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Nach Die Versteigerung von No. 49 mein zweiter Pynchon (an Gravity’s Rainbow lese ich noch, aber es ist nicht so eingängig). Es geht um die Zeit Ende der Sechziger in Kalifornien, Drogen, Musik und allerlei Kram, der damals aktuell war. Das Buch wurde vor zehn Jahren veröffentlicht, also mit großem zeitlichen Abstand. Das macht es für den Leser etwas einfacher, da damalige Entwicklungen in den Kinderschuhen steckten, die heute groß sin – bspw. wird mehrmals das Arpanet erklärt und benutzt, ein Vorläufer des Internets. Das ganze liest sich wie ein Film, eine Mischung aus Jacky Brown, Fear and Loathing in Las Vegas und Better Call Saul. Es geht um einen Privatdetektiv, der viel kifft und von einer absurden Situation in die nächste stolpert. Unzählige Figuren tauchen auf und verschwinden wieder, die Story ist verworren und Logik sollte man woanders suchen. Nichtsdestotrotz sollte man es nüchtern lesen, da die Dialoge und Gedanken großartig sind. Vermutlich ist viel bei der deutschen Übersetzung verloren gegangen, aber es bleibt genug Komik und Verdrehtheit übrig.

Das Buch wurde 2014 verfilmt.

Es gibt auf Spotify eine Playlist mit den Liedern, die im Buch erwähnt werden.