Ein kleines Stückchen deutsche Geschichte ist das. Es war 1996, da gab es ein großes Bohei um die T-Aktien1 – als Volksaktien2 wurden sie bezeichnet und von vielen Erst- und Kleinanlegern gezeichnet. Manfred Krug3 war damals die Gallionsfigur der Kampagne. Drei Jahre später – die Aktie legte performierte in der Zwischenzeit steil nach unten – korrigierte Herr Krug seine Meinung und legte einen sehr Anlegerfreundlichen Tatort aufs Parkett, dass die Dielen nur so knarrten. Es ging um einen pösen Unternehmer, der zweifelhafte Finanzanlagen vertickte. Und um einen Toten, dem ebendiese Anlagen geklaut wurden. Um eine durchtriebene Sängerin und ihren nervösen Manager und um die ukrainische Putzfrau und ihren spurlos verschwunden Freund. Alles sehr spannend, zugegeben. Aber die moralischen Kommissare nerven ein wenig, dauernd wettern sie gegen den Spekulanten, haben aber nichts in der Hand gegen ihn. Hetzen die Sachbearbeiterin aus der Abteilung Wirtschaftskriminalität gegen ihn und können am Ende nur zusehen, wie er selbst ohne blauem Auge davon kommt. Das realistische Bubenstück appelliert an die Vernunft und kann doch nichts gegen Betrügereien unternehmen.

Übrigens hat Manfred Krug 2007 öffentlich bereut:

„Ich entschuldige mich aus tiefstem Herzen bei allen Mitmenschen, die eine von mir empfohlene Aktie gekauft haben und enttäuscht worden sind.“4

Link5) +++ Erstausstrahlung: 29.08.1999

[xrr rating=5/7]


  1. wikipedia.org: T-Aktie []
  2. wikipedia.org: Volksaktie []
  3. wikipedia.org: Manfred Krug []
  4. stern.de: Krug entschuldigt sich bei T-Aktionären []
  5. daserste.de: Der Duft des Geldes (©NDR []

police hat

klar, fünf von elf ist fast 50%. aber ein paar autos hätte man schon noch kontrollieren können, um auf eine seriösere aussage zu kommen.

besonders hübsch in breitestem beamtendeutsch:

Alle Fünf wurden über die Abbauzeiten von berauschenden Mitteln belehrt und nach einer Blutentnahme entlassen. Die Polizisten untersagten ihnen außerdem die Weiterfahrt und fertigten entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Das Faszinosium Helge Schneider nährt sich vor allem von seinem unglaublichen Talent auf jeglichem Instrumentarium. Ein eigenes Schneiderversum entwickelt er da auf der Bühne mit allerlei Personal und Gerätschaft. König Helge hat sie alle unter Kontrolle, redet daher, lässt sich Tee bringen und dirigiert das Orchester.

Einen Helge Schneider-Auftritt zu beschreiben scheitert schon im Ansatz und ist ungefähr so aussichtslos, wie seine Witze nacherzählen zu wollen: Man lacht sich knapp drei Stunden kringelig, verlässt die Veranstaltung und kann sich an die vielen Details gar nicht mehr erinnern. Und es bleiben einige Fragen offen:

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Was beispielsweise hat der Yogi mit dem Bart auf der Bühne zu suchen? Warum wird der Tee-Diener so schlecht behandelt und ist Handcreme im Gesicht wirklich so ungesund? Und an welchen Stellen man eigentlich lachen sollte. Denn, so der Eindruck, war er von so manchem Lacher enttäuscht und verärgert. Aber vielleicht täusche ich mich auch. Wie heißt dieses pseudo-italienische/-spanische/-mexikanische Lied? Das war echt toll. Auch spannend, wie verschieden das Publikum. Da war alles dabei.

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Wie auch immer, toller Abend und danke für die Karten!

