MonatSeptember 2013

exploring berlin: gruselkabinett, kreuzberg

das gruselkabinett am anhalter bahnhof ist so eine typische berliner angelegenheit. in einem hochbunker auf drei etagen horror (zweiter weltkriegs-luftschutzbunkergeschichte) plus grusel (ein erschrecker jagt die besucher durch die gänge), aber die besitzerin frau friedland sucht einen käufer. wer also ein paar mark übrig hat, sollte zuschlagen.

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schön auch die stellenbeschreibung von der website:

  • Studentenjob (Arbeitszeit nach Vereinbarung)
  • Mitarbeiter als Animateur
  • zuverlässige, solide Arbeitseinstellung
  • Mittzwanziger
  • mit guter Laufkondition
  • Nichtraucher (keine Rauchermöglichkeit)
  • muss ohne Brille im Dunkeln gut sehen können mit Dienstleistungserfahrung wird eingearbeitet

Als sich der Konsumismus selber abschaffte… #7

Heute begeben wir uns einmal mehr in die Abgründe der bunten Warenwelt:

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Wahrscheinlich ist der Nachwuchs nachgewachsen und bevorzugt nun andere Ikonen der Spaßgesellschaft. Oder der Stuhl ist einfach kaputt. Egal, raus auf die Straße damit!

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o2 betreibt in Tschechien Telefonzellen. Was das bedeutet, überlegt Ihr Euch mal schön selbst.

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Hergot – der Erfolgs-Schokoriegel aus Tschechien. Ob es einen Zusammenhang mit Karel Gott gibt (siehe auch)?

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Versehentlich gekauft und für absolut schlecht befunden, Zucker mit etwas Orängschengeschmack…

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Nicht probiert, aber sicher nicht besser.

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Mike Tyson gibt seinen Namen für einen Energy-Drink her – mit knackigem Zitat.

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Ein Kühlregal für die Hundewurst. Also Wurst für den Hund.

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Der neue Einmachspaß für die ganze Familie in ansprechender Farbe.

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Der Polizeistaat fürs Kleinkind.

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Die Bankroiberin bekämpft das System.

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Barbie nach zu vielen Pilzen.

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Und mein Liebling: Die Plüsch-Bratwurst.

exploring berlin: botanischer garten, lichterfelde

nettes zeugs. wie zoo, nur ohne tiere. einen ausflug auf jeden fall wert.

was bisher geschah:
exploring berlin: russisch-orthodoxer friedhof, tegel
exploring berlin: feuerwehrmuseum, reinickendorf

Geschichten aus einer viel zu großen Stadt pt. 25

Das Wasser steht den Berlinern bis zum Hals. Zumindest jenen, die in der Sohle des Urstromtals wohnen oder bauen. Da kommt nämlich das Grundwasser hoch (wir berichteten). Um dem entgegen zu wirken, wird das Grundwasser von den Baustellengruben einfach abgepumpt und über rosa Röhren irgend woanders hin gespült1.

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Hier gibt es einen erklärenden und hier einen nachdenklichen Artikel zum Thema.

Die Tage wurde wohl eine Baustelle fertig und so werden zur Zeit die Röhren am Potsdamer Platz abgebaut:

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Nur zur Info, dass Ihr Euch nicht wundert.


  1. vielleicht wird daraus Berliner Pilsener oder Schultheiß gebraut, man weiß es einfach nicht, würde aber einiges erklären []