Was war denn das? Da freut man sich auf einen Tatort und dann kommt Götz George als Schimanski. Ein Ermittler in Rente ermittelt auf eigene Faust einen Polizisten-Selbstmord. Und gerät ins Visier von korrupten Polizisten und dunklen Gestalten. Ständig wird geht er kaputt, steht aber immer wieder auf.

Woanders wird geschrieben:

„Der Polizei-Rentner schleicht und flüstert resigniert durch die Szenerie, auf seinen Schultern schleppt er die Last dieser Welt mit sich herum. „War es das Scheiß-Geld wert?“, fragt Schimanski am Ende den korrupten Ober-Bullen. Ja, nein, auch egal.“ (RP-Online)

Aber so einfach war es nicht, es war schon spannend und Schimanski ist wirklich eine Klasse für sich. Aber ich glaube kaum, dass das Konzept noch mehr Folgen überlebt. Also abwarten.

Und noch was: Schimanski spricht immer vom Vater des Selbstermordeten, dass der auch ein guter Polizist war, und sein Sohn immer so sein wollte wie er – nur: Schimanski ist nicht der Vater, also wer soll das gewesen sein? Kompliziert.

+++ LINK +++ Erstausstrahlung: Sonntag, 30. Januar 2011 +++

[xrr rating=5/7]

Gestern war ich im Kino. Ich wollte sowieso schon seit einiger Zeit mal wieder ins Kino gehen und auch endlich mal einen 3D-Film sehen. Tron Legacy stand schon länger auf dem Plan also haben Andrew1 und ich ihn uns angesehen. Nachdem die Umsetzung von Tron seinerzeit ja relativ revolutionär war kann man heutzutage über die eingesetzte Technik nur müde lächeln. Die Erwartungen an Tron Legacy – der durch besonders gute Tricktechnik glänzen sollte – waren also sehr hoch. Mit 12,90€ war der Ticketpreis allerdings ein leichter Dämpfer.

Tron Legacy beginnt mit einem kurzen Rückblick auf den Originalfilm und das Ganze in 2D – wohl als stilistisches Mittel. Nach ca. 15 Minuten Aufarbeitung taucht dann auch Sam Flynn wie schon sein Vater 29 Jahre zuvor in die digitale Welt im Innern eines Computers ein. Ab hier läuft der Film in 3D und die Augen haben sich auch an die Brille gewöhnt. Es folgt ein effektvolles, farbenprächtiges Spektakel, dass die eher dünne aber den Erwartungen entsprechende und selten langweilige Handlung in den Hintergrund treten lässt. Man befindet sich in einer optisch sehr ansprechenden Welt mit hervorragend designten Räumen und Fahrzeugen und mit hübschen Frauen. Die Konturen von so ziemlich Allem werden mit Licht hervorgehoben. Die dritte Dimension lässt die Tron-Welt noch eindrucksvoller erscheinen. Mir hat der Film wirklich gut gefallen und ich kann ihn jedem empfehlen der sich mit gutem Aussehen als Ersatz für eine tiefe Handlung zufriedengeben kann.


  1. Name von der Redaktion geändert []

gentrification in münchen: in einem mehrfamilienhaus wird der nazi-hausmeister ermordert und jeder in der hausgemeinschaft hat ein motiv. war es vielleicht der schnöselige hausbesitzer? oder die dekadente WG? die thai-ehefrau, die unter ihrem quecksilbrigen mann litt? man weiß es nicht, die auflösung ist dann tatsächlich sehr überraschend. assistent menzinger entwickelt ein rätselhaftes eigenleben, man erfährt einiges über den münchner immobilienmarkt. nur das dialekt einiger darsteller nervt, aber ist halt so.

