Kühe auf einer grünen Weide, im Grunde das nächstliegende Design. Jedoch, so trivial, so gefährlich: Immerhin soll Milch verkauft werden und kein Fleisch. Dazu ein Hinweis, dass das Produkt mal einen Preis gewonnen hat und die Nährstoffangaben. Mehrere Schriftarten machen das Bild auch nicht rund.
![[8] schritt halten](http://farm3.static.flickr.com/2263/2531319038_c2c5e5829c_m.jpg)
ok, ich bin jetzt durch. das neue theme bleibt nun erstmal. das gute stück heißt malleable, stammt von patrick daly und basiert auf dem framework hybrid (wie übrigens das vergangene auch).
und jetzt bitte konstruktive verbesserungsvorschläge, meinungen und senf.
Gefällt dir das neue Aussehen hier?
- Ja, Aufklärung und Ahndung von Steuervergehen ist dringend nötig, der Zweck heiligt hier die Mittel. (67%, 2 Votes)
- was? ich find mich gar nicht mehr zurecht! (33%, 1 Votes)
- ja (0%, 0 Votes)
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- Das iPad ist zwar revolutionär, aber ein richtiges Notebook kann es nicht ersetzen. (0%, 0 Votes)
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so, seit montag läuft hier auch wordpress in der aktuellen version. ich habe mich entschieden, das layout beizubehalten und die neuen funktionen nach und nach einzubauen. wäre doch gelacht, wenn ich das nicht selber hinbekomme. neu hinzugekommen ist auf jeden fall der sticky-artikel: der jeweils wichtigste artikel der woche oder so. der erscheint immer ganz oben und in bewährtem aubergine.
hinweis: dies ist ein bezahlter blogeintrag. ich bekomme also geld für dieses posting.
gutscheine sind unterbewertet. und sie haben einen schlechten ruf. dabei kann man mit ihnen vor allem eins: sparen. wobei das aus sicht des marketings genau anders herum sein sollte: kaufanreiz bieten, psychologische kriegsführung vor der ladentheke quasi. desterwegen ist der gemeine gutschein auch meist mit dem eitergeschwür des mindestbestellwerts verflucht. es gilt also, die besseren gutscheine unter viel schrott herauszufiltern.
wie gut, dass es dafür seiten im internet gibt. eine davon ist gutscheinaffe.com. zwischen buntem webdesign springt uns das maskottchen django an und führt uns mit wenigen klicks zu den begehrten gutscheinen.
eine kleine auswahl:
s Oliver Gutschein
(Wert: 10% Rabatt / Mindestbestellwert: Keiner!)
Yoox Gutschein
(Wert: Bis zu 70% Rabatt und versandkostenfreie Lieferung / Mindestbestellwert: keiner)
myby Gutschein
(Mindestbestellwert: Keiner)
weg.de Gutschein
(Wert: 10 Euro)
die seite ist gut strukturiert, übersichtlich und vorbildlich kategorisiert. was mir aber fehlt, sind noch ein paar alternative sortierungen: z.B. nach hersteller/anbieter, nach gutscheinwert oder datum. dann wäre die ganze seite perfekt!
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nach einem gigantösem wochenende und einem arbeitsamen montag mit entsprechendem kopfschmerz ist mein humor nicht besonders subtil. dennoch! will ich euch dies bildchen nicht vorenthalten. eine wiedereintrittskapsel der NASA, seltsam geformt. und ein weiterer beweis für geschmacksichere wissenschaftler: das weiße schlichte design erinnert stark an apples steve.
