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	<title>neues aus der roiberhöhle &#187; kalt</title>
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	<description>Der Aschekübel der Weltgeschichte</description>
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		<title>stiftung pixeltest. heute: fußwärmer</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 11:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[für klimaerwärmung ist es viel zu kalt draußen. wie schön, dass unsere konsumgesellschaft auch dafür abhilfe bietet: den fußwärmer! und zwar für beide füße gleichzeitig. darauf muss man erstmal kommen. mit kabelfernbedienung und mikrofaser-plüsch (herausnehm- und waschbar!). doch dieses gerät wirft auch fragen auf: was tun, wenns brennt? raus aus dem fußwärmer und mit naktem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/pixelroiber/4300133469/" title="! von pixelroiber bei Flickr"><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  src="http://farm5.static.flickr.com/4019/4300133469_18e4b22cd9.jpg" width="500" height="352" alt="!"/></a></p>
<p>für klimaerwärmung ist es viel zu kalt draußen. wie schön, dass unsere konsumgesellschaft auch dafür abhilfe bietet: den fußwärmer! und zwar für beide füße gleichzeitig. darauf muss man erstmal kommen. mit kabelfernbedienung und mikrofaser-plüsch (herausnehm- und waschbar!). doch dieses gerät wirft auch fragen auf: </p>
<ul>
<li>was tun, wenns brennt? raus aus dem fußwärmer und mit naktem fuß von der feuerwehr retten lassen oder hüpfend aus dem fenster springen? </li>
<li>wird mich mein partner noch mögen, wenn ich den ganzen abend meine füße in einem bräunlichem klumpen verstecke, der vermutlich auch noch geräusche macht?</li>
<li>kann ich die klimabilanz von dem ding mit meinem grünen gewissen vereinbaren?</li>
<li>darf ich weitere körperteile da reinstecken?</li>
<li>wer holt mir dann bier/grog/tee? oder muss ich selbst gehen?</li>
</ul>
<p>fragen über fragen….</p>]]></content:encoded>
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		<title>angesagt</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 11:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Guten Tag meine Damen und Herren, das Bordpersonal begrüßt Sie herzlich im Regionalexpress der Existenzängste über Depression und verpasste Chancen Hauptbahnhof. Unsere fahrplanmäßige Ankunft wird auch Ihr vorläufiges Ende sein. Sie haben Anschluß an die Züge nach Todesangst und Soziales Elend. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass der Zug nach Hoffnung ersatzlos gestrichen wurde und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/pixelroiber/2623246459/" title="reisebild #1 von pixelroiber bei Flickr"><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  src="http://farm4.static.flickr.com/3243/2623246459_8edc1c91fd_m.jpg" width="240" height="180" alt="reisebild #1" align="right"/></a>Guten Tag meine Damen und Herren, das Bordpersonal begrüßt Sie herzlich im Regionalexpress der Existenzängste über Depression und verpasste Chancen Hauptbahnhof. </p>
<p>Unsere fahrplanmäßige Ankunft wird auch Ihr vorläufiges Ende sein. Sie haben Anschluß an die Züge nach Todesangst und Soziales Elend. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass der Zug nach Hoffnung ersatzlos gestrichen wurde und nicht wie geplant fünf vor zwölf abfahren wird. Wir entschuldigen uns schon jetzt für diese Unannehmlichkeit.</p>
<p>Im mittleren Teil des Zuges finden Sie ein reichhaltiges Angebot an kalten und warmen Krisen. Schauen Sie nicht aus dem Fenster und steigen Sie nicht zwischendurch aus. Rauchen Sie nur, es wird Ihnen nichts nützen. Und bitte beachten Sie das allgemeine Gesprächsverbot mit den Mitreisenden.</p>
<p>Wir wünschen Ihnen eine angenehme Reise und hoffen, Sie schon bald wieder in unseren Zügen begrüßen zu dürfen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>breaking news: herbst erst ab heute</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 11:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[wie wir gerade aus vertraulicher quelle erfuhren, ist heute erst der herbstanfang und war nicht, wie bisher angenommen, schon vor drei monaten. wir entschludigen uns für diese verwechslung und bieten als entschädigung die vorverlegung des winters an. profitieren sie also jetzt schon von der kalten jahreszeit! mit freundlichen grüßen, ihr wetter-vertriebsteam]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/pixelroiber/2042659775/" title="blatt von pixelroiber bei Flickr"><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  src="http://farm3.static.flickr.com/2175/2042659775_fca33f6266_m.jpg" width="202" height="240" alt="blatt" align="left"/></a>wie wir gerade aus vertraulicher <span class="removed_link" title="http://herbstanfang2008.blogspot.com/">quelle</span> erfuhren, ist heute erst der herbstanfang und war nicht, wie bisher angenommen, schon vor drei monaten. wir entschludigen uns für diese verwechslung und bieten als entschädigung die vorverlegung des winters an. profitieren sie also jetzt schon von der kalten jahreszeit!</p>