INTRODUCTION:
hallo du, dies ist unser erster newsletter. du erhälst ihn per mail, weil du dich für ihn eingeschrieben hast, weil du oft kommentierst oder weil ich dich einfach nur mag. falls du ihn nicht mehr erhalten willst, musst du mir schreiben. dass du ihn nicht mehr erhalten willst. manchmal kann das leben so einfach sein. paralell wird es den newsletter auch auf der seite geben, zum später nachlesen.
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WHATSHOT:

  • im kraftfuttermischwerk ist tarantinos erstlingswerk aufgetaucht: „my best friend™s birthday”. hab‘ ich mir noch nicht angesehen, wollte ich aber immer schon. kommt also noch.
  • der (kinder-)film coraline (2009) ist richtig gut gemacht und wirklich spannend anzuschauen. zwar wird ein bisschen zu viel auf effekte gesetzt. trotzdem sind die story und moral alles andere als platt…

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WHATSNOT:

  • hannover – das war dieses jahr so unspannend, dass mir partout nichts eingefallen ist zu schreiben. der stand war gut besucht und ich hab da auch die ganze zeit geredet, das hotel war das gleiche und überhaupt sah‘ alles so aus wie die jahre zuvor. nichts neues also im westen
  • cottbus – die woche danach, auch messe. hat mich immerhin zu diesen beiden texten inspiriert: berlin ist woanders. heute: cottbus & Von der Menschwerdung

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DISCLAIMER:
dieser newsletter ist nur für deinen persönlichen gebrauch. denk an den wald und druck‘ ihn nicht aus. schick ihn mir zurück, falls du ihn nicht mehr brauchst. und schreib‘ mir auch, wenn dich das penetrante duzen nervt.

ich wünsche uns allen einen frühling,
carsten aka pixelroiber

unerwartet gutes spiel um einen vater, der den grausamen tot seiner tochter nicht verkraftet (mal wieder!). schnell fällt der verdacht auf zwei privatiers. doch es fehlen beweise und vor allem eine verbindung zur toten und ein motiv. für unsere zwei münchner kommissare mit den komischen frisuren kein leichtes, aber sie halten sich gut. und meistern das rätsel mit bayerischem humor. dabei brauchen sie weder privatleben noch schlaf. das ende kommt ohne die übliche moral daher, es scheint sogar das böse obsiegt zu haben. zumindest triumphiert der stärkere snob über den schwächeren. auch selten. sehenswert.

Erstausstrahlung: 18.12.2005 +++ LINK

[xrr rating=5/7]

Ein Kind verunglückt bei einer Flugshow und der Vater verkraftet es nicht, beschuldigt den Piloten. Doch die Wahrheit liegt wie so oft im Dunkeln. Schuld ist wohl Schlamperei. Dann verschwindet der Veranstalter und liegt plötzlich tot im Citytunnel. Frau Saalfeld kennt den toten Jungen persönlich und ist betroffen, ermittelt irrational, macht Fehler. Ihrem Kollegen Keppler gefällt das gar nicht, es wird gestritten. Konsequenzen hat das keine. Ein Psychospiel mit den Nerven des Zuschauers. Am Ende gibts den üblichen Showdown mit Geiselnahme light. Immerhin wurde auf den SEK-Einsatz verzichtet. Ansonsten sind die Figuren doch arg überzeichnet: die dürre Frau des fülligen Veranstalters und Schwester des noch fülligeren fiesen Bruders. Der Architekten-Papa mit der Designerwohnung und dem Schmerz. Die liebende Oma des Saalfeld-Neffen. Die dickbrüstige und streichende Pilotenfrau. Figuren, ein bisschen wie im Kasperle-Theater.

Link +++ Erstausstrahlung!

