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Polen nach dem Zusammenbruch des Kommunismus, das war wohl eine wilde Zeit, die vieles hinweg gefegt hat, viel neues gebracht hat, aber vor allem auch Unsicherheit und Armut. Im Gegensatz zur ehemaligen DDR gab es kein reiches Westdeutschland – man war auf sich gestellt. Die Reportagen stammen aus den späten Neunzigern, Anfang Nuller. Nowak geht dahin, wo die Menschen leiden, er besucht die Abgehängten und Alleingelassenen, Kranken, Kaputten. Trotz allem ist viel Hoffnung in den Menschen.

Die Reportagen sind frei von Wertung, Gefühlen, Eindrücken, es kommen ausschließlich die Protagonisten zu Wort, der Autor hält sich zurück. Das sind keine schmalzigen #relotius-Stücke, das sind handwerklich tolle Reportagen.

Leider ein wenig stiefmütterlich lektoriert, es sind einige Fehler drin.