… und morgen gibts fotos von kate moss. naggich. gnihihi.
die idee ist schon alt, aber in den letzten tagen so aktuell wie schon lange nicht mehr. was mir vorschwebt ist eine revue der milchverpackungen, ein feuerwerk des verpackungsdesigns, eine hommage an das weiße gold selbst.
räusper. fangen wir mit einem exemplar der besonderen art an. die verpackung ist in dezentem blau gehalten, nur unterbrochen durch einen grünstreifen, der an autobahnen errinert. und da werden ja auch täglich millionen liter rumgekutscht. und fettarm ist sie, so verdammt fettarm, dass es gleich mehrmals draufsteht. auch in englisch. longlife bezieht sich offensichtlich auf die milch selbst. die ist nämlich homogenisiert. wobei mir da ein alter kuttner-witz einfällt: “…warum homogenisieren und ultrahocherhitzen wir eigentlich nicht gleich die kühe?”.
bin gerade hier gelandet und frage mich gerade, was da dran ist. klingt jedenfalls interessant. weiß wer mehr?
ich verbleibe, freundlichst und mit milchbart…
von streetart habe ich ja keine ahnung. ich finds nur toll. nicht nur täglich auf der straße, sondern auch im web. und richtig dolle wirds dann, wenn die szene dich offiziell trifft und sich die eier schaukelt. wie vor ein paar wochen beim cans-festival und letztens in der tate modern (links klicken für mehr bilder).

["JR" by unusualimage, license]
nachdem windows-rechner von apple gekapert werden und auf safari gehen, wird nun zurück geschossen: wie frustrierte mac-nutzer berichten, handelt es sich um das berüchtigte MS paint. das mächtige werkzeug zur bildbearbeitung installiert sich ohne nachfrage im apple-betriebssystem und löscht bestehende photoshop-installationen.
eine erste stellungsnahme von steve jobs: “boar ey, voll fies”. doch die anwender wollen sich nicht zu spielbällen der industrie machen lassen und machten ihre rechner einfach aus. in foren wird heiß diskutiert, wo der herunterfahren-knopf eigentlich ist. derweil tauchen die ersten tutorials zu MS paint auf, führende grafik-designer loben das programm für seine schnelligkeit und intuitive bedienung.
microsoft ist derzeit nicht zu stellungsnahmen bereit, man munkelt von schwierigkeiten mit den firmen-rechnern, die auch mit safaris infiziert wurden und nun dauernd abstürzen.
gerade im archiv gewühlt und eine uralte rezension gefunden! damals geschrieben für die jugendseite einer regionalen tageszeitung… übernehme ich hier unverändert. man beachte den holprigen stil. urx. und man merkt, dass ich zu viel rolling stone las zu der zeit…
Der zynische Melancholiker gibt sich erneut die Ehre. Wer bei dem Titel an chemische Designerdrogen denkt, irrt gewaltig. Reed feiert in beinahe jedem Lied sehr exzessiv seine eigenen Depressionen und präsentiert uns seine Weltanschauung in sehr tiefgründigen Texten und mal laut, mal leise gespielten Gitarren. Bis kurz vor Schluss jongliert er geschickt mit Begriffen wie Zeit, verflossener Liebe, Tod und Ausweglosigkeit. Jeder der 14 Tracks ist eine kleine, aber tiefgehende Short Story. Wir erahnen eine erlebte Reise durch die düsteren Abgründe seiner Seele, in der Reed allerhand verlorenen Gestalten wie Crackheads und Intellektuellen, Engeln und Huren, Gefangenen und Aufsehern, verlorenen Kindern und gefräßigen Eltern begegnet.
Diese Odyssee findet ihren Höhepunkt irgendwo in den 18 Minuten von „Like a Possum“. In diesem schwerfälligen und gitarrenlastigen Inferno, das sehr an alte „Velvet Underground“-Schrammelgitarren erinnert, befindet sich Reed im seelischen Vakuum: total betäubt. Dieser Song sollte keine Minute länger dauern, denn in genau dem Moment, in dem die Rasierklinge kurz vor dem Handgelenk hängt, ist das Stück vorbei und das vielleicht hoffnungsvollste und letzte Lied beginnt. Die Erlösung. Wir schauen in den „Big Sky“ und nichts kann uns mehr anhaben.
Ein typisches Lou Reed-Album eben, das uns zeigt, dass Reed mehr ist als sein „Perfect Day“ auf dem Trainspotting-Soundtrack. Er ist nicht nur ein begnadeter Musiker, sondern auch ein perfekter Songwriter. Seine ganze Karriere lang hat er sich seine musikalische Kraft und Energie erhalten und hat diese voll und ganz in dieses Album gesteckt.