[xrr rating=5.5/7]

Im Wedding an der Tankstelle steht ein iCash 15. Das ist wahrscheinlich nichts Besonderes und ich bin der Letzte, der das mit bekommt. Trotzdem bin ich nachhaltig beeindruckt. Das iCash 15 ist mehr als nur eine Maschine zum Geld zählen, es ist ein kleiner verbotener Blick auf die Zukunft, in der es nur noch Maschinen gibt und die Menschen sich aus Angst in Berghöhlen verschanzt haben, aus Angst, von den Maschinen gefressen zu werden. Aber ich will gar nicht schwarz malen und empfange jede Innovation mit offenen Armen, noch dazu, wenn ihrem Namen ein kleines „i“ voran gestellt wurde, was letztlich für innovativ oder intelligent stehen könnte.

Nun, was macht das iCash 15? Es empfängt Bargeld, zählt es und gibt das Rückgeld wieder aus. Nichts spannendes also und ich hoffe, hier liest noch jemand mit, denn jetzt wird es auch gleich interessant: Es ist die Art und Weise und stoische Ruhe, mit der iCash 15 das Geld entgegen nimmt. Da ist nämlich ein kleines Förderband, wie bei Aldi an der Kasse, nur viel kleiner, da wird das Geld drauf gelegt. Und dann passiert erst mal nichts.

Der Tankstellenwärter (der wahrscheinlich eher „Mobile Service Agent“ heißt – die Deutsche Bahn ist überall) und ich, wir starren auf das kleine Gerät. Dann fängt es an zu surren und das Laufband setzt sich langsam in Bewegung. Mit lautem Gurgeln verschlingt es mein Geld. Dann wieder Stille. Der Stations-Vorsteher drängt mir ein Gespräch auf, seine Frau und die Kinder, das Wetter und dann – der Leser ahnt es – Philosophie. Kafka hatte er gelesen und wüsste ganz gerne meine Meinung dazu. Ob ich das denn genau so sehe mit den Einflüssen des scheinbar Trivialen.

Ich drehe mich um, hinter mir warten mindestens 15 Leute und ziehen die Augenbrauen hoch, warten auf meine Antwort. Einige haben sich Thermoskannen und Campingstühle mitgebracht, kennen schon das Procedre vom ewigen Geld zählen und dem philosophierenden Wärter. Vielleicht könnte ich den Bezahlvorgang beschleunigen, indem ich ihm antworte. Vielleicht ist dies ein Test. Wahrscheinlich auch keine Tankstelle, sondern sonstwas, in Berlin weiß man ja nie. Dabei bin ich doch nüchtern – oder?

Ich antworte ihm, dass ich es höchst interessant finde, dass Kafka fast nichts veröffentlichen wollte, fast so, als wäre er nicht überzeugt gewesen von seinen Werken. Stille. Verhaltenes Murmeln hinter mir, der Wächter nickt verständnisvoll. Und mitten in die Stille hinein ist iCash 15 zurück und meldet Vollzug. Ein zweites Förderband transportiert mein Wechselgeld heraus, ich schnappe es mir, „Danke, Tschüss!“, und bin raus. Die Schlange rückt vor, ich renne. Am Hintereingang lädt die fahrende Bücherei gerade Paletten mit Büchern ab. Das kann nicht gut sein.

Wahrscheinlich wurde iCash 15 angeschafft, um auch Menschen ohne Mathematikstudium das Arbeiten in einer Tankstelle zu ermöglichen. Immerhin braucht nun kein Geld mehr gezählt zu werden. Vielleicht auch, weil sich nun Roibereien nicht mehr lohnen, das Gerät ist sicher fest mit der Tankstelle verschraubt und lässt sich nicht mitnehmen. Das ist alles löblich und gut. Doch der wahre Grund wird uns ewig verborgen bleiben.

eine der deutschesten angewohnheiten ist es, sich über deutsche filme aufzuregen. wie provinziell sie sind, eindimensional und platt. das stimmt aber gar nicht. viele filme deutscher produktion sind erstaunlich gut und durchaus sehenswert. sicher, es gibt auch viel müll, von diversen fernsehproduktionen mal ganz abgesehen. dieser film hier siedelt sich irgendwo dazwischen an. klassisches bauarbeiter-im-ruhrpott-millieu, ein toter pole und ganz viel stress – der plott ist so platt wie der pott. aber! die schauspieler spielen gut und die umsetzung ist auch gelungen. ein lustiger film, natürlich nicht sehr tiefgängig, aber das will er gar nicht sein.

