Schlagwort: 2004

241405 – 06/2004

„Nur die Fotografie ist in der Lage, das Leben in eine Reihe von Momenten aufzuteilen, von denen jeder so wertvoll ist wie eine ganze Existenz.“
~ Eadweard Muybridge

bilder aus einer längst vergangenen zeit. unterwegs im wedding/gesundbrunnen, es ist europawahl 2004, es ist juni und offensichtlich warm. das mit dem fokussieren muss ich noch lernen und irgendwie ist auch alles schief. naja. dafür schöne straßenansichten von ecken, die jetzt ganz anders aussehen.

Film: Fujicolor Superia 200
Kamera: Olympus OM-10
Zeit: 2004/06
Entwicklung: Rossmann
Scan: Epson Perfection V330 Photo

Tatort: Herzversagen (2004) – Dellwo & Sänger

Etwas gefühlsbetonter Fall um das frühe Ableben älterer Menschen. Frau Sänger darf nicht mitmachen, weil sie psychisch angekratzt ist, löst dann aber doch die Morde. In ihrem fünften Fall wirken beide ein wenig profillos, fast nervig und öde. Der Fall ist gut konstruiert, die Auflösung dagegen wenig glaubwürdig.

+++ LINK +++ Erstausstrahlung: 17.10.2004

[xrr rating=4/7]

Filmkritik: Ladykillers (2004)

Der Film der Gebrüder Coen ist ein Remake des gleichnamigen Films von 1955. Eine Bande um Professor G.H. Dorr, gespielt von Tom Hanks, gräbt sich im Keller einer gutmütigen alten Dame in den Tresorraum eines Kasinos und raubt die Einnahmen. Alles ist perfekt geplant und geht auch gut. Wenn nicht am Schluß die Alte alles entdecken würde – jetzt muss sie beseitigt werden und das gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Eine schöne Roiberpistole im Stil von Oceans Eleven und folgende, nur geht hier so manches schief. Die Bandenmitglieder sind leider nicht die hellsten und so wird es manchmal grotesk. Die Figuren sind meist übertrieben gezeichnet, aber gerade das macht den Film so liebenswert.

Vielleicht nicht der beste Film der Coen-Brüder, aber sehenswert allemal.

[xrr rating=6/7]

Tatort: Mörderspiele (2004) – Thiel & Boerne

etwas verwirrendes kammerspiel um eine tote im see und ohne kopf. die parallelen zu einem mord aus den fünfzigern sind frappierend. ein ukrainer identifiziert seine frau. kurze zeit später hängt die nächste leiche am rathaus, lieblos verhüllt in müllsäcke, dafür aber mit kopf.

und auf einmal werden alle von ihrer vergangenheit eingeholt, münster ist klein, jeder kennt jeden und einige haben noch alte rechnungen auf, auch die frau staatsanwältin. die spuren führen zu einem bauernhof. boerne vermittelt auf eigene faust und sieht am ende ziemlich kaputt aus. thiel versteht gar nichts, dafür schlägt er sich aber gut durch den münsterschen inzestmorast.

insgesamt gut gemachter und gespielter tatort, manchmal nicht ganz logisch, aber muss ja nicht immer.

LINK +++ Erstausstrahlung: 25.04.2004

[xrr rating=6/7]