+++ LINK +++ Erstausstrahlung: 21.10.2007

[xrr rating=6/7]

#schiff by roibertochter (März 2008)

„Hemmungslos betrunkene Soldaten, Todesdrohungen, sexuelle Nötigung: Offiziersanwärter berichten erschreckende Details von ihrem Segel-Lehrgang auf der „Gorch Fock“. Besonders beklagen sie sich über den massiven Alkoholkonsum der Stammbesatzung.“ (Spiegel Online)

Ein Kapitän in Badehose, homosexuelle Annäherungsversuche, Morddrohungen: Da war einiges los auf dem Ausbildungsschiff. Die ganze Palette menschlicher Urtriebe. Ist das entschuldbar? Dürfen wir uns überhaupt ein Urteil erlauben? Oder wollen sich die Kadetten nur rächen für ganz normale Ausbildungsmethoden? Vielleicht ist das jahrtausendealte System von Macht(missbrauch) und Gehorsam auch hoffnungslos veraltet? Ist schon komisch, dass sich die Vorurteile über die Bundeswehr so detailgetreu bewahrheiten. Oder bleibt es ein Einzelfall und es wird maßlos übertrieben? Man weiß es nicht, man wird es vielleicht auch nie endgültig erfahren – ein Beigeschmack bleibt.

Der Amtsdirektor in Brieskow-Finkenheerd, Danny Busse, in einem Interview mit der MOZ:

Zur Bedeutung kann ich sagen: Die Brücke braucht keiner. Weder die Privaten noch die Wirtschaft.

Das ist schade. Vor kurzem las‘ ich über die beiden Örtchen Aurith und Urad, getrennt durch die Oder und Kommunismus, früher ein Dorf mit einer Brücke, heute zwei Dörfer in zwei Ländern. Tina Veihelmann1 war in beiden und hat sich die Geschichten der Menschen angehört. Heraus gekommen ist ein zweisprachiges Bändchen2, das in Aufmachung und Inhalt etwas ganz besonders ist. An der Trennung will sie mit ihrem Buch nichts ändern, sondern nur die Geschichten erzählen. Ohne Vorwürfe, ohne große Politik. Dass die Dörfer sich nun doch ein bisschen angenähert haben, erfährt man im Klappentext. Schade also, dass es nun doch keine Brücke geben wird, oder?


  1. wir hatten sie schon mal mit ihren Soldiner Spaziergängen []
  2. Tina Veihelmann: Aurith – Urad: Zwei Dörfer an der Oder / Dwie wioski nad Odra []

Eher ein Politikum als klassische Tatort-Unterhaltung: Vier posttraumatische Bundeswehrsoldaten kehren aus Afghanistan heim und kommen nicht mehr klar. Eine Künstlerin wird erschossen, die eben deren videoaufgezeichneten Therapiestunden zu Kunst verarbeitet hatte. Schnell kreisen die Ermittlungen um die Soldaten. In Nebenrollen langweilen die Kommissare und können nur staunen, was es so alles zu verarbeiten gibt nach einem Krieg. Im Anschluss dann Anne Will zum selben Thema. Ganz klar: Hier hat ein Staat Diskussionsbedarf. Die Bundeswehr hatte vorher nie einen Krieg, immer nur für den Verteidigungsfall zu üben ist eben doch was anderes als die staubige und kugelsichere Wüste am Hindukusch. Entsprechend unvorbereitet sind die Soldaten gewesen, das Material und die Politik. Ob es da unbedingt einen Tatort braucht zum Aufarbeiten sei dahin gestellt – Ein Glanzstück war es nicht. Die mäßig überraschende Auflösung jedenfalls hat es dann auch nicht mehr raus gerissen.

+++ LINK +++ Erstausstrahlung: 23.01.2011

[xrr rating=5/7]

Denkt mal ein paar Zahrzehnte zurück. 80er Jahre. DDR.
Der Aufstand gegen die Regierung wird immer stärker. Auch in der Musik ist dieser Trend zu spüren was zu vielen sogenannten Berufsverboten führte.
Es gab damals eine Menge guter Bands, die den Ost-Rock geprägt haben. Renft, City, Silly, Karat, Berluc, Electra, Stern-Combo Meißen, Keks und auch die Puhdys.
Viele dieser Bands gibt es heute nicht mehr und/oder kaum einer kennt sie mehr. Für mich Grund genug, mal wieder etwas für die Populartät dieser Musikrichtung, die mir ziemlich am Herzen liegt, zu tun.

Da man sich ja mit freier Meinungsäußerung in der DDR etwas schwer tat, wurden heikle Themen wie die Flucht aus der DDR sehr geschickt mit vielen Metaphern in den Texten versteckt, so dass der typische Jugendliche von heute Probleme hat sie überhaupt zu verstehen (wenn er zufällig mal über Ostrock stolpern sollte).
Besonders gut gefallen mir die Texte der Klaus-Renft-Combo.

