Muss man eigentlich alles verstehen, was in der Zeitung steht? Warum werden offensichtliche Tatsachen und Zusammenhänge dementiert und als nichtig erklärt? Haben wir aufgehört zu denken?

  • In Köln stürzt einfach so und mirnichtsdirnichts ein mehrstöckiges Haus ein und der U-Bahn-Bau in der Nähe soll nicht schuld sein? Offenbar denken Ingenieure jetzt auch schon wie Quantenphysiker: in Wahrscheinlichkeiten, nicht in absoluten Zahlen.
  • Da fährt einer mit seinen Mörder-Skiern eine Frau zu Tode(!), wird rechtskräftig verurteilt (innerhalb nur eines Tages(!), bezahlt das nette Sümmchen, darf aber alle seine Ämter behalten(!)?

Aber immerhin gibt es noch eine Institution, die diesem Irrsinn zumindest teilweise Einhalt gebietet: das Bundesverfassungsgericht. Es stoppte nämlich den Einsatz von Wahlcomputern bei der Bundestagswahl.

Ganz aufgeben müssen wir ihn also nicht, den gesunden Menschenverstand.

Tipp für heute: Selber denken!

One thought on “Von einem eingestürzten Haus, einem mörderischen Ministerpräsidenten und keinen Wahlcomputern

  1. Ja – das eingestürzte Stadtarchiv und die typisch Kölner Mentalität: die Statiker, die die Setzrisse als ’nicht gefährlich‘ einstuften haben vor ihrem Studium bestimmt eine Ausbildung in einem Kölner Handwerksbetrieb gemacht. So viel Pfusch und freche Schlamperei gibt’s eben nur in Köln. Das einzige, was sie da groß und perfekt gebaut haben, ist eine Müllverbrennungsanlage, die völlig überdimensioniert ist

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