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endlich wieder ein besserer eco. es geht um eine redaktion, die ein paar ausgaben einer neuen zeitung entwerfen soll, damit der auftraggeber ein politisches druckmittel in der hand hat. eigentlich ist jedoch die rahmenhandlung eher nebensache, im kern es geht es um die frage, wie nachrichten gemacht und verbreitet werden, wer wie aus welchen gründen manipuliert. das ist stark. außerdem wird die geschichte der stay-behind-organisationen nach dem zweiten weltkrieg erzählt, ihre rolle in italien beleuchtet. ein bisschen wie im foucaultsches pendel, nur nicht so umfangreich.

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ich habe es wirklich versucht, das zumindest kann man mir nicht zum vorwurf machen. und ich bin ein freund des anspruchsvollen bildungsromans. und ich habe die vorherigen ECOs alle verschlungen, das pendel hats mir eine zeitlang richtig angetan. aber das geht nun wirklich zu weit: ein italiener in den besten jahren verliert sein gedächtnis und versucht es mithilfe der literatur zu rekonstruieren. aber weder bin ich italiener, noch seine generation. ich kann also mit den meisten der bücher gar nichts anfangen. der protagonist erinnert sich natürlich schnell aber wenig nachvollziehbar für mich als spätgeborenen. das ist bedauerlich, denn gerade die zahlreichen illustrationen machen das buch erst spannend. vielleicht werde ich irgendwann weiterlesen. aber im moment gibt es wichtigeres.