<p>mit freundlichen grüßen,<br/>
ihr wetter-vertriebsteam</p>]]></content:encoded>
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		<title>uffjeschriebn</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 07:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[es war so heiß, die mattagshitze fraß unsere gedanken, schnitt sich in den schädel und machte jede unterhaltung beliebig. dazu kam der kopfschmerz der letzten nacht und der alkoholpegel der vergangen stunden, den wir immer konstant hielten mit bier oder anderen getränken. wie liefen seit stunden umher. dabei fing alles ganz harmlos an: eine lose [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es war so heiß, die mattagshitze fraß unsere gedanken, schnitt sich in den schädel und machte jede unterhaltung beliebig. dazu kam der kopfschmerz der letzten nacht und der alkoholpegel der vergangen stunden, den wir immer konstant hielten mit bier oder anderen getränken. wie liefen seit stunden umher. dabei fing alles ganz harmlos an: eine lose verabredung vorher am telefon mit einer uns länger bekannten frau. dass wir bei ihr schlafen könnten über nacht. und so fuhren wir in die große stadt und waren mittags da. <span id="more-764"/><br/>
ein verlängertes wochenende mit deinem besten kumpel in einer der angesagtesten städte überhaupt. zusätzlich gab es noch die option auf ein treffen mit einer anderen frau (die ungleich interessanter schien…) mein telefon hatte ich jedenfalls dabei, auch wenn telefonate damals noch ein schweinegeld kosteten. irgendwann am nachmittag trafen wir dann die frau, die uns unterbringen wollte. wir bewunderten ihr kinderzimmer und waren mächtig beeindruckt vom studentischen schein dieser frau. wir waren 17, gingen noch zur schule und alles was irgendwie nach student roch, beeindruckte uns. lange haare und kotletten, dazu hübsche erasmusstudentinnen aus schweden – so sahen unsere feuchten träume aus. nachdem sie sichtlich genervt uns ihren alternativen eltern vorgestellt hatte, verschwanden wir in der großen stadt. mit einer adresse in der hand. am abend sollte noch eine große party steigen und wir waren eingeladen! von selbstbewußtsein schwanger liefen wir die straßen entlang, uns konnte nichts. wir waren jetzt schon lebende helden. wir hatten ihn bezwungen, den mythos der stadt. alles schien einfach und erreichbar. alles möglich und das leben in der provinz so weit weg wie nie zuvor. zugegeben, dieses gefühl hielt so lange, bis wir die party erreicht hatten. die füße schmerzten vom umherirren und die bilder im kopf wurden zu brei. die party fand statt im keller der örtlichen jungen gemeinde. neben der kirche. kenny hieß der typ, der geburtstag hatte. als wir ihn sahen, war alle klar. ein dummquatscher wie aus dem bilderbuch. wie wir es hassten: besserwisser, langhaarig und mit schicker blondine im arm. mit unserer provinziellen oberflächlichkeit redeten wir erst garnicht mit irgendwem, sondern verpissten uns in eine ecke, tranken uns an und lästerten laut über alles anwesenden. <i>“genny” – den geburtstags-kenny</i> nannten wir ihn. dieses <i>bonmot</i> sollte noch jahrelang für spaß sorgen… verständlich, dass wir nicht gerade viele freunde fanden. und dass wir unsere nacht im stylischen kinderzimmer nun vergessen konnten. unsere hoffungen auf wilden, hemmungslosen sex hatten wir, wenn auch nicht ganz aufgegeben, so doch erstmal auf eis gelegt. nun galt es, eine alternative zu finden. wir fragten nach angesagten clubs. bekamen auch einige empfehlungen. verabschiedeten uns süßsauer und atmeten frische sommernachtluft. wir waren übermüdet, überreizt und wollten es unbedingt wissen. und natürlich verirrten wir uns und fanden erst stunden später einen der clubs. der war fast leer, trotzdem spielte eine band. oder sollte spielen, irgendwann. wir wanderten umher und checkten die floors. schließlich blieben wir irgendwann sitzen, nippten an einem bier und ließen uns zudröhnen. kann auch sein, dass wie weggenickt sind. keine ahnung. jedenfalls ging dann irgendwann das licht an und wir wurden rausgeschmissen. aus der lauen sommernacht war ein bitterkalter morgen geworden. es war schon komisch hell und die ersten menschen auf dem weg zur arbeit warfen uns blicke zu, halb neidisch, halb abfällig. wir sahen sicher scheiße aus, hatten lederjacken an und stanken nach bier. wir liefen wieder, durch einen park, durch wohngebiete, durch leere gegenden. putzten uns die zähne auf dem bahnhofsklo. unser zug zurück fuhr erst in ein paar stunden. wir versuchten die zweite, interessantere frau abernmals zu erreichen. keine chance. entweder war was passiert oder sie hatte keinen bock mehr auf uns. irgendwo tranken wir einen überteuerten espresso und stiegen ziemlich schnell wieder auf bier um. macht eben den schmerz erträglicher. dann aunruf der pseudostudentinn, dass sie uns wieder treffen wolle. jetzt, zum frühstück. wir verpeilten den treffpunkt und irgendwann saßen wir im zug nach hause. zurück zur realität. von der großen stadt hatten wir erstmal genug. was blieb war der stechende kopfschmerz und der fahle biergeschmack im mund. und es gab viel zu erzählen! die ereignisse wurden legendär und wir waren helden. aber nur bei den zuhause gebliebenen. die frau traf ich nie wieder, in der großen stadt lebe ich jetzt und kann nur lachen jetzt ber unsere blinde naivität damals.</p>]]></content:encoded>