Ketten werden knapper
Und brechen sowieso
Wie junger Rhabarber
Wie trockenes Stroh
An der Hand des Riesen
Der tausend Nasen hat
Der braucht nur zu niesen
Und wendet das Blatt

Ketten werden knapper – liebe Regierung, das Eis wird dünner, ihr könnt uns nicht alle wegsperren, wir lassen uns nicht alles gefallen.
Der Riese, der tausend Nasen hat und nur zu niesen braucht um das Blatt zu wenden – hier dürfte das Volk gemeint sein, dass nur mal auf die Barrikaden gehen muss, um etwas zu verändern.

Singt für alle, die alles wagen
Für die Leute in Vietnam
Die riskieren nicht nur ihren Kragen
Die planieren den braunen Schlamm

Gegen den braunen Schlamm. Nazis in Vietnam. Amis sind Nazis? Spekulationen…
Da kann man auch viel hineininterpretieren aber das sind wirklich tolle Texte. Und die Musik dazu ist auch nicht schlecht.

Hier noch ein Text, der auf die Melodie von Neil Youngs Lied Helpless gesungen wird. Herrlich.

Hier steh ich, seh die Sterne,
blau, blau Glas dahinter.
Leicht schwebt ein Schatten
über die Erde, an der ich klebe.

Vater Vogel fliegt den Seinen
Freisein über den Felsen vor,
der gelbe Mond gibt sein ganzes Hell
so ich sehe – Machtloser –

Steh ich
hilflos, hilflos, hilflos, hilflos.
He, Träumer, hörst du mich?
So viele Tore sind uns versperrt.
Vater Vogel fliegt die Freiheit vor

Ich will euch jetzt nicht mit noch mehr Texten bombardieren, aber diese beiden musste ich einfach in den Artikel reinfummeln.
Hört es euch einfach mal an. Viellecht gefällt es ja dem einen oder anderen. Diese tolle Musik darf nicht in Vergessenheit geraten.

Wenn es ihnen gefallen hat erzählen sie es weiter, wenn es ihnen nicht gefallen hat behalten sie es für sich.

Da Youtube bei dieser Musik ziemlich versagt, stelle ich Interessierten gerne Hörproben einiger musikalischer Perlen zur Verfügung.

Für immer weg, das möchte ich sein.

Irgendwann will jedermann raus aus seiner Haut. Irgendwann denkt er dran, wenn auch nicht laut.
* Renft, „Als ich wie ein Vogel war“

Ja, das sind Zitate die doch wirklich jedem irgendwann mal in den Sinn kommen.
Einfach mal ausbrechen. Raus. Raus aus dem Dreck, dem Stress, dem Trott, der Hektik. Weg von den vielen Menschen, der Arbeit, der Zivilisation. Das kotzt mich momentan alles an. Ich will es nichtmehr ertragen müssen. Einfach mal raus. Nicht für immer, aber ein paar Tage oder Wochen. Das wär mal was.
Einfach in den Tag hineinleben. Unterwegs auf endlosen Wiesen, ab und zu kommt ein kleiner See in dem man rumplantschen kann, man ernährt sich von Früchten oder fängt sich mal einen Fisch, den man dann über einem Lagerfeuer grillt. Man schläft unter freien Himmel, es ist angenehm warm, die Luft ist sauber und nachts hat man einen umwerfenden Blick auf die Sterne. So ähnlich wie man es aus manchen alten Märchenfilmen kennt.

Toll wäre auch eine Fahrt auf der Route 66 in einem alten Ami-Schlitten – natürlich ein Cabrio. Im Radio läuft Creedence. Und man fährt so vor sich hin, ab und zu kommt mal ein anderes Auto oder eine Tankstelle. Auch eine tolle Vorstellung.
Solche oder ähnliche Tagträume kennt wahrscheinlich jeder und irgendwie retten sie einen manchmal über den Tag.

