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Bittermann und Rowohlt lesen abwechselnd aus Bittermanns Büchern. Das sind solide Geschichten aus dem Kreuzberger Alltag von einem, der noch nicht alles versteht, was um ihn passiert, der jedoch gut beobachtet und treffend beschreibt. Dazwischen immer wieder Ausschweifungen, Anekdoten und Zwischenbemerkungen, hauptsächlich von Rowohlt. Das macht die leider viel zu kurze Lesung großartig.

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„Ich lese komische Gedichte – und Christian Maintz erklärt den Leuten, warum sie gelacht haben.“ (Harry Rowohlt)

Das ist wirklich gut. Komiktheorie und ein unnachahmlicher Rezitator, die Lyrik stammt von Robert Gernhardt, Heinrich Heine, Wilhelm Busch, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Wiglaf Droste, Ror Wolf, Simone Borowiak, Fritz Eckenga, Max Goldt und den Vortragenden selbst.

Manchmal lacht das Publikum an den falschen Stellen, aber so ist das halt manchmal.

[xrr rating=6/7]

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„Ich spreche Marx, weil ich so aussehe, und da ist dann für Gregor Gysi nur noch Engels übrig geblieben, obwohl er nicht so aussieht“
(Harry Rowohlt)

hihi, vollkommen vulgär, menschenverachtend und erstaunlich: die sprache im marxschen- und engelschen briefwechsel ist eine andere, für unsere ohren völlig unerhörte. und wie da geschimpft wird auf andere, auf verwandte, die nicht sterben wollen (und marx somit ihr erbe nicht hinterlassen) – es ist eine wahre freude. weniger erfreulich der antisemitismus, der slawenhass, der nationalismus – man merkt es, die beiden sind kinder ihrer zeit. um so erstaunlicher, dass ihr hauptwerk, das komunistische manifest, so ganz anders, so wissenschaftlich ist. aber wahrscheinlich waren diese briefe auch nie für die öffentlichkeit bestimmt.

tipp: diese cd altkommunisten und ostalgikern schenken und sich freuen…

[xrr rating=9/10]