ich würde meinen weitestgehenden ausstieg aus dem system jetzt zwar nicht als flucht bezeichnen, sondern als steigerung meiner lebensqualität in fast jederlei hinsicht, also einfach einen lebenswandel.
aber egal wie man es nennt: das verlassen des arbeitssklavensystems und der vielen anderen systeme im system bzw. das ganze einfach nicht mehr mitzuspielen ist definitiv wirksamer als im system zu bleiben und ein bisschen zu laminieren.
denn wer nach den regeln des systems spielt, seine acht stunden im büro absitzt um sich dafür magenfüllstoffe im supermarkt zu kaufen und unterhaltungs-/ konsumzeugs zur ablenkung von den schlechten gefühlen, die man leicht kriegen kann, falls man dazu kommt zu erkennen, was man sich selbst und unserem planeten eigentlich antut, wenn man diese art zu „leben“ einfach akzeptiert, derjenige ist eines von vielen rädern die die darauf gebaute machtpyramide stämmen und am rollen halten. ob lamentierend oder nicht.

das ist wie mit dem krieg, zu dem (leider nur in der vorstellung) keiner hingeht.

und ich kann jetzt schon die gedankenlosen platitüden hören:
„aber wenn jetzt alle in den wald gehen und da wohnen – das geht doch auch nicht. mähh mähh“

für jene: bitte mal die zeit nehmen und sich für mehr als ein paar minuten oder ne halbe stunde an einen ruhigen ort ohne ablenkungen, am besten in der natur begeben und mal nachdenken.
das system in seinen vielen facetten hinterfragen, vermutlich erkennen wie wenig man eigentlich gesagt bekommt, und über alternativen nachdenken.
dann wird man auch verstehen, warum der obenstehende spuch unsinnig ist.