Diese CD empfehle ich allen verzweifelten, einsamen Herzen, die genug von pseudo-depressiven „Bubble Gum“-Texten haben. Exctasy ist hart, melancholisch und bitter, aber auf keinen Fall mitleiderheuchelnd. Wer aber auf kurzlebige und tanzbare Musik steht, sollte lieber alle Finger davon lassen, und Hals über Kopf aus dem Plattenladen türmen: Das ist noch Rock’n’roll, Lärm, mit dem man zum Glück aus dieser kranken Welt immer noch ausbrechen kann.
amazon-link: lou reed: ecstasy

das wars dann wohl. ganz frisch aus den tickern dieser welt:
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internet, august 2007. besucherzahlen brechen ein. nutzer bleiben weg. und kommen auch nicht wieder. das internet, lange zeit eine erfolgstory wird nun eingestellt. zu kompliziert, zu groß, zu langweilig, sagen experten. ab septemeber wird es nur noch eine art not-netz geben, teilten die zuständigen registrierungsstellen mit. damit folgen sie einem aufruf der bundesdeutschen regierung, in der wo es gelauten hatte, das internet wird doch eh’ nur von terroristen bedient. recht so, meinen wir und stehen nicht alleine da. viele nutzer beklagen schon längst die völlige überbewertung des internets und fühlen sich verarscht. von den großen playern dieser branche, von den leeren versprechungen. und wohl auch von den anderen nutzern. wir kennen die auswirkungen schon heute:
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Let the children have their way
Let the children play
[santana]
liebe berliner eltern,
muss das sein? ich sehe euch regelmäßig auf den spielplätzen dieser stadt. beaobachte euch. rede mit euch. und mache mir so meine gedanken. ich finds ja klasse, dass ihr euch für kinder entschieden habt, ist ja alles nicht mehr so einfach. zukunftsängste und drohender arbeitsplatzverlust machen eine vernünftige familienplanung beinahe unmöglich. der staat wurstelt so rum und bietet auch wenig perspektiven. um so höher ist also euer engagement zu bewerten, ein kind in diese welt gesetzt zu haben. löblich gar.
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die zitty ist jetzt auch angekommen in der zukunft und präsentiert sich ähnlich wie spon in einem satten weinrot. vorbei die dilettantischen tage des webdesign, wo noch der sohnemann vom chef die seiten programmiert hat (“der lädt sich immer mp3, da kann er auch html”). aber am meisten beeindruckt mich immer noch der umschaltbutton auf last.fm oben rechts. da kann man ganz easy von rot auf schwarz switchen. ach welche überraschungen bietet doch das netz. immer wieder und jeden tag aufs neue.
die alte tante zitty hat es schon vor wochen propagiert und letzte woche hat opa spiegel ähnliches geschrieben: berlin wird derzeit von neokonservativen überflutet. nicht mehr lange, und diese wundersame spezies dringt auch in wichtige lebensbereiche der restrepublik ein. gekleidet in feinstem stoff, ausgerüstet mit ipod und blackberry organisieren, planen und designen sie was das zeug hält. sind dabei bodenständig wie unsere großeltern und reden vernünftig über politik, wollen großes erreichen, ohne aberwitzigen visionen nachzuhängen. arghhh.
zeit für pixelroiber, einen neuen typus ausfindig zu machen – den neoproll. er hat den glauben an die große politik verloren, kennt sich aus und ist ähnlich ausgerüstet wie kollege neokonservativ, nur ranziger angezogen. da er einen ähnlich exzessiven lebensstil verfolgt wie der allgemein bekannte vollproll, muss er sich durch bissigen sarkasmus und wissenden zynismus abgrenzen. politische korrektheit kümmert ihn dabei wenig, hauptsache, es klingt witzig und gut.
pixelroiber findet: typisierung, so oberflächlich sie auch daherkommt, ist wichtig und hilft, sich in einer immer schneller drehenden welt zurecht zu finden.