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		<title>die angst vor der leerung</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 08:30:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[immer wenn ich nach hause komme erwartet mich mein kleiner weißer freund ohne namen. er ist still, sagt kaum was und schaut mich meist traurig mit seinen großen augen an. oft will ich widerstehen und nicht in sein inneres schauen – allein, es gelingt mir nicht. angst, schweiß, wutausbrüche, schwitzige hände, kalte füße, nackenhaarfrisur und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>immer wenn ich nach hause komme erwartet mich mein kleiner weißer freund ohne namen. er ist still, sagt kaum was und schaut mich meist traurig mit seinen großen augen an. oft will ich widerstehen und nicht in sein inneres schauen – allein, es gelingt mir nicht. angst, schweiß, wutausbrüche, schwitzige hände, kalte füße, nackenhaarfrisur und gänsebratenhaut überfallen mich, ich drehe den schlüssel und entdecke doch meist nur unsinn, unwichtiges oder lästiges. nein, ich und mein briefkasten, wir haben es schon nicht leicht zusammen.</p>
<p>aber zum glück – ich bin nicht <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/06/23/die-angst-vor-amtlichen-schreiben/">alleine</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>morgen ist auch noch ein tag &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 13:39:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ok. gestern abend also kino. hat nicht jedem gefallen. aber muss ja auch nicht immer. und wäre ja auch scheiße, wenn alle den selben geschmack hätten. uniformität ist auch ohne uniformen blöd. ich jedenfalls begeistert von dem film. eher ein märchen, story gibts wohl keine. und ruhig ist er. lustig bis lächerlich. großartige kamera (heißt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ok. gestern abend also kino. hat nicht jedem gefallen. aber muss ja auch nicht immer. und wäre ja auch scheiße, wenn alle den selben geschmack hätten. uniformität ist auch ohne uniformen blöd. ich jedenfalls begeistert von dem <a href="http://www.das-juengste-gewitter.de">film</a>. eher ein märchen, story gibts wohl keine. und ruhig ist er. lustig bis lächerlich. großartige kamera (heißt in diesem film: sie bewegt sich einfach nicht). und sehr grotesk. oft auch bitter. so halt. also unbedingt empfehlenswert. nicht für alle, aber für einige (siehe oben). anschauen!</p>
<p>preisfrage: warum muss man eigentlich zu unkonventionellen und grotesken filmen völlig unverständliche kritiken schreiben? und noch dazu mit philosophischem schwachsinn schwängern? steht das in den redaktionsstatuten? einige beispiele:</p>
<blockquote><p>Die Starrheit der Kamera, die fast unbemerkt einige Male doch zoomt, die Tristesse der Dekors, die gebrochene, grau-grüne Farbpalette, die den Film beherrscht, das kalte Neonlicht und die starren, emotionslosen und kreideweißen Gesichter der Darsteller – dies alles macht den Eindruck einer Vorhölle, eines Wartens auf das ersehnte Hereinbrechen einer Apokalypse, die einem reinigenden Gewitter gleich diesen Haufen trostloser Gestalten endlich erlöst. [<a href="http://www.kino-zeit.de/filme/artikel/8309_das-jungste-gewitter--du-levande-.html">kino-zeit.de</a>]</p></blockquote>
<blockquote><p>Am besten alles im ständigen Wechsel, ansonsten könnte man winzige bedeutungsvolle Details übersehen, die Anderssons existentiellen Bestands- und Notaufnahmen häufig einen doppelten Boden verleihen und sie trotz repetitiver Motive und Verlaufsprinzipien nie eintönig werden lassen. [<a href="http://www.critic.de/filme/detail/film/das-j%E3%BCngste-gewitter-1111.html">critic.de</a>]</p></blockquote>
<blockquote><p>Das „Niemand versteht mich“, das mehrere der Figuren dem Publikum entgegen schleudern, ist in der Welt, die Roy Andersson uns zeigt ohne Zweifel wahr. Die Kraft des Lebendigen ist in ihr aber viel stärker als die Verzweiflung und fern von Zynismus. [filmstarts.de]</p></blockquote>
<blockquote><p>Dabei sind seine Bilder auf ihre kalte Art üppiger, barocker und felliniesker als die des in diesem Sinne viel protestantischeren Franzosen… [<a href="http://www.welt.de/kultur/article1819120/Das_juengste_Gewitter_ist_herrlich_bizarr.html">welt.de</a>]</p></blockquote>
