Schlagwort: rußland

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die hoffnung, das neue jahr würde besser werden als die vergangen, haben wir ende februar aufgegeben. die russischen bomben und soldaten in der ukraine bringen unendlich leid und zerstörung. wir schweigen, weil wir mit diesen dimensionen nicht umzugehen gelernt haben. vielmehr: wir sind in der priviligierten lage, keinen krieg zu kennen. oder anders: unsere arroganz hat uns bisher glauben lassen, krieg und tod sei weit weg. was irre ist, schließlich gab und gibt es noch kosovo, kurdistan, syrien, irak, … nun also aktualisieren und scrollen wir endlos durch die timelines, suchen nach antworten, finden lügen und fakes und doch keine lösungen. die geschichten der flucht berühren uns, die flucht der anderen vorher ging (und geht!) uns kaum noch an. es ist erschreckend und machtlos stehen wir vor den eigenen lügen der vergangenen jahre, keine hoffnung auf besserung. und weiter sterben menschen und existenzen werden vernichtet. in einem sinnlosen krieg, angezettelt von der russischen politik, es ist nicht nur putin – diese fokussierung auf ihn finde ich auch falsch. und die leidtragenden sind die menschen auf beiden seiten. beide länder in die vergangenheit gebombt und saktioniert.

die hilfsbereitschaft ist groß, spenden werden gesammelt und flaggen werden gezeigt. wenn auch so manches symbol geheuchelt wird, so ist es in der summe doch wichtig. wären wir noch religiös, könnten wir jetzt beten. so bleibt uns nur die demonstration von menschlichkeit und hoffnung.

fickt euch!

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eigentlich wollte ich nichts schreiben zu anti-amerikanismus, antisemitismus, rassismus und russenhass. aber es ist wohl nötig: hört auf, eure persönliche unzufriedenheit in geopolitischen und religiösen konflikten zu katalysieren. klar ist alles scheiße, was in der welt passiert. aber es hilft niemandem, wenn ihr die platten erklärungsversuche der medien noch weiter abstrahiert und längst überwunden geglaubte feindbilder beschwört.

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denkt nach und ignoriert propaganda, zeigt mit dem finger auf die hetzer, egal wo sie sitzen. die welt ist komplexer als dass man sie in gut und böse klassifizieren kann. schafft geheimdienste und rüstungskonzerne ab.

in diesem sinne: https://www.youtube.com/watch?v=rwj6SoWMfXQ

„Verdammter weisser Schrotthaufen! Hätte mir doch einen schwarzen kaufen sollen! Hätte auch besser zu mir gepasst!“

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stell dir vor, du bist berufspendler zwischen russland und ukraine und musst einen russischen konvoi aus hunderten lkws überholen. auch keine schöne vorstellung. allerdings könnte es sein, dass die berufspendler nicht mehr über die grenzen pendeln. überhaupt, wenn ich mir die bilder anschaue von den straßen und städten in der ost-ukraine (außer den kaputten) – soviel anders als bei uns siehts da auch nicht aus, wenn ich die mir jedenfalls anschaue, dann denke ich, mann ey, warum machen die das? ich meine, mal abgesehen von internationalem geplärre, wie muss es den einwohnern da gehen? abgeschottet, isoliert, der alltag geprägt von unsicherheit und angst. ich will hier gar nicht groß westliches und russisches eierschaukeln thematiseren. nur, dass es immer verlierer gibt, egal wer gewinnt.

startklar

die russen arbeiten jetzt mit den amis zusammen. zumindest weltraumtechnisch. weil die amerikaner lieber den frieden nach irak bringen. hier gibts bilder vom weltraumbahnhof. beeindruckend.

euroball


ich habe ja wenig ahnung und eigentlich interessiert mich das alles auch nicht besonders. aber nur fürs protokoll: ich hab tschechien als europameister getippt. nicht, dass hinterher noch einer kommt und sagt, ich klugscheiße wieder rum. und noch was: wieso ist eigentlich rußland beim fussball plötzlich europa? ach, ich versteh‘ das alles nicht.