bitte hier entlang:

http://www.youtube.com/watch?v=pty0yNPeubk

Hinweis: unter dem video dieser dialektisch großartigen aktion versammelt sich die avantgarde der kommentarschreiber des deutschsprachigen internets.

und während im mittelmeer die flüchtlinge absaufen, organisieren wir unser gedenken an die überwindung von unrecht … mit halteverboten und sperrungen:

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und dann klopfen wir uns auf die schultern, wie toll wir alle auf der straße gegen überwachung und für meinungsfreiheit und begrüßungsgeld waren. und dann singt helene fischer das lied der deutschen und gauck reitet nur mit einer fahne bekleidet durchs brandenburger tor, dem sonnenuntergang im westen entgegen.

ein wohl authentischer fall von rap in uniform:

traurig. und nächstes mal reden wir über macht, machtdemonstration und gegengewalt. es stimmt schon, hier leben einige kaputte menschen, und die polizisten, die hier ihren dienst tun (müssen), sind nicht zu beneiden. das video verstehe ich als antwort auf gängige (pseudo-) gangster rap videos aus dem kiez. kann man machen, aber gelöst bekommt man damit auch nichts.

grebe hatten wir schon oft. aber dieses lied noch nicht. kontroverseste zeile bisher:

„Es gab eine Zeit, da war eine Putzfrau das Allerletzte.
„Es ist dein Dreck, den machst du gefälligst selber weg!“ (stimmt ja auch)
Jetzt kniet irgendeine Olga über meinem Klo, kratzt meine Kacke weg,
Es hat ein bisschen gedauert aber mittlerweile, mittlerweile,
Schaue ich ihr gern‘ dabei zu.

Unten.
Die ist unten,
Zurecht.
Und das hat mit Zufall nix zu tun,
Oder Pech.“

da kann man sicher drüber streiten. aber recht hat er. bitter.