<blockquote><p>…unbeteiligte Gesichter und lange statische Einstellungen erzeugen auch hier jene tragikomische Lakonie, die keiner meisterhaft zu inszenieren versteht wie die nördlichen Filmemacher. [br-online.de]</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Film zeigt den Menschen in allen seinen Aspekten voller Selbstsucht, Arroganz, Gleichgültigkeit und Opportunismus aber auch voller Mitgefühl, Großzügigkeit, Zärtlichkeit und Liebe. [jetzt.de]</p></blockquote>
<blockquote><p>Die renitente Alkoholikerin bringt da schon mehr Druck in ihre unmittelbare Umgebung. [tagblatt.de] </p></blockquote>
<blockquote><p>…als würde Ingmar Bergman ‘The Big Lebowski’ verfilmen. (faz)</p></blockquote>
<p>undsoweiter. übrigens ist es auch total schick, absurde querverweise in die kritiken einzubauen. zum beispiel wurden erwähnt:</p>
<p>Johan Wolfgang von Goethe (3x)<br/>
Luis Buñuel<br/>
Franz Kafka<br/>
David Lynch<br/>
Samuel Beckett<br/>
Max Beckmann<br/>
Otto Dix<br/>
Aki Kaurismäki (2x)<br/>
Bent Hamer<br/>
Robert Bresson<br/>
Federico Fellini<br/>
Alexander Payne<br/>
Loriot</p>]]></content:encoded>
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		<title>woche der selbstähnlichkeit &#8211; tag 4</title>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 08:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[bin mir gerade selbst nicht so richtig ähnlich. deswegen hier keine inhalte. heute abend dann wieder. muss mich erst sammeln. bin nämlich auf schmerzhaftem (kaltem) kaffee-entzug. und total unlustig. und kopfschmerzen. achherje. file under: befindlichkeitsgejammer, nicht beachten. [nachtrag:] am abend, ein paar kaffee und ein bierchen später dann doch noch inhalt (alle bilder aufgenommen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  class="wp-image-2519 size-full" src="http://pixelroiber.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/1409389946_578401ce5e.jpg" title="no title (August 2007)" alt="no title (August 2007)"/></p>
<p>bin mir gerade selbst nicht so richtig ähnlich. deswegen hier keine inhalte. heute abend dann wieder. muss mich erst sammeln. bin nämlich auf schmerzhaftem (kaltem) kaffee-entzug. und total unlustig. und kopfschmerzen. achherje.</p>
<p><i>file under:</i> befindlichkeitsgejammer, nicht beachten.</p>
<p><strong>[nachtrag:]</strong> am abend, ein paar kaffee und ein bierchen später dann doch noch inhalt (alle bilder aufgenommen im beschaulichen berliner westend):</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/pixelroiber/2497183931/" title="woche der selbstähnlichkeit #10 von pixelroiber bei Flickr"><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  src="http://farm4.static.flickr.com/3057/2497183931_8b0f7fcbdc.jpg" width="500" height="388" alt="woche der selbstähnlichkeit #10"/></a></p>
<p># erinnert an ein uraltes computerspiel</p>
<p># wenn baustelle, dann auch überdimensionale röhren ("pipes")</p>
<p># kein supermario gesehen</p>
<p># wenn baustellencontent, dann schwarzweiß</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/pixelroiber/2498016322/" title="woche der selbstähnlichkeit #11 von pixelroiber bei Flickr"><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  src="http://farm3.static.flickr.com/2068/2498016322_acb3856275.jpg" width="500" height="375" alt="woche der selbstähnlichkeit #11"/></a></p>
<p># den gutbürgerlichen berliner westen gesucht und den wedding gefunden.</p>
<p># mülltrennung ist gut.</p>
<p># einkaufswagen sind praktisch.</p>
<p># zweckentfremdung ist ein langes wort.</p>
<p># der gelbe sack ist anderswo eine tonne.</p>
<p># nicht aller plastikmüll ist grüner punkt.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/pixelroiber/2498018226/" title="woche der selbstähnlichkeit #12 von pixelroiber bei Flickr"><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  src="http://farm3.static.flickr.com/2388/2498018226_aefd46fa36.jpg" width="500" height="500" alt="woche der selbstähnlichkeit #12"/></a></p>
<p># den gutbürgerlichen berliner westen gesucht und den wedding gefunden.</p>
<p># gewerbeeinheit in bester lage zu vermieten.</p>
<p># wenn renovierungscontent, dann schwarzweiß.</p>
<p><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  class="wp-image-2068 size-full" src="http://pixelroiber.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/2498020798_759074a432.jpg" title="Rückspiegelspielereien in Westend" alt="Rückspiegelspielereien in Westend"/></p>
<p># parkende motorräder gehen immer.</p>
<p># flickris im spiegel auch.</p>
<p># mal wieder zum frisör.</p>
<p># nächstes mal mit sonnenbrille.</p>
<p># ich kann kein moped.</p>
<p><strong>EPILOG:</strong> die woche der selbstähnlichkeit ist eine offene veranstaltung, jeder kann mitmachen und seine gedanken zum thema veröffentlichen, in jeglicher form. habt spaß.</p>]]></content:encoded>
