftaucht: ein kölner original mit ebenerdigen materiellen ansprüchen und lebensweisheiten.

[xrr rating=4/7]

2 thoughts on “gelesen: Marlene Posner-Landsch: Story Telling – Story Selling: Märchen und Märchenerzähler in der Wirtschaft

  1. Es ist häufiger zu beobachten, dass solche “Wirtschafts-Softskill-Bücher” sich in Romanform oder wie hier als Dialog präsentieren.
    Storytelling ist nicht nur im Verkauf interessant, sondern auch im Wissensmanagement und in Präsentationen (die aber wiederum Verkauf sind).

  2. Übrigens: Wenn der pixelroiber anfängt, Anzugfuzzi-Bücher zu rezensieren und mich über LinkedIn zu kontaktieren, dann komm ich mir mit einmal so erwachsen vor. Oder er mir.

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