Freedom is just another word for nothing left to lose.
* Kris Kristofferson, „Me and Bobby McGee“

http://www.youtube.com/watch?v=fCbq40M_Ti0

Und hier noch das Original:
http://www.youtube.com/watch?v=6Ah_WAHZNYg

Macht seit ein paar Tagen die Runde, google hat ein neues Statistik-Tool, in dem man das Aufkommen bestimmter Phrasen in Büchern seit 1500 analysieren kann, natürlich nur der Bücher in google books, klar.

Books Ngram Viewer, so der sperrige Name. Aber ziemlich spannend. Ich hab mal Berliner Bezirke rein gekippt:

die Erwähnung ausgewählter Berliner Bezirke in Büchern seit 1750

Und das ganze nochmal in der jüngeren Vergangenheit

die Erwähnung ausgewählter Berliner Bezirke in Büchern seit 1900

Und was sehen wir? Nach einer Hochphase in den Achtzigern und Neunzigern sind sämtliche Bezirke auf absteigenden Ästen. Es geht bergab. Vor allem für Steglitz.

Viel Spaß beim Rumspielen.

(via)

Tod eines Unternehmensberaters. Inklusive der Einführung in die spannende Welt von Beratern und wenig versteckte Kritik an deren Arbeitsweise. In Zeiten der Krise (wann sind die eigentlich vorbei?) höchst spannend und direkt an den Ängsten der Zuschauer orientiert. Sogar von Blogs wird geredet. Die Auflösung des Mordfalls ist dann merkwürdig banal und passt eigentlich gar nicht zur Rest-Story. Aber wann will ja nicht zuviel verlangen. Weitere Themen sind geregelte Arbeitszeiten, Überstunden und Überlastung. Sehr schön dargestellt am Tatort-Team, Schenk etwa kommt einfach nicht zum Enkel. Nicht unbedingt das Thema, dass man am Sonntag Abend sehen will, da startet man gleich schlecht gelaunt in die Arbeitswoche. Und ihr so?

+++ LINK +++ Erstausstrahlung: 09.01.2011

[xrr rating=5/7]

hier bekommt einer den mund nicht voll…

und hier mal 2 kämpfende kamelspinnen, eine der größten spinnenarten. die möchte ich nicht in der wohnung haben (ist aber auch eher unwahrscheinlich).
die größte spinnenart ist übrigens die goliath-vogelspinne (theraphosa blondi1)

es ist schon erstaunlich was es auf der welt alles gibt.
nur mal so…


  1. vielleicht wurde die ja im führerhauptquartier entdeckt []

fast jeden samstag gibts auch ein neues fressnapf-prospekt, ihr wisst schon, der supermarkt fürs viech. und da sind immer allerlei nettigkeiten dabei, premium katzenklumpstreu mit apfel-duft, pfotenfreundliches winter-streugut, zahnbürsten für den hund1, naturnahe kaltgepresste trockennahrung und – mein absoluter favorit – ein tunnel für nager aus brot. gandhi sagte mal:

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.

ich glaube, da brauchen wir uns keine sorgen zu machen über unsere größe und unseren fortschritt.

Sauft Wasser wie das liebe Vieh, und meint, es sei Krambambuli

das führt uns gleich zum nächsten prospekt. schon etwas älter, so 2010 wars, da führte penny die dose wieder ein. man kann ihn fast riechen, den jubel in der grafikabteilung, da muss was los gewesen sein:

die dose ist zurück!

trittin würde sich im grabe umdrehen, wäre er schon tot…


  1. vier von fünf hunden über 3 jahre leiden an zahnproblemen! []

In einem kleinen Ort in Arkansas sind zu Silvester tausende Vögel vom Himmel gefallen, alle tot. Keiner weiß genau was da passiert ist. Untersuchungen haben ergeben, dass die Vögel nicht krank waren und nicht vergiftet wurden. Man sagt, dass die Rotschulterstärlinge nachts sowieso nicht besonders gut sehen können, und dann aufgeschreckt durch die Silvesterknallerei ziellos durch die Gegend und gegen Bäume und Häuser geflogen seien. Naja…

Hinzu kommt, dass etwa zur gleichen Zeit ca. 100.000 tote Fische in einem 30 Kilometer langen Abschnitt des Arkansas River gefunden wurden. Sind die etwa auch alle ziellos gegen Bäume und Häuser geschwommen? Ein massives Fischsterben zu dieser Zeit sei wohl normal, aber nicht in solch großen Mengen.
Die US-Regierung will die Ursachen dafür in der Psyche der Tiere sehen, aber wenn ihr mich fragt ist hier ein Experiment der Regierung schief gelaufen. Wahrscheinlich wollten die Killervögel und Killerfische züchten, die dann als biologische Waffe die ganze Welt überschwemmen sollten. So hätten die USA die Weltherrschaft an sich reißen und den ohnehin schwächelnden Euro durch den Dollar ablösen können. Auch eine Art die eigene Wirtschaft wieder zu stabilisieren.