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		<title>berlin ist woanders. heute: antarktis</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 13:17:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[einwohner ungefähr null, aber ski fahren soll spaß machen. der mount berlin ist ein sehr hoher (knapp 3.500m) vulkan (typ: schild) und vielleicht auch noch aktiv. ein bisschen. man weiß es nicht. auf jeden fall scheiße kalt da. &#124; wiki &#124; offiziell &#124; bisher: connecticut &#124; georgia &#124;&#124; alle sehen INSERT_MAP]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>einwohner ungefähr null, aber ski <a href="http://www.skimountaineer.com/ROF/ROF.php?name=Berlin">fahren</a> soll spaß machen. der mount berlin ist ein sehr hoher (knapp 3.500m) vulkan (typ: schild) und vielleicht auch noch aktiv. ein bisschen. man weiß es nicht. auf jeden fall scheiße kalt da.</p>
<p>| <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mount_Berlin">wiki</a> | offiziell |</p>
<p class="info">bisher: <a href="http://pixelroiber.de/blog/?p=541">connecticut</a> | <a href="http://pixelroiber.de/blog/?p=576">georgia</a> || alle sehen</p>
<p><span id="more-577"/></p>
<hr/>
INSERT_MAP<p/>]]></content:encoded>
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		<title>angesehen und begeistert</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 11:15:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[das jahr beginnt mit einem klassiker der filmgeschichte, einem meisterwerk! gerade in den kinos: cronenbergs tödliche versprechen / eastern promises. kaltblütig, verbittert, gewaltig, blutig, mafiös, englisch, russisch, großartige kamera, tolle bilder, schauspieler und prügeleien. die story ist komplex, wirkt aber nicht konstruiert. hier passt alles zusammen. einziger nachteil ist die schon sehr offene gewaltdarstellung. aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pixelroiber.de/blog/?attachment_id=2104" rel="attachment wp-att-2104"><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  src="http://pixelroiber.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/2146654543_c89a195c11_m1.jpg" alt="Kneipe Filmriss in Radebeul bei Dresden" title="Kneipe Filmriss in Radebeul bei Dresden" width="240" height="240" class="alignright size-full wp-image-2104"/></a>das jahr beginnt mit einem klassiker der filmgeschichte, einem meisterwerk! gerade in den kinos: cronenbergs <em>tödliche versprechen / eastern promises</em>. kaltblütig, verbittert, gewaltig, blutig, mafiös, englisch, russisch, großartige kamera, tolle bilder, schauspieler und prügeleien. die story ist komplex, wirkt aber nicht konstruiert. hier passt alles zusammen. einziger nachteil ist die schon sehr offene gewaltdarstellung. aber man kann ja weggucken. und übertrieben ist es nicht. und unbedingt englisch ansehen, die deutsche synchronisation soll schlecht sein.</p>
<p>filmstarts.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Hey little world! You know what you&#8217;re getting // Oh please little world! He&#8217;s kicking your head in // He&#8217;s got &#8216;em all lined up and ready to go // They&#8217;re all lined up and I told you so // Hey little world! Back in the ocean again</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 13:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[gerade wurde ich auf über 30 geschätzt. an manchen tagen ein kompliment. heute voll daneben. denke ich doch schon die ganze zeit über mich und mein leben nach. nicht sehr schön, sag ich euch. vielleicht denke ich auch zuviel. aber alles im alkohol zu ersäufen bringt nichts. meine gedanken also, gedacht irgendwann anfang dezember im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/pixelroiber/2085877473/" title="Hey little world! You know what you're getting // Oh please little world! He's kicking your head in // He's got 'em all lined up and ready to go // They're all lined up and I told you so // Hey little world! Back in the ocean again von pixelroiber in Flickr"><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  src="http://farm3.static.flickr.com/2198/2085877473_84a6edbc66.jpg" width="500" height="500" alt="Hey little world! You know what you're getting // Oh please little world! He's kicking your head in // He's got 'em all lined up and ready to go // They're all lined up and I told you so // Hey little world! Back in the ocean again"/></a></p>
<p>gerade wurde ich auf über 30 geschätzt. an manchen tagen ein kompliment. heute voll daneben. denke ich doch schon die ganze zeit über mich und mein leben nach. nicht sehr schön, sag ich euch. vielleicht denke ich auch zuviel. aber alles im alkohol zu ersäufen bringt nichts. meine gedanken also, gedacht irgendwann anfang dezember im trüben jahr 2007:</p>
<p>wozu das alles im internet? liest ja doch keiner. bringt kein geld und bei jeder story fängst du von vorn an. feedback ist rar und die konkurrenz unüberschaubar groß. egal, was du machst im netz, es wird untergehen in der schieren masse. trotzdem macht die masse als ganzes das ganze (bessere) netz. es gibt einen schönen satz, der mir immer wieder einfällt: "…it symbolizes the hope and enthusiasm of an entire generation…". und deswegen poste ich meine gedanken auch jetzt und hier. weil es sicher irgendwen da draußen gibt, der genau das gleiche denkt. weil ich das jetzt denke, gerade zeit hab und mir nichts besseres einfällt. weil es zu kalt ist um rauszugehen und ich mich um das thema <i>erbrecht</i> drücken will (keine angst, ist nur vorbereitung für uni).</p>
