wir wissen ja, dass ihr mächtig seid, viel mächtiger als google und apple zusammen. aber müsst ihr das dann auch gleich ausnutzen? eure spielchen könnt ihr mit den kollegen spielen, müsst ihr nicht gleich damit protzen:
Screenshot msn.com
wir wissen ja, dass ihr mächtig seid, viel mächtiger als google und apple zusammen. aber müsst ihr das dann auch gleich ausnutzen? eure spielchen könnt ihr mit den kollegen spielen, müsst ihr nicht gleich damit protzen:
Screenshot msn.com
heute abend um 22.45 Uhr kommt in der ARD der sehr sehenswerte film lets make money von den machern von we feed the world. der trailer verspricht schon einiges:
nach einem harten winter, einem zu kalten frühling, einem zu heißen sommer, einem lausigen dritten platz im fussi, einem schröcklichen präsidenten, dealenden kindern, missbrauchten kindern, toten ravern, gestressten banken nun auch noch wespen. können wir bitte das jahr 2010 nochmal neu starten?
der kalifornier ira mowen steht rum. er nennt das citizenstand, das ist wohl kunst und sieht so aus:
ist zwar schon zwei jahre alt, kannte ich aber noch nicht: christoph theussl besingt berlins geldsorgen und lässt sich filmen auf der behmstraßenbrücke, auf dem humboldthain, am leo und auf dem gesundbrunnencenter.
Kappl wird Opfer eines Grubenunglücks und ist zusammen mit den Bergleuten eingesperrt für mehrere Tage. Dann passiert da unten auch noch ein Mord. Alles ein bisschen unübersichtlich. Oben wird hektisch ermittelt, weil eine Bergmannsfrau ermordet wurde. Auch nicht übersichtlicher. Und dann immer wieder Streit zwischen den Verschütteten. Kappl bekommt mehrmals keine Luft und wer hat eigentlich das ganze Mineralwasser bestellt. Bergleute erkennen sich an den farbigen Streifen auf dem Helm. Die Batterien in Lampen auf den Helmen reichen einen ganzen Tatort lang. Darf man den toten Mitarbeiter aus der Staatskanzlei Kanzler nennen? Deininger schnarcht und bekommt eins auf den Kopp. Am Ende sind alle glücklich, die Grube wird trotzdem geschlossen. Scheiß Kapitalismus. Hab ich schon erwähnt, dass es total unübersichtlich war und man einen spannenden Tatort draus machen hätte können? Hat man aber nicht.
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+++ Erstausstrahlung: 14.09.2008 +++ LINK
Über die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise wurde schon viel geschrieben, es gibt etliche Bücher und die Zeitungen berichten seit 2008 permanent darüber. Eine übersichtliche und verständliche Zusammenfassung bietet Hans-Werner Sinn in seinem Buch Wie es zur Finanzkrise kam, und was jetzt zu tun ist. Zwar ist das Buch schon über ein Jahr alt und dementsprechend inaktuell. Dafür gibt es lauter bunte Charts und einen unaufgeregten volkswirtschaftlichen und klugen Blick auf die Ursachen und Wirkungen. Fern von neoliberalen und antikapitalistischen Denkmustern beschreibt Sinn die Hintergründe, die Verfehlungen von Politik und Unternehmen. Klar, hinterher ist es immer einfacher, die Situation einzuschätzen und er hält sich auch nicht gerade mit Vorwürfen zurück gegenüber den Entscheidern, Heuschrecken und Banken. Doch ist das gerade bemerkenswert, dachte ich doch immer, das ifo-Institut und Herr Sinn wären knallharte neoliberale Scheißer. Aber vielleicht existiert diese Kategorisierung nur in linken Publikationen und die Realität sieht ganz anders aus. Keynes zum Beispiel steht auch nicht im Widerspruch zu anderen Theorien, sondern ist im Gegenteil sogar allgemein akzeptiert, sagt Sinn. War mir vorher auch nicht klar.
Wer also eine unaufgeregte Chronologie der Ereignisse sucht und sich für die Hintergründe interessiert, der ist mit diesem Buch gut beraten.
Axel Völcker und sein Team haben die dritte Ausgabe des Kompetenz-Magazins für Berlins einzigen Szene-Stadtteil fertig. Dazu gibt es am Samstag Abend eine zünftige Release-Party mit Musik und Wurst und Fußball. Da muss man einfach hingehen. Natürlich im ExRotaprint.