Monat: August 2014

kommentar der woche 36|2014

was die fdp alles getan hat, erklärt uns benutzer koala2 in der kommentarspalte von spiegel online:

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die fdp ist der chuck norris unter den parteien. schade, dass sie jetzt auch noch die letzte regierungsbeteiligung verloren hat. dazu heißt es offiziell:

„Mit einem soliden Haushalt und einem ausgezeichneten Bildungssystem habe die FDP im Freistaat erfolgreich regiert. „Sachsen war nicht Berlin, allerdings könnte es jetzt wie Berlin werden“, warnt Lindner mit Blick auf die ersten Wahlprognosen.“

da freu ick mir!

kroatienlogs #3: labin

labin (aka albona) besteht aus zwei teilen: einer historischen altstadt auf dem berg und einer neustadt am fuße des berges. klar, dass die touristen alle nach oben wollen und die stadt mit ihren autos verstopfen. aber es lohnt sich, verwinkelte gässchen, hinter jeder ecke etwas anderes zu entdecken. dazu viele restaurants und ein schöner blick ins tal. da waren wir öfters, weil nicht weit vom ferienhaus entfernt.

dabei ist die altstadt vor ein paar jahren fast eingestürzt, wurde doch der ganze berg vom bergbau zerlöchert und musste aufgefüllt werden, damit die einstürzenden stollen nicht die bausubstanz fressen. merkwürdigerweise gibt es in dieser besten lage auch viel leerstand, das schreit nach hausbesetzungen. nur kenne ich mich im kroatischen recht zuwenig aus, anderseits sind hausbesetzer auch nicht gerade dafür bekannt, die gesetzeslage vorher zu checken. wie auch immer, wer noch wohnraum in exklusiver lage sucht, der wird hier sicher fündig, über immobilienpreise habe ich mich allerdings nicht informiert.

die neustadt besticht durch sozialistischen realismus und sieht aus wie jede andere neustadt in europa. viele große supermärkte können nicht verhindern, dass es immernoch jeden tag einen lokalen markt mit frischem gemüse, obst und fisch gibt. unbedingt hingehen, so authentisch, da tauschste gerne zwanzig firlefanzsouvenirläden gegen ein.

ansonsten gibt es nicht viel mehr aus labin zu berichten. was da und auch in anderen istrischen städtchen auffiel: die kaffeebars, kleine cafés, in denen nur kaffee angeboten wird, in denen die einheimischen tagsüber stundenlang sitzen und miteinander reden. toll.

Filmkritik: American Hustler (2013)

eine story wie in Der Informant (2009) – eine verzwickte geschichte um korruption, betrug, mafia. drahtzieher sind Irving Rosenfeld und seine schöne freundin, die menschen überzeugen und manipulieren können. als dann ein engagierter FBI-agent auftaucht, wird das spiel immer komplexer, plötzlich sollen sentatoren und mafia-bosse fallen. klar, dass das nicht gut geht. tolle klamotten und styles und auch ein bisschen philosophie („wir betrügen alle und am meisten uns selbst“).