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rasante geschichte über einen jungen musiker und seine freunde, die in köln in den achtzigern versuchen fuß zu fassen. aber doch immer wieder vom leben auf die fresse kriegen. musik, alkohol, drogen, sex, man hat es nicht einfach. irgendwann der plattenvertrag, aber vergeigt. dazwischen sex und exzess. der tote freund, die freunde, die sich abwenden. sex auf der weihnachtsfeier. alkohol, schwerer kopf am nächsten morgen. interessanterweise dazwischen abhandlungen über die damaligen bands, ihre einflüsse, ihre bedeutung. achso, sex auch. und drogen, die harten auch. das hörbuch glänzt durch zarte versuche, die stimmung mit musik zu untermalen, leider sehr zurückhaltend. auch spannend, dass man sich immer stammkneipen traf – handys gab es bekanntlich nicht. manchmal kommt das wehmütige durch, das opa-erzählt-vom-kriege-gefühl. vetten erzählt unironisch über eine hoch ironische zeit, ganz anders als sven regener, aber nicht uninteressant.