<p>was wäre ich wohl internet, ohne die netten menschen, die ich hier kennen gelernt habe? ohne die ganzen tools, die seiten, die dienste, die mich jeden tag neu überraschen. die links! die ideen, die bilder und die texte. es summiert sich alles zu einem großen teil in meinem leben, auf den ich nicht mehr verzichten möchte. bin ich abhängig? womöglich. aber ich führe auch ein offline-leben. und, man glaubt es kaum, ich habe immernoch freunde.</p>
<p>die frage aber, die sich immer wieder stellt: willst du ewig so weitermachen? das internet lebt von neuen ideen, input, updates. es gibt keinen stillstand. der flow verlangt opfer. jeden tag, stündlich und steht niemals still. das ist gut, aber manchmal wünsche ich mir weniger tempo. denn irgendwann bin auch ich mal über 30 und komme vielleicht nicht mehr hinterher. ahh, egal, sicher ist dann sowieso alles zu spät…</p>
<p>[update:] nachdem ich jetzt zwei pizzen gegessen und einen kaffee getrunken habe, gehts insgesamt besser. war wohl doch nur der hunger. ich mach jetzt erbrecht. ideas anyone?</p>
<p>hab ich schon danke gesagt?</p>]]></content:encoded>
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		<title>geschichten aus einer viel zu großen stadt pt. 8: gottesbeweis. aber sowas von.</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 19:38:55 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>ich habe IHN gesehen! ganz ehrlich jetzt. und er hat mich so verwirrt, dass ich garnicht weiß wo ich anfangen soll. aber alles der reihe nach. eigentlich wollte ich nur nach hause. nach einem weniger erfüllten aber doch anstrengenden arbeitstag. nach innerer aufregung über die lokführer und überfüllten s-bahnen. stand ich jedenfalls an der bushaltestelle und wartete auf den M27. um mich herum gefühlte tausend menschen und langsam wurde es kalt. irgendwas stimmte nicht, denn der bus kam nicht. ob die bvg wieder schuld war? zu müde um intensive überlegungen anzustellen und gefühllos starrte ich in die berliner kälte. autos rauschten vorbei und nervös zuckende blicke kreutzten sich. kurz: diese typische berliner abgenervtheit für die uns relaxte städte wie hamburg und castrop-rauxel nunmal beneiden. dann kam ER. lange weiße und verfilzte haare. nachlässig gekleidet und einen ominösen anhänger um den hals. zuerst trat ER nur gegen das haltestellenschild. und gluckste unverständliches. was macht man in einer solchen situation? wegdrehen und die blicke der anderen checken. ah, sind auch abgenervt. dann ist ja alles in ordnung. denn meistens gibts einen, der den helden spielt und sich rumstreiten will. wollte aber keiner. gut so. plötzlich und unerwartet drehte ER sich zu uns rum und sah uns mit blitzenden augen an. mit dröhnender, leicht brüchiger stimme schrie er fast: <em>“die streiken doch garnicht! die streiken doch garnicht!”</em> und meinte damit die bvg. recht hatte ER. denn es sind ja nur die lokführer, die stress machen. kopfnicken und leichtes gemurmel um mich. die situation spitzte sich zu. schnell war der innere feind gefunden. jetzt braucht es nur eines funkens und die ganze geschichte eskaliert. doch dazu kam es nicht. ER trieb unsere gedankengänge weiter, die neuronen galoppierten und ich fiel IHM fast vor die füße, als ER sagte: <em>“und schaut euch die typen in den autos an, wie sie vorbeifahren! sie müssten euch mitnehmen, jeden einzelnen von euch!”</em>. das wars. bumm. ich liebte ihn dafür. im grunde hat er das ausgesprochen, was ich die ganze zeit (unterbewußt?) dachte: da gibts die einen (warten auf den bus) und da die anderen (im auto). und beide gruppen werden sich nie verstehen, verabscheuen sich gegenseitig und würden sich nie und nimmer gegenseitig helfen. wie recht ER also hatte. und wie er sich selbst ausgenommen hat von seinen bescheidenen forderungen! unglaublich! der messias ist zurück und wohnt im wedding! am nettelbeckplatz. ganz ehrlich, ich habe IHN gesehen. denkt mal drüber nach, denn im grunde ist es im leben immer so: die einen sitzen im auto und die anderen warten auf den bus.</p>
<p>[nachtrag:] der bus kam eine halbe stunde später. gleich drei hintereinander. irgendein kack unfall auf der reinickendorfer oder so. wasweißich. IHN habe ich dann nicht mehr gesehen. ein messias muss nicht bus fahren…</p>
<p>—————-<br/>
Now playing: Tom Waits – God’s away on business</p>
<p><span id="more-416"/></p>
<hr/>
