dies ist die geschichte vom blogtswärg, er wollte so gerne auch mal bloggen. doch leider ist das garnicht so einfach. vielleicht weil er garnicht wußte, was bloggen überhaupt ist. er fragte zuerst wiki, seinen alten nordischen freund. der erzählte zwar viel, wußte aber eigentlich auch nichts. also schaute sich blogtswärg um und – siehe da – er verstand auf einmal, wozu das alles gut ist. ein blog kann regierungen stürzen, lebenshilfe bieten, stars entdecken, skandale aufdecken oder einfach nur informieren. das ist die theorie, das hatte blogtswärg verstanden. was ihm auch auffiel, und was sich langsam in ihm zu einer grauenhaften gewissheit verdichtete: blogs reden viel und gerne über sich selber. und so kocht sie weiter vor sich hin und köchelt ab und zu auf, die blog-suppe. doch blogtswärg wird das ganze beobachten. vielleicht, wer weiß?, wird ja eines tages das ganz große ding draus!

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Der Autor zieht über die grossen Bücher meiner Kindheit her, dafür bekommt er eine negative Bewertung, ganz klar.
Da wird Karl May als Schwul verspottet, der Schatzinsel der Zauber genommen und zu den Inhalten sagt er kaum etwas. Die Idee eines solchen Buches war gut, aber der Autor sicherlich der falsche. Vermutlich hatt er die Kindheit ohne Lesen verbracht und versteht den Zauber nicht.
(aus einer amazon-kritik)

das lässt viel erwarten. ganz so lustig und böse ist es dann aber doch nicht. dafür hat herr schäfer viel zu viel respekt. und manchmal sind seine rezensionen auch eher langweilig. zumindest aber ist seine auswahl sehr interessant. ein paar habe ich auch schon gelesen und die will ich hier nach und nach hinschreiben:

Ken Kesey: Einer flog über das Kuckucksnest

Rainald Goetz: Irre (1986)

Philippe Djian: Betty Blue: 37,2 Grad am Morgen. (1988)

Douglas Coupland: Generation X

Harry Rowohlt: Pooh’s Coorner

[xrr rating=6/10]

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2013-03-30 15.50.46-1

ein wunderbares buch voll von geschichten, die fein miteinander verwoben sind, wie kreise ziehen sich fehler und erfahrungen von einer generation in die nächste. mit polititischen und gesellschaftlichen problemen und in einer schönen sprache geschrieben (zumindest was die deutsche übersetzung angeht. punktabzug weil an manchen stellen etwas zu langatmig. aber unbedingter lesebefehl.

[xrr rating=9/10]

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wiki vergleicht das buch mit werken von Dante, Homer, Joyce, Heidegger, Platon und Kafka. würde ich zustimmen. aber vor allem macht es spaß zu lesen. es geht um rußland nach dem zusammenbruch der sowjetunion (wie bei pelewin), um einen obdachlosen, der leerstehende wohnungen hütet und allerlei geschichten erlebt mit seinen neuen nachbarn. um die abgründe der menschlichen seele im allgemeinen und der russischen im speziellen. dostojewski schwebt über jeder seite. sollte man gelesen haben.

[xrr rating=7/10]

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o-matic

dieses buch hatte ich schon fast vergessen. vor jahren mal gelesen und dann verschenkt. entsprechend sind die erinnerungen ein wenig verblasst. aber! trotzdem unbedingt lesenswert. es geht um eine utopie, wie das mittelalter ausgesehen hätte, wäre alles anders verlaufen. die leute raffen sich auf und negieren die alten machtstrukturen. wunderbar zu lesen und mit viel witz geschrieben.

mehr über den autor bei wiki.

[xrr rating=8/10]

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dieses buch hab ich gelesen, als ich eigentlich fürs abi lernen sollte. ich habs geschafft, sowohl abi als auch buch. ziemlich abgefahrene story um eine videokamera, zeitreisen und ausgrabungen. nicht unbedingt tiefgründig, dafür hochspannend und in einem tempo – nix für schwache nerven. gab wohl auch einen film, den hab‘ ich nicht gesehen.

[xrr rating=7/10]