komischerweise dachte ich die ganze zeit, das wär‘ ein western. ist es aber garnicht. es geht um öl. dauernd sind alle mit dem klebrigen zeugs beschmiert, es spritzt aus der erde oder es brennt. so einen dreckigen film hab ich lange nicht mehr gesehen. irgendwie gehts wohl auch um familie, religion und vertrauen. aber das ist nicht so wichtig. nicht mal besonders patriotisch oder amerikanisch ist er. was ihn natürlich umso besser macht. er moralisiert nicht am ende, es gibt keine gewinner. und auch keine politischen aussagen. es ist ein großer hollywoodschinken, der sich unnötig in die länge zieht. auf einer großen leinwand ist das ein genuss. auf dvd aber vermutlich tierisch langweilig. die zwei oscars hat er sich verdient. und ganz nebenbei ist es auch ein lehrfilm für die baustellenverordnung. also hingehen und noch was lernen!

swapfrühling jetzt! kommt schon, ihr doofen pflanzen, strengt euch an. wachst. und du! ja, dich meine ich. du gehts jetzt mal raus und zeigst dich. misch‘ dich unters volk. blöde sonne! hab ja nicht ewig zeit! aber immerhin hab ich den soundtrack des frühlings zusammengestellt:

01 architecture in helsinki – the owls go
02 gorillaz – stop the dams
03 kasia nosowska – nerwy i wiktorianscy lekarze
04 the killers – where the white boys dance
05 koop – come to me
06 the raconteurs – together
07 kleingeldprinzessin – öffentlicher nahverkehr
08 rifles – robin hood
09 caribou – melody day
10 blur – coffee & tv
11 kate tucker & the sons of sweden – everything went down
12 bela b. – 1. 2. 3.
13 gipsy kings – hotel california
14 element of crime – waiting for the morning train
15 phillip boa & the voodooclub – it’s not punk anymore
16 cowboy junkies – sweet jane
17 david bowie – alabama song
18 caribou – melody day
19 gnarls barkley – smilie faces

und wehe, hier kommentiert einer mit: ey, du blöde sau, hast ja einen track doppelt. bissu doof? weiß ich nämlich selber. is aber schon gebrannt. grmpf.

500 Dinge, die besser sind als Fußballgucken (1-5)
es gibt sie wieder, die ultimativste liste aller listigen listen! der strübung packt aus und gleich die ersten fünf einträge wollen gelesen werden! das wird ein spaß!

flickr-set: SONG CHART MEME
großartiges zeugs zum zeit vertreiben. so mit nachdenken…

DHM zockt Praktikanten ab
unglaublig. unglaublich! diesen artikel bitte ausdrucken und verteilen. an der uni. im bundestag. spread the word.

und dieses video:
[youtube Z28STzFIFBU]

…und jetzt duck‘ ich mich und renne ganz schnell weg…

[youtube oATAdNFHDrM]

wenn eine woche so beginnt, was will man da noch groß von ihr verlangen?

der SPON-liveticker zur oscar-nacht ist unter aller sau. wahrscheinlich musste mal wieder ein frustrierter praktikant ran, anders kann ich mir das nicht erklären:

+++4.31 Uhr: Nicole Kidman hat merkwürdigen Glitter um den Hals. Lametta als Trendschmuck in Hollywood. Kalifornien. Man steckt halt nicht drin.

am anfang von gmail steht folgender satz:

Dank der innovativen Technologie von Google landen unerwünschte Nachrichten nicht in Ihrem Posteingang.

und ich kann euch sagen, das stimmt so nicht! erst gestern kam wieder eine rechnung!

aber egal, jetzt erstmal woche. was werden die themen? wir wissen es nicht und sind gespannt. ich wünsch euch was.

ab hier wirds gruselig: 13 Prominente sprechen über ihre Erinnerungen an ein ganz besonderes Jahr. bitte nicht vor dem ersten feierabendbierchen klicken! und vor allem festhalten.

die überschrift ist schon groß, die meldung dazu höhere dialektik und um so mehr ich darüber nachdenke… ach naja, lassen wir das. selber denken: Hakenkreuze an NPD-Zentrale geschmiert

der tagesspiegel macht sich heute lustig über autofahrer, die sich blind auf ihr navi verlassen. kann man drüber lachen, ja doch: Der menschliche Makel

bei toni mahoni hat sich einiges getan, neue seite, neue cd und polizeibesuch:
[youtube yHa_heCxjuY]

mit diesem tool normalisieren wir unsere last.fm-charts, was auch immer das heißt. sieht jedenfalls total schnafte aus.

seite heute sind wir alle berlin. oder sollten es zumindest sein, höchst kleingeschrieben und aussagekräftig wie stulle mit brot. da find ich „der wedding kommt anders“ schon sympathischer…

nu denn, ich wünsche ein angenehmes wochenende.

photoshop moon

es ist vorbei. der mond war wech und nu isser wieder da. habt ihr was gesehen? eben! nix war zu sehen. war ja mondfinsternis. traurig aber war: man konnte nicht nur nichts sehen, sondern dieses nichts war auch noch von wolken verdeckt! fuck. zum glück habe ich vor urzeiten mal meinen eigenen mond gebastelt. den schenk ich euch. viel spaß damit.

btw: kennt jemand alan bean? der war mal auf dem mond. und jetzt isser wieder da und malt.

„Berlin vereint die Nachteile einer amerikanischen Großstadt mit denen einer deutschen Provinzstadt.“ [tucholsky 1919, via]

an dieser stelle also regelmäßig nachrichten zu diesem zitat. den anfang macht die meldung des tagesspiegels: Senat stellt sich gegen autofreien Sonntag: Die Chancen, dass Fußgänger und Radfahrer ungestört von Autos an einem Tag im Jahr die Straßen der Stadt nutzen können, sind äußerst gering – die Verwaltung hat rechtliche Bedenken.

ich so: ey! schubladendenker und kleingeister. so wird das nie was mit dem umweltdings. nochmal nachdenken.

file under: alternative stammtischmeinung

tiny typewriter

die großmutter aller laptops und PDAs. hier im schoß einer schönen frau. toll.

der aktuelle trend geht übrigens in richtung UMPC. ultra-mobile und so. soll heißen: miniaturisierung von laptops. einen ersten erfolg hatte das asus EEE und jetzt kommt noch was kleineres. nachzulesen beim basisdenker robert. wo soll das nur hinführen? am ende sind wir garnicht mehr zuhause, weil wir ja schon überall mobil sind.

berlin säuft mal wieder. aber diesmal sinds keine jugendlichen, die sich ins delirium trinken, sondern es wird abgesoffen. und zwar im ganz großen stil. im norden von berlin laufen die keller zu. weil es soviel regnet. und: „Wer sein Haus nicht in einer Wanne gebaut hat, hat jetzt ein Problem“. das würde wahrscheinlich noch absurder aussehen als dieses haus.

was auch immer, ich wünsche noch einen verregneten nachmittag!

*zitat von erich kästner. bin mir nicht ganz sicher, was er damit sagen wollte. aber die bauernregel „Nasser März ist Bauernschmerz“ war mir dann doch zu plump und anstößig. zitat unkenntlich gemacht, da die erben kästners wohl zur zeit abmahnen — 05.06.12