[xrr rating=4/7]

die erste sonne im wedding, transferzahlungen erzeugen schlangen vor der post. unterschichtler mit prall gefüllten tüten vom örtlichen discounter hetzen nach hause. ein kalter wind weht zwischen den kahlen bäumen, hochgezogene krägen an winterjacken. autoscheiben blitzen in der sonne. unter dem getauten schnee der müll längst vergangener monate: böller, schnapsflaschen. wieder neu in den straßen: hundebesitzer und hundekacke – wo waren den ganzen winter lang? das assipärchen auf der parkbank, dass sich mittags noch liebevoll zigaretten und bier geteilt hat, streitet sich abends über den ganzen hof. migrantöse jungsgruppen werden langsam von den spielplätzen vertrieben. dann sitzen da wieder die jungen mütter, reden schreiend mit ihren kindern. zeigen, dass erziehung laut sein muss, um zu funktionieren.
lost places #2

die gelben bvg-busse als zeichen, dass es noch eine funktionierende gesellschaft gibt. die konstante, auch wenn eine fahrt unverhältnismäßig mehr kostet als dem durchschnittshaushalt hier zur verfügung steht. sozialer frieden, in anbetracht der verhältnisse ein wunder. keine generalstreiks. keine unruhen, keine kulturkämpfe, auch wenn es von so manchem offenbar herbei gesehnt wird.

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(via)

Auf einem Hochhaus am Bahnhof in Cottbus steht in riesengroßen roten Lettern „Ihr Geld bleibt am Ort“ – die örtliche Sparkasse wirbt mit eigenartiger Grammatik und unhaltbaren Versprechen für Vertrauen – diametral zur Theorie vom Geldkreislauf. Und überhaupt Cottbus! Diese ganze Stadt besteht aus Straßen. Und wenn ich Straßen schreibe, dann meine ich dreispurige Innenstadtmonster, für die man als Fußgänger mindestens fünf Minuten braucht, um sie zu überqueren. Um die Häuser verteilt stehen Hochhäuser, Einfamilienhäuser und Altbausubstanz, scheinbar willkürlich hin gesetzt. Als ob es keine Stadtplanung gäbe. Womöglich gab es aber eher ein Zuviel an Stadtplanung im Sozialismus. Unter den Touristen munkelt man von einer Altstadt, bestätigen will das aber keiner. Der Wind zieht jedenfalls grausam und unerbittlich durch die Häuserschluchten.

Der größte Arbeitgeber in der Region ist Vattenfall und das sagt ja wohl alles. Ob die Löhne da genauso steigen wie die hiesigen Stromrechnungen? Ich mag es bezweifeln.

Und überall an den Schildern steht es zweisprachig dran: deutsch und sorbisch. Das ist was besonders, auch wenn die sorbische Minderheit immer weniger wird laut wikipedia.

Mehr hab‘ ich gar nicht gesehen von der Stadt. Gibt sicher noch einiges zu berichten.