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		<title>mein bravo-psychotest für heute</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 12:02:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[weihnachten naht. und ich muss mir jetzt schon einen kopf machen, was ich mir unters bäumchen packe. und das solltet ihr auch. denn wenn nämlich die lokführer streiken und der güterverkehr stillsteht gibts auch keine geschenke mehr in den läden. also ran halten! ich jedenfalls das shoposkop befragt und – siehe da – ich bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>weihnachten naht. und ich muss mir jetzt schon einen kopf machen, was ich mir unters bäumchen packe. und das solltet ihr auch. denn wenn nämlich die lokführer streiken und der güterverkehr stillsteht gibts auch keine geschenke mehr in den läden. also ran halten! ich jedenfalls das shoposkop befragt und – siehe da – ich bin ein <em>feingeistiger nerd</em>. was es nicht alles gibt! und in der typanalyse heißt es dann noch:</p>
<blockquote><p>“Wenn es den Computer nicht schon gäbe: Sie hätten ihn erfunden. Bloß in besser. Denn egal ob das Fahrrad, die Waschmaschine oder Windows nicht geht – Sie wissen, wie man das wieder hinkriegt. Form follows Function lautet Ihr Motto und die Welt von Morgen ist Ihr Zuhause. Doch vergessen Sie dabei eins nicht: Stil und Understatement. Zwar winkeln Sie nicht Ihren kleinen Finger ab, wenn Sie eine Banane essen – ein kultivierter Kopfmensch sind Sie aber dennoch. Wenn es dann aber kalt und ungemütlich wird, sehnen Sie sich nach ihrem heimischen Nest. Und sinnieren dort, mit Tee und Wärmflasche, über das Muster für Ihren neuen Quilt.”</p></blockquote>
<p>die geschenkempfehlung für mich selbst war dann ein fernsehdings für den pc. also fernsehgucken ohne fernseher. will ich zwar nicht haben, aber woher weiß das orakal das? langsam bekomme ich angst. kann jemand helfen? und: was soll ich mir nur zu weihnachten schenken?</p>]]></content:encoded>
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		<title>Trend: Weg vom Komma. Interview mit dem Erfinder [1999]</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 23:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[vorbemerkung in ureigener sache: diesen text schrob ich vor ungefähr acht jahren. also im ganz und gar unschuldigen alter. für mich und meine damalige freundin. für die welt also. doch erst jetzt scheint ebenjene welt reif für ihn. behutsam rechtschreiblich korrigiert trifft er nun also auf ein dankbares millionenpublikum. viel spaß beim lesen und schönes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>[vorbemerkung in ureigener sache: diesen text schrob ich vor ungefähr acht jahren. also im ganz und gar unschuldigen alter. für mich und meine damalige freundin. für die welt also. doch erst jetzt scheint ebenjene welt reif für ihn. behutsam rechtschreiblich korrigiert   trifft er nun also auf ein dankbares <strike>millionen</strike>publikum. viel spaß beim lesen und schönes wochenende.]</em></p>
<p>JOURNALIST: Mit 17 hat man noch Träume. Erinnern Sie sich, welche?</p>
<p>MANN: Schon früh war mir klar: Ich werde einmal der große Satzzeichen-Erfinder, den die Welt je hervorbrachte. </p>
<p>J: Ist das nicht ein bisschen arrogant und sehr von sich selbst eingenommen?</p>
<p>M: (lacht) In unserem Gewerbe ist das oberstes Gebot, um wirklich innovative Ideen zu etablieren, bedarf es ein gesundes Selbstvertrauen.</p>
<p>J: Vertreter völlig neuer Erfindungen haben es meistens schwer, ihre Ansichten durchzusetzen…</p>
<p>M: (seufzt) Ja, am Anfang, ich kann mich noch genau erinnern, das war im Winter 1604, niemand war an meinem Komma interessiert, es war zum Ausflippen, zumal sich meine soziale Lage immer mehr zuspitzte, es war ein kalter Winter und niemand hatte mehr was zu Essen, ich hatte den ganzen Sommer darauf verwendet, die Kommaregeln auszutüfteln und natürlich keine Zeit zum Arbeiten gefunden.</p>
<p>J: Aber es kam dann doch letztendlich zum Durchbruch und dem Einmarsch des Kommas in die Bücher…</p>
<p>M: Es war Thomas Mann, der die Kommasetzung gesellschaftsfähig machte, meines Erachtens hat er an mancher Stelle aber sehr übertrieben.</p>
<p>J: Große Erfindungen wurden meist fehlgedeutet oder nicht im Sinne des Erfinders gehandhabt. Wie sieht es zur Zeit beim Komma aus?</p>
<p>M: Es geht, der Trend im Moment geht zwar etwas weg vom Komma, aber es gibt noch genug Gymnasial-Lehrer, die den Schülern das Komma einprügeln, dem Erfinder des Apostroph, übrigens ein sehr guter Freund von mir, geht es da schlimmer, was da zur Zeit auf dem Markt ist, treibt einem schon die Zornesröte ins Gesicht.</p>
<p>J: Sie verdienen an jedem Komma 5 Pfennig, ihr gegenwärtiges Vermögen wird auf mehrere Milliarden geschätzt…</p>
<p>M: (lacht ausgelassen) Über Kommas redet man nicht, die setzt man. </p>
<p>J: Es scheint sich wirklich zu lohnen, neue Satzzeichen zu etablieren. Was raten sie Neulingen in der Branche?</p>
<p>M: Die Marktzahlen sind leicht rückläufig, aber ich denke es ist noch Potenzial für neue Ideen vorhanden, auf jeden Fall dranbleiben und nicht verzweifeln, irgend ein Schriftsteller wird das neue Zeichen schon für sich entdecken.</p>
