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Wie Teil 1 bereits eine anstrengende Reise durch die Gefühlswelt des Autors. Dieser Blick nach innen ist keine schöne Literatur und streckenweise ätzend. Es geht um Trennung und neue Liebe, Zusammenleben und vertrocknende Leidenschaft. Das ist kein wildes Rock’n’Roll-Leben, hier wird Alltag beschrieben. Das aber macht das Buchprojekt so faszinierend. Es gibt keine spektakulären Morde, keine Helden, keine Erfolgsstorys. Es gibt einen Autor, Vater, Ehemann, der mit sich ringt und dieses Ringen niedergeschrieben hat. Schonungslos. Man braucht ein bisschen Zeit, die über 800 Seiten lesen sich nicht an einem Stück.

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aus skandinavien (hier: norwegen) müssen also nicht nur düstere krimithriller kommen. vorliegendes buch ist eine sechshundertseitige reise in die vergangenheit des autors. immer aus heutiger sicht erzählt mit zahlreichen zeitsprüngen. es geht um seinen vater, der sich verändert hat, um ihr verhältnis im innen und im außen, es ist kompliziert. der tod des vaters kündigt sich früh an. situationen, kindheitserinnerungen, träume und wünsche und ängste werden beschrieben und analysiert. manchmal erschütternd, tragisch, oft auch komisch, eher lakonisch. tief und sprachlich anspruchsvoll geschrieben, sodass ich die anderen bücher dieses autobiographischen projekts auch lesen muss.