Die Geschichte der Menschheit beginnt irgendwo in Brandenburg. Da können die Anthropologen auch zetern und schimpfen, die Spuren sind eindeutig und führen zwangsläufig in die märkische Provinz.
Das kann jeder bestätigen, der schon mal mit dem Regio quer durch das dünn besiedelte Bundesland gefahren ist. Große Teile sind versteppte, menschenleere Gebiete. Wahrscheinlich wohnen auch mehr Paarhufer in Brandenburg als Homo sapiens sapiens. Geprüft habe ich das nicht, denkbar ist es aber auf alle Fälle. Langsam geht die Märzsonne auf, die Felder sind noch vom letzten Frost bedeckt und werden in ein saftiges Gelb getaucht. Die Bahnhöfe sind leer. Niemand will zur Arbeit, nur ein paar Unbelehrbare wehren sich gegen den Trend und tun zumindest beschäftigt. Während die gesamte Menschheit im 21. Jahrhundert lebt, ist die Zeit stehengeblieben hier. Bäuerliche Strukturen bekämpfen jedes neue, ohne zu merken, dass sie gerade selbst aussterben…
So zumindest das Klischee und damit muss auch mal gut sein. Brandenburg-Bashing ist ja wohl das allerletzte und seit Reinald Grebe auch durch. Und das war schon 2006.
Die Wiege der Menschheit also soll hier sein, zwischen Lübben (Spreewald) und der Uckermark. Zwischen dichtem Nadelwald und Birkenhainen. Mitten im märkischen Sand, haben sie gelebt, die ersten Hominiden, noch ganz benommen von der Menschwerdung. Taumelnd und im Kopf das Bild von leckeren Bananen sind sie umhergestreift auf der Suche nach Nahrung. Doch sie fanden – nichts. Gut, ein paar Beeren vielleicht und ab und zu auch mal einen Bären (aus Polen eingewandert!). Aber im Großen und Ganzen war es schon echt hart, das Leben vor tausenden Millionen Jahren in Brandenburg. Dazu die Wölfe und am Wochenende die ausflügelnden Berliner (die – im Übrigen, der Leser ahnt es bereits – evolutionstechnisch natürlich weit hinter den Brandenburgern rangierten, damals wie heute. Sichtbarstes Zeichen: Die Berliner bauen sich beispielsweise phallusartige Gebäude, verehren damit ihre Götzen und sind die ganze Zeit selbstbezogen. Aber auch sie haben ihre Berechtigung. Nämlich als Darwinistischer Gegenentwurf zum Brandenburger Idealmenschen.).
Wie nun kommt es aber, dass wir in der ganzen Zeit keine Spuren der Menschwerdung in Brandenburg entdeckt haben? Warum gibt es kein entsprechendes Museum in Vetschau, in dem wir sorgsam hinter Glas deponierte Schädel der ersten Märker bewundern können? Nun, an dieser Stelle streiten sich die Wissenschaftler und nennen es den Missing Link. Verschiedene Theorien konvergieren miteinander und widersprechen sich. Tatsache ist, dass wir es mit einer starken Bewegung westwärts zu tun haben. Schon zu Urzeiten sind die Menschen aus Brandenburg weggezogen und nur diejenigen blieben, deren Überlebenschancen überdurchschnittlich waren. Auch das ein Grund für die Selektion nur der besten Gene. Eine zweite Theorie spricht von einem Meteoriten, dessen Spuren auch heute noch zu sehen sind: Davor war Brandenburg von massiven Gebirgsketten inklusive Gletschern überzogen (historische Ansichtskarten bezeugen das). Und heute sehen wir nichts mehr davon! Unendliche Weiten, wohin das Auge reicht, als hätte eine riesige Eisplatte darüber hinweg geschrammt (mit Verlaub, ein sehr abwegige Theorie).
Sicherlich gibt es noch weitere Ansätze und Erklärungsmodelle, wir wollen uns hier aber auf die gängigsten beschränken. Als kleiner Bonustrack bleibt mir nur noch der Hinweis: Verbindet man alle Orte über 100 Einwohner in Brandenburg auf einer Karte miteinander, kommt ein lustiges Bild bei raus. Viel Spaß damit.

Achherje. Unsere beiden Turbo-Ermittler schnaufen sich durch Halle, um einen Mord an einem Arzt aufzuklären. Mehr passiert eigentlich nicht. Ab und zu wird mal was aus der Saale gefischt und am Ende gibts den großen Bluff, um den Mörder zu überführen, weil doch die Beweise bis dato fehlen. Uff, da war dann selbst Anne Will spannender. Die beiden Ermittler hatten schon wesentlich bessere Fälle und sollten mal über Pensionierung nachdenken.

LINK +++ Erstausstrahlung

[xrr rating=2/7]