"deutsche melden sich immer seltener krank! sie gehen stattdessen immer öfter auch gesundheitlich angeschlagen zur arbeit…. Je kleiner die Firma, desto seltener seien die mitarbeiter krank." [quelle] finde ich ja auch. die ganze nacht im fieberwahn wach gelegen, mich hin und her gewälzt und jetzt schon wieder auf arbeit. da herschen zum glück noch keine zustände wie hier. was aber furchtbar interessant ist: die innenansichten der ubahnschächte. ist mir vorher noch nie aufgefallen. da gibt es einiges zu entdecken: graffiti, geheimnisvolle schächte, dunkle mächte. ab und zu tauchten fratzen vor der scheibe auf. es war ganz und gar gruselig. die anderen fahrgäste schienen nichts zu bemerken. doch unerschrocken wie ich nun mal bin, schaue ich den gespenstischen fratzen ins angesicht. sie wollten mich immer mehr und mehr in ihre gefilde ziehen. aus der ubahn raus. in die dunklen verliese des berliner untergrunds. es waren bange minuten für mich. und es wurden immer mehr. vorbeifahrende andere ubahnen nahm ich garnicht mehr wahr. ich flehte die gestalten an, wenigstens mich zu verschonen… doch es half nichts ….

Ein Gedanke zu „ubahnfahren im fieberwahn, Teil I

  1. das wars, jetzt kommt nicht mehr viel. zeit also, zurück zu blicken. und weil wir hier sehr dienstleistungsorientiert sind, gibts die zwölf wichtigsten einträge mundgerecht serviert. nach meinem gutdünken selektiert. here we go:

    JANUAR: d[r]üseneffekt -> heute nachmittag – der lieblingseintrag der spamhorden. und am meisten geklickt. damals war sturm, besonders in den medien. und es war langweilig auf arbeit. am ende kam ich dann völlig durchnäßt zuhause an.

    FEBRUAR: ubahnfahren im fieberwahn IIIIIIIV – fast eine woche quälte ich mich krank auf arbeit und schrob darüber. kann man lesen.

    MÄRZ: chaostage hannover [fragmente] – cebit in hannover. ich war dabei und schreibe alles auf. sehr wirr.

    APRIL: ging dann los mit dem tagebuch eines innenministers und wurde politisch. das ist es bis heute. wobei ich ein ausgewogens themnsprektrum will aus politik und schwachsinn. kein gegensatzpärchen? na denn…

    MAI: inneres zerwürfniss – demonstrieren in zeiten des terrors. eine entscheidungshilfe.

    JUNI: bedenkliche nachrichten aus dem netz – flickr wurde böse und das internet verlor ein weiteres mal seine unschuld. trieb mich zeitwesie woanders hin, bin aber wieder zurück. ein bitterer nachgeschmack bleibt. und die erkenntnis, wieviel dynamik eine kritische masse an nutzern schaffen kann. auch negative für den jeweiligen dienst.

    JULI: impressiv – ich war im museum und muss darüber schreiben. reflektion 2.0 – so geht das.

    AUGUST: aus. vorbei. – der eintrag, als wo das internet starb. aber nur bei mir. manchmal erschrecke ich vor meinen eigenen gedanken.

    SEPTEMBER: fear and loathing in bad wimpfen – eine meldung über die Wimpfener Terror-Truppe (WTT), schließt mit der forderung überwachungsstaat! jetzt! so absurd kann das leben sein.

    OKTOBER:: strajk! – die bahn streikt irgendwie. aber die züge kommen an. nur später.

    NOVEMBER: hier schreibt der kulturpessimist noch selbst – sehr verkopfte abrechnung mit dem begriff flatrate.

    DEZEMBER: Hey little world! You know… – einmal mehr gedanken über netzkultur und die nutzer. ansonsten gabs nur weihnachtskalender.

Mentions

  • Carsten

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