Das stinkt doch alles nach einer riesigen Verschwörung!


[Edit – 06.01.2011]: Nachdem nun auch in Pointe Coupee, Louisiana und in Falköping, Schweden Vögel vom Himmel gefallen sind, verdichten sich nun die Verschwörungstheorien. Die öffentlichen Stellen schieben die Schuld jetzt auf eine Änderung im Magnetfeld der Erde, die den Orientierungssinn der Tiere stören soll.

Die schwedische Hardrockband The Hellacopters war mir bis jetzt kein Begriff. Auch nachdem ich vor einiger Zeit schon das folgende Video entdeckte habe ich mir keine Musik von denen angehört. Vielleicht mache ich es mal, auch wenn ich den skandinavischen Hardrock und vor allem den skandinavischen Metal bisher immer härter fand als den britischen, australischen oder US-amerikanischen. Kann aber auch daran gelegen haben, dass ich einfach die falschen Bands gehört habe. Naja.

Jedenfalls kommt jetzt ein tolles Video1 in dem der Drummer von den Hellacopters ein (eher durchschnittliches) Solo auf einem Schlagzeug aus Eis hinlegt. Zum Schluss werden dann die Teile, die noch ganz geblieben sind, mit dem Hammer zerlegt. Das muss Spaß machen. Mir gefällt das2. Das ist Rock.

[Edit]: Nachdem ich mir das jetzt mal angehört habe, muss Wikipedia widersprechen. Als Hardrock kann man die Musik der Hellacopters nicht bezeichnen. Ist aber auch keine schlechte Musik.


  1. in Part 2 wird dann noch die Entstehung des Schlagzeugs gezeigt []
  2. hier kann man eine Anspielung auf Facebook sehen, muss man aber nicht []

Nach 4 Monaten Abstinenz nun die Rückkehr zum Fressenbuch. Erstmal nur experimentell um zu schauen, ob es tatsächlich mehr Traffic generiert wie alle immer sagen. Man kann nun die ganze Seite hier liken und auch einzelne Beiträge. Wie man eben will. Könnt Ihr das bitte mal ein bisschen ausprobieren?

Außerdem gibt es nun zwei wichtige Seiten:

Wer sich nun vor den Kopf gestoßen fühlt: Meine Social Media-Berater haben mich mit vorgehaltener Pistole zu diesem Schritt gezwungen…

ein Freund schrieb mir im Juli 2008:

du musst unbedingt ins kino und happy go lucky anschauen! wenn möglich in der omu version! toller film! der wird dir gefallen. hat mich die ganze zeit an die duloks mädchen erinnert…

Und nun, zweieinhalb Jahre später auf DVD gesehen: Poppy hat Spaß in ihrem Leben und lässt sich das nicht nehmen, nicht vom Diebstahl ihres Fahrrads, nicht von ihrer schwangeren Schwester auch nicht vom chronischen Männermangel und dem mies gelaunten Fahrlehrer. Im Gegenteil, sie fühlt sich heraus gefordert und hat noch mehr Spaß. Das ist ganz schön anstrengend, diese Frau wäre in der Realität kaum zu ertragen, im Film wirkt es künstlich und übertrieben. Sicher, die Schauspieler sind toll, spielen wunderbar zusammen und sogar der Fahrlehrer zeigt Menschliches. Aber: Worum geht es eigentlich? Was ist der Punkt? Den ganzen Film über wartet man auf eine Story, aber nein, es passiert nichts, erzählt werden ein paar Tage im Leben einer hyperaktiven Frau, mehr ist nicht.
War der Knaller auf einer Berlinale – ganz ehrlich: das macht mir Angst.

+++ imdb +++ wikipedia +++

[xrr rating=3/7]