MonatDezember 2011

sprache lebt!?

Symbolbild: Hauptbahnhof Leipzig - babylonisches Sprachwirrwarr

sprachwissenschaft geht immer als thema, das wissen wir spätestens seit diesem vieldiskutiertem beitrag.

sprache lebt. wird beeinflusst von der gesellschaft, von anderen sprachen und ihren benutzern. nichts neues also. interessant ist, dass es wendungen gibt, die auftauchen, so oft benutzt und diskutiert werden, dass sie nach ein paar jahren wieder sang- und klanglos verschwinden. eine auswahl:

  • nicht wirklich“ (vor ca. 10 Jahren): offenbar eine übersetzung des englischen not really, was genau das gegenteil meint. oft diskutiert im netz und inzwischen kaum noch verwendet.
  • hastenichgesehen“ (vor ca. 8 Jahren): inflationär verwendetes füllsel – nervtötend und zum glück wieder verwschwunden.
  • wie geil ist das denn? (seit ca. 5 Jahren): hört man vereinzelt noch, zum glück nicht mehr so oft wie damals, das war nicht schön. kam auch mit so einer putziger betonung und variationen des wörtchens geil, manchmal auch mit einem nachgeschobenen „bitte?!

Kennt Ihr noch mehr davon?

World Dominating Instructions

auf flickr gibt es die gruppe World Dominating Instructions. das konzept finde ich immer noch toll: sich über anweisungen in der real existierenden welt der wahrheit anzunähern. und/oder der antwort (42?!).

Zweites Pragmatisches Axiom von Paul Watzlawick:
„Jede Nachricht hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist.“

notes of a dirty old man

hier passiert hier gar nicht mehr. ey. das hat auch seine gründe. der offenbarste ist es gar nicht mal: das w-fest, das seine kosumptösen krallen um einen legt und langsam zudrückt. aua.

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Lagerfeuer, aufgenommen mit dem HTC Wildfire

nein! ein junggesellenabschied hat seinen blutzoll gefordert und den autor dieser zeilen kampfunfähig gemacht. schön wars, aber auch ausufernd, dekadent und grenzwertig. hangover nichts dagegen. die schmutzigen details kursieren als fragmente längst im kollektiven gedächtnis einiger schweigsamer herren. vielen dank.

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die hochzeit selbst am vergangenen wochenende war dann ruhiger und entspannter, feierlicher. wie es eben sein sollte. jetzt fehlt nur noch die große sause.

Symbolbild: Braut (Juli 2009)

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angefangen mit breaking bad – einer serie um einen krebskranken chemielehrer, der aus midlifekrisis und geldnot anfängt, meth zu kochen. staffel 1 fast geschafft, hat immernoch potential, obwohl jede folge um die immergleiche handlung mäandert.

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das buchwichtelpäckchen ist inzwischen angekommen und wartet aufs auspacken (aber erst an weihnachten). danke auch dafür.

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