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2013-10-05 11.19.02

Nach den roten Matrosen von Kordon der dritte Teil der Triologie als Comic, gezeichnet von Christoph Heuer. Wir sind wieder in der Ackerstraße, der Krieg ist fast vorbei und wir erleben die Geschichte von Änne, einer Berliner Göre in den Wirren von 1945. Die Männer kehren heim, haben schreckliches zu berichten, doch auch Berlin und seine Einwohner sind kaputt. Ein wichtiges Buch, grandios gezeichnet.

[xrr rating=6/7]

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ein gutes buch, ein wichtiges buch. erzählt werden die tage der novemberrevolution 1918/1919 aus sicht einer weddinger familie. die letzten kriegstage, die kämpfe auf den straßen, die demos, die hoffnungen und das leid der einwohner. die ermordung von luxemburg und liebknecht. der hunger, die krankheiten, die sehnsüchte der menschen nach frieden, essen und gerechtigkeit. erklärt werden auch die argumente der linken. warum sie revolution machen. in einfachen worten.
sicherlich könnte man kordon einseitigkeit vorwerfen – friedrich ebert wird nicht gerade positiv dargestellt und die sozialistischen matrosen werden vielleicht zu stark glorifiziert. und eine vollständige darstellung der ereignisse ist das buch nicht. dennoch bleibt es eine eindrucksvolle geschichte.

ein buch nicht nur für kinder und heranwachsende, auch erwachsene sollten es lesen.

[xrr rating=7/10]