<p>J: Sind sie glücklich? </p>
<p>M: (grinst) Jedes Mal, wenn ich einen Satz mit Komma lese.</p>
<p>J: Wir danken ihnen für dieses Gespräch.</p>]]></content:encoded>
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		<title>zusammengefasst</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 09:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[kinder, da war was. da standen wir vor dem reichstag, ein paar klägliche polizisten gabs auch, doch die waren einfach nur da. es hat leicht genieselt, die füße wurden kalt und ab und zu wurde gesungen oder parolen gerufen. alles sehr friedlich. ströbele mittendrin, war ja klar. wenigstens waren ein paar leute da. andere haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>kinder, da war was. da standen wir vor dem reichstag, ein paar klägliche polizisten gabs auch, doch die waren einfach nur da. es hat leicht genieselt, die füße wurden kalt und ab und zu wurde gesungen oder parolen gerufen. alles sehr friedlich. ströbele mittendrin, war ja klar. wenigstens waren ein paar leute da. andere haben gefehlt. war auch klar. war auch arschkalt. mehr gibts irgendwie nicht zu sagen.</p>
<p>ein paar weiterführende infos:<br/>
<a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Pressecenter">pressemeldungen</a><br/>
<a href="http://wirres.net/article/articleview/4639/1/6/">ix war auch da</a><br/>
<a href="http://www.wortfeld.de/2007/11/verstaerkung/">das zdf war auch da</a><br/>
<a href="http://www.spreeblick.com/2007/11/07/freiheit-statt-angst-video/">…und noch mehr links und ein video bei spreeblick</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/pixelroiber/1900746704/" title="Fotosharing"><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  src="http://farm3.static.flickr.com/2356/1900746704_30293842f4.jpg" width="500" height="333" alt="suchbild"/></a><br/>
[in diesem bild versteckt sich ein pixelroiber, finde ihn (<a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:DSC_4184.JPG">quelle</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/">lizenz</a>)]</p>
<p><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/">die ganzen hintergründigen infos gibts hier, und auch was du dagegen tun kannst.</a><br/>
<span id="more-404"/></p>
<hr/>
INSERT_MAP<p/>]]></content:encoded>
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		<title>über Nacht kam die Erinnerung</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 14:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[es wird kalt in deutschland. der sommer ist vorbei. es riecht jetzt überall in der stadt nach schornstein. ich mag das. diesen beißenden geruch von verbrannter kohle und holz. er steigt in die nase und kriecht ins mittelhirn. dort döst er vor sich hin und signalisiert: ist kalt draußen, junge. mach deine jacke zu, komm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/pixelroiber/1808218365/" title="Fotosharing"><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  src="http://farm3.static.flickr.com/2260/1808218365_225eaa375d_o.jpg" width="500" height="500" alt="fürs gemüt II"/></a></p>
<p>es wird kalt in deutschland. der sommer ist vorbei. es riecht jetzt überall in der stadt nach schornstein. ich mag das. diesen beißenden geruch von verbrannter kohle und holz. er steigt in die nase und kriecht ins mittelhirn. dort döst er vor sich hin und signalisiert: ist kalt draußen, junge. mach deine jacke zu, komm vom spielplatz nach hause und trink deinen kakao. und bind’ dir doch endlich mal den schal um, den ich dir letztens geschenkt habe. </p>
<p>als ich das erste mal nach berlin kam, roch es auch überall so. auch im wedding. und so denke ich jedesmal an lauschige nachmittage und frühabende. die heizung knistert vor sich hin und der kaffee dampft. ach, romantisch. doch, vorbei. bald. oder zumindest soll es immer weniger kohleheizungen geben.</p>
<blockquote><p>Schwerpunkte mit bis zu 50% Kohleheizungen liegen hier in einzelnen Bezirken des Innenstadtbereiches mit geschlossener Altbebauung, in Prenzlauer Berg, in Teilen von Mitte, Friedrichshain und Lichtenberg. Auch die Altbaubereiche von Pankow, Weißensee, Treptow und Köpenick weisen z.T. noch über 30% Kohlebeheizung in der Wohnbebauung auf. [<a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtentwicklungsplanung/de/versorgung/waerme/erl/index.shtml">quelle</a>]</p></blockquote>
<blockquote><p>In Zukunft sollten die in Berlin erfolgreich begonnenen Maßnahmen (Fernwärmeausbau, verbrauchsorientierte Heizkostenabrechnung, Verdrängung der Kohleofenheizungen und Verbesserung der Wärmeisolation von Gebäuden) fortgesetzt werden und durch verstärkte Nutzung der Sonnenenergie und Erneuerung veralteter Heizungsanlagen ergänzt werden. [<a href="http://www.berlin.de/sen/umwelt/luftqualitaet/de/emissionen/e-kataster_hausbrand.shtml">quelle</a>]</p></blockquote>